Elternratgeber

Pubertierende Kinder und andere Probleme beim Erwachsenwerden
 


Ab wann sollte ein Kind vor dem Computer sitzen dürfen? Wie erkenne ich eine Rechtschreibschwäche? Wo beantrage ich Elterngeld? Wie gestalten andere Männer die Elternzeit?
Ist es egoistisch, wenn Eltern alleine ausgehen wollen? – Das und vieles mehr sind Fragen, mit denen sich junge Eltern häufig konfrontiert sehen.

Elternzeitschriften nehmen diese Themen auf, setzen sich kritisch damit auseinander und liefern zusätzliche Informationen. Da es jedoch mittlerweile eine große Auswahl gibt, hier mal ein paar Magazine im Überblick.

Zeitschriften für Eltern©Flickr.com/bravenewtraveler

Elternzeitschrift: Online oder Printausgabe?

Elternzeitschriften findet man heute schon in jedem gut sortierten Buchladen oder Zeitungskiosk. Die Auswahl reicht von sehr speziellen Zwillingsratgebern bis zum hippen Lifestyle Magazin für coole Eltern.

Der Klassiker in Deutschland ist wohl das ELTERN Magazin. Die Printausgaben unterscheiden sich zwischen ELTERN und ELTERN familiy. Während erste sich vor allem mit Themen rund um die Schwangerschaft und das erste Baby drehen, richtet sich die Family-Edition an Eltern mit Kindern ab 4 Jahren. Hier werden Erziehungsfragen beantwortet, Produkte getestet und Lernspiele vorgestellt. Man muss jedoch sagen, dass der Schwerpunkt eher im Bereich Produktneuheiten und Konsum liegt. Schade auch, dass man in der online Version nicht umhin kommt, einen Diät Coach für Mütter unterzubringen.

Seit 10 Jahren gibt es bereits das Paps Magazin, in dem es nicht nur um Väter mit Nachwuchs handelte, sondern auch Beziehung und vor allem eine emanzipierte Familiengestaltung thematisiert wurden. Ein gutes Magazin für die ganze Familie – leider kann die Zeitschrift aus finanziellen Gründen nicht mehr eigenständig weitergeführt werden, aber die online Version ist ein gutes Archiv für Elternfragen. Regelmäßig gibt es auch noch eine Paps- Väter Dossier in der Zeitschrift spielen & lernen, die Zeitschrift für Familie mit Kindern. Hier liegt der Schwerpunkt auf Eltern mit Kindern im Kindergartenalter. weiterlesen »


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Kaum ein Spielzeug auf dem Markt möchte dem Anspruch nicht genügen, ein Lernspiel zu sein. Denn Eltern lassen sich über den Mehrwert Wissen nur allzu gern zum Kauf überreden. Welche Spiele wirklich sinnvoll sind, um Wissen und Fertigkeiten zu vermitteln, hängt allerdings in erster Linie vom eigenen Kind und seinen Vorlieben ab.

Egal für welche Altersgruppe ein Spielzeug konzipiert wurde, meistens soll es das Kind und seine Fähigkeiten fördern. Dies fängt mit einfachen Holzklötzen an, die die Kreativität des Kindes steigern sollen und hört bei Mini-Computern mit aufwendigen Lernsystemen auf. Beim Kauf sollten Eltern erst einmal entscheiden, welche Art von Wissen oder Förderung sie für ihr Kind erwarten.

Lernspiele

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Schweinegrippe in Schulen

Autor: Doris
abgelegt in: Ratgeber

Die Medien melden immer wieder neue Fälle, in denen aufgrund einer Infektion des Erregers H1N1 ganze Jahrgänge und Schulen frei bekommen und geschlossen bleiben. Die ersten Menschen sind der Schweinegrippe bereits zum Opfer gefallen. Was kann man als Elternteil tun, um sein Kind zu schützen?

Die Angst, dass das eigene Kind sich mit dem Schweinegrippe-Erreger H1N1 anstecken könnte, ist bei Eltern nicht gerade klein. Die Sorge ist auch nicht unbegründet, immerhin verbreitet sich der Virus überall dort, wo viele Menschen auf engem Raum zusammen kommen, also gerade auch in Schulen, Kindergärten und KiTas. Um das Pandemie-Risiko möglichst klein zu halten, werden erkrankte Kinder, oder solche, die erste Anzeichen der Krankheit aufzeigen, nach Hause geschickt und der örtlichen Gesundheitsbehörde gemeldet. Diese entscheidet dann zusammen mit der Schulleitung, ob eine Schulschließung oder Verlängerung der anstehenden Ferien einen Sinn machen. weiterlesen »


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Turnschuhe sind ja so ein Thema für sich. Was ich jedoch erschreckender Weise beobachte ist, dass Jugendliche mehr und mehr Wert auf Designer Schuhe legen, wie beispielsweise die von Ed Hardy. Doch die sind meistens sehr teuer und nicht alle Eltern können es sich leisten ihre Kinder mit solchen Turnschuhen auszustatten.

