Die Nutzung von Computern und Internet gehört heutzutage zum Alltag dazu. Sogar in der Schule wird mehr und mehr auf Internetnutzung zurückgegriffen. Doch wissen Eltern überhaupt, welche Seiten ihre Kinder im Internet besuchen? Daher ist es ratsam, die Nutzung der Online Communities zu kontrollieren.
Mittlerweile sind fast alle Kinder, Jugendliche und Erwachsene Mitglied bei diversen Internetportalen und Online Communities wie SchülerVz, StudiVz, Wer-kennt-wen?, Facebook – um nur einige zu nennen. In den letzten Jahren hat der ‘Hype‘ um diese Bekanntschaftsportale stetig zugenommen, so dass eine Mitgliedschaft eigentlich schon unabdingbar ist. weiterlesen »
Wenn man 14 oder 15 ist, was fängt man mit seiner Freizeit an? Und vor allem: wie kann man seinen Freunden imponieren? Früher reichte es, wenn man einen Regenwurm verschluckte oder den Hund vom Nachbarn reizte. Diese Zeiten sind längst vorbei.
Heute sehen die Mutproben bei Jugendlichen etwas anders aus. S-Bahn-Surfen war mal „spektakulär“, aber ist vielen Jugendlichen nicht mehr „Kick“ genug. Heute muss es schon das Überqueren einer viel befahrenen Autobahn sein oder so genannte Ohnmachtsspiele, bei denen sich die Jugendlichen absichtlich in die Bewußtlosigkeit bringen. Oft spielt bei solchen Mutproben Alkohol eine große Rolle, man trinkt sich sozusagen Mut an. und auch das kann zur Mutprobe ausarten, wenn es zum Komasaufen wird.
Im jungen Alter, zwischen 9 und 12, sind solche Mutproben häufig eher ungefährlicher Natur, es gibt aber weiterlesen »
„Teenagers are all a**holes“ – sangen die Adolescents in den 80ern. Ich fand es toll, meine Eltern eher nicht. Gerade letzte Woche fiel mir der Song nach all den Jahren wieder ein, und ich ertappte mich dabei, wie ich ihn geistesabwesend daher sang. Gegen die Hip Hop Musik meines Sohnes kam ich allerdings nicht an.
Jugendmusik ist ein Thema, wo vielen Eltern schnell mal der Geduldsfaden reißt. Egal ob Boyband Weichspüler, Technobeats oder Macho Rap von Möchtegern-Gangstern – über Geschmack lässt sich nicht streiten, über Lautstärke sehr wohl.
Gerade in der Pubertät haben Jugendlich das Bedürfnis sich äußerlich von ihrer Umwelt abzugrenzen. Das ist ganz normal und gehört auf der Suche nach der eigenen Identität dazu. Man bedenke, dass Musik schon immer ein Zeichen von Kultur war und ist. Rebellion durch Grenzüberschreitungen und Provokationen gegenüber den Eltern gehören ebenfalls zum Abnablungsprozess dazu. Musik ist immer auch Sprachrohr der Jugendkultur – gerade wenn es um Themen wie Freundschaft, Hass, Angst und Liebeskummer geht, über die man ungern selbst reden möchte, sprechen manche Song wahrlich