Designerschuhe bei Jugendlichen sieht man wirklich immer häufiger. Kaum ein junger Mensch hat noch No-Name Schuhe. Und besonders die Treter von Ed Hardy, die ich übriges nicht besonders schön finde, bleiben Trend unter jungen Leuten. Doch das eigenen Taschengeld reicht meist nicht aus um die Edel-Schuhe tragen zu können.

Designer Schuhe bei Jugendlichen©flickr/karindalziel

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Die weiterführenden Schulen, sprich die Sekudarstufen, werden in der Regel nach dem Abschluss der Grundschule besucht. In einigen Fällen kann die Entscheidung zum Wechsel auf ein Gymnasium oder eine Gesamtschule aber auch schon ein Jahr früher gefällt werden. In diesen Fällen muss der Schüler oder die Schülerin ein besonders hohen Maß an Lernbereitschaft und eine spezielle Begabung aufweisen.

Schulalltag, ©flickr by c-banseDie Grundschule ist in Deutschland im Normalfall mit der sechsten Klasse abgeschlossen und somit beginnt danach die Skundarstufe, also die weiterführende Schule. Diese umfasst Schulstufen von der fünften bis zur zwölften bzw. dreizehnten Klasse, je nach Bundesland.

Im gegliederten deutschen Schulsystem gehören drei Grundtypne, sowie eine erweiterte Mischform zu den weiterführenden Schulen. Das ist das Gymnasium, die Realschule, die Hauptschule, sowie die Gesamtschule in den Bereich der weiterführenden Schulen. weiterlesen »


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Das Halbjahreszeugnis sendet häufig Alarmsignale aus. Wenn die Versetzung gefährdet ist, leiden Kinder und Eltern gleichermaßen. Was tun, wenn es schon fast zu spät ist?

Zunächst gilt es Ruhe zu bewahren. Zusätzlicher Stress und Ärger sollten jetzt vermieden werden. Für das Kind stellt eine gefährdete Versetzung immer eine extreme Belastung dar, selbst wenn es an dieser Situation nicht ganz unschuldig ist.

Angst vor Mathe © flickr/ninaaa

Warum ist mein Kind versetzungsgefährdet?

Diese Fragen stellen sich die meisten betroffenen Eltern. Bei familiären Belastungen wie Scheidung oder Krankheit der Eltern ist das Problem für alle offensichtlich. Schwieriger wird es, wenn das Umfeld scheinbar stimmt und das Kind sonst aufgeweckt und begabt ist. Gerade bei selbstbewussten Kindern fällt es oft nicht auf, dass sie massive Schwierigkeiten in der Schule haben. Ihre schlechten Noten werden daher häufig als Schludrigkeit interpretiert.

Dabei hat schulisches Versagen oft tiefliegende Ursachen wie Überforderung, Schul-Angst und andere psychische Probleme. Eltern sollten sich daher in diesen Fällen mit den Kindern, Klassenlehrern und Schulpsychologen zusammensetzen, um herauszufinden, wie dem Kind geholfen werden kann.

Natürlich spielen die großen Veränderungen in der Pubertät eine entscheidende Rolle. Es gibt Kinder, die kommen ziemlich unbeschadet durch diese Zeit, andere sind heftigeren Anfechtungen ausgesetzt.

Ist Nachhilfe immer das richtige Mittel?

Bei akuter Versetzungsgefährdung kann Nachhilfe die letzte Rettung sein. Allerdings sollte man keine Wunder erwarten. Die Note “Vier” sollte dann schon als Erfolg bewertet werden. Nachhilfe hat aber auch ihre Tücken. Das Kind könnte sich nun erst recht unter Druck gesetzt fühlen, besonders wenn die Eltern das Geld dafür leidlich abknapsen müssen.

In diesem Fall sollte man eher auf eine (preiswertere) studentische Nachhilfe setzen, anstatt auf teure Angebote der Nachhilfe-Institute. Auch kann ein Student oftmals mehr Lockerheit verbreiten und größeres Zutrauen zu dem Kind aufbauen, als das unter dem Eindruck von Professionalität möglich wäre.

Ist Sitzen-Bleiben überhaupt sinnvoll?

Darüber streiten sich die Geister. Wenn das Kind lange Zeit wegen Krankheit nicht am Unterricht teilnehmen konnte oder es gar freiwillig eine Klassen-Wiederholung anspricht, dann sollte man die “Ehrenrunde” in Erwägung ziehen. In jedem Fall gilt es, sehr bedachtsam abzuwägen. Es ist gut, sich von mehreren Seiten Rat einzuholen. Und man sollte niemals den wichtigsten Punkt aus den Augen verlieren: Das Wohl des Kindes.


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Musikunterricht für Kinder

Autor: Doris
abgelegt in: Erziehung,Ratgeber

Seien es Lieder im Radio oder die Freude an lärmenden Spielzeug – die meisten Kinder lieben Musik. Doch die Entscheidung für das Erlernen eines Instruments hat häufig langfristige Folgen, kann mit erheblichen Kosten verbunden sein und sollte daher gut durchdacht werden.

Kind mit Gitarre© flickr / Monica´s Dad

Musikunterricht fördert nicht nur die musikalischen Fähigkeiten der Kinder, sondern unterstützt die Entwicklung von Intelligenz und Sozialkompetenz, die Motorik und Konzentrationsfähigkeit. Doch kein Lernen ohne Motivation: Wenn die Kinder ein Instrument erlernen wollen, sollten es die Eltern unterstützen, wenn es aber keine Freude daran findet, sollten sie es nicht erzwingen.

Doch die Anzahl der Instrumente ist vielfältig und wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual. Natürlich ist es auch eine Frage der Finanzen. Nicht alle Eltern können sich ein Klavier leisten oder haben Platz für ein Schlagzeug. weiterlesen »


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Was den Erwachsenen der Terminplaner ist den Jüngeren der Schülerkalender.

Der Schüleralltag ist bei weitem nicht so stressfrei, wie es sich manche Erwachsene vorstellen. Neben ständig wechselnden Schulstunden müssen Hausaufgaben, Klavierunterricht und Sport koordiniert werden. Da helfen Schülerkalender beim Organisieren sowohl der schulischen Verpflichtungen als auch der privaten Zeit.

Kalender © Flickr/Konna E

Es gibt Schülerkalender in allen Farben und Formen, für jede Altersstufe, mal mehr und mal weniger detailliert und auch als Merchandising-Produkt zu den diversen Zeichentrickserien, Comics und Kuscheltieren. Manche Ausgaben der Terminplaner für Schüler sind selbst schon beinahe Kinderbücher und lockern mit kleinen Geschichten und Cartoons das Kalendarium auf.

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Schuluniformen – Ansichtssache

Autor: Doris
abgelegt in: Schule

Kein Neid, kein Spott, kein Gruppenzwang? Es gibt viele Hoffnungen, die mit einheitlicher Schulkleidung verbunden werden. Doch können Uniformen in der Schule diese Versprechen halten?

In Großbritannien sind Schuluniformen seit eh und je an der Tagesordnung. Mal bunt, mal grau, jede Schule hat ihre Kleidung, die die Kinder zu tragen haben. In Deutschland steht es den Schulen frei, Uniformen einzuführen. Seit 2000 haben auch schon einige Schulen davon Gebrauch gemacht.

Mädchen in Schuluniform © flickr / ninjapoodles

Da Kleidung  häufig Ausdruck der sozialen und finanziellen Lage ist, in der sich die jeweilige Familie befindet, wird sie schnell zur Angriffsfläche für Mobbing. Mode und Markenkleidung wird häufig zur Profilierung untereinander instrumentalisiert. Häufig scheint es ein imaginäres Markenlexikon zu geben, nach dem andere in „in“ und „out“ eingeteilt werden.

Schuluniformen sollen das Gemeinschaftsgefühl in der Schule stärken und Gruppenzwang vermeiden. Auch Kinder und Jugendliche aus einkommensschwächeren Familien sollen durch die Schulmode besser integriert werden. Bei einheitlicher Kleidung werden Charaktermerkmale bei der Beurteilung unter den Schülern wichtiger. weiterlesen »


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Musikunterricht für Kinder und Jugendliche fördert nicht nur ihr musikalisches Talent, sondern stärkt weit mehr Kompetenzen: ihre Kreativität, Persönlichkeit, Sozialverhalten und Intelligenz.

Mädchen mit Gitarre © flickr / Katie Dureaul

Schon kleine Kinder lieben Musik. Sei es das Wiegenlied, das vorm Einschlafen beruhigt, die Freude an lärmendem Spielzeug und sind es nur zweckentfremdete Kochtöpfe, auf die getrommelt wird. Ebenso kann man bei Laufanfängern häufig ein spontanes Tanzen entdecken, sobald Musik erklingt.

Musik fördert die Intelligenz. Musizieren ist eine komplexe Angelegenheit, bei der viele Fähigkeiten auf einmal gefordert werden: das Lesen von Noten, die Umsetzung in der Feinmotorik, Taktgefühl, Tempo und vieles mehr. Auch die Konzentrationsfähigkeit kann durch das Spielen von Instrumenten deutlich gesteigert werden.

Musik fördert die Kreativität und das Leistungsvermögen. Diese Eigenschaften sind auch im Erwachsenenalter und im Berufsleben von höchster Relevanz.

Baby © flickr / nyki_m

Musik ermöglicht Begegnungen und schafft Kontakte. Es kann gemeinsam musiziert oder auf Konzerte gegangen werden und bietet Gesprächsstoff nicht nur für Gleichgesinnte. Musik öffnet die Menschen und schafft Gemeinschaft. Durch Musik können Vorurteile und Werte, wie zum Beispiel Nationalität oder sozialer Status, überwunden werden.

Dabei ist eine gezielte Erziehung in einer Schule natürlich von Vorteil. Doch muss es nicht immer teuer Unterricht sein. Jugendliche lernen auch viel von einander. Was sie eben häufig brauchen, ist der gewisse Anstoß.


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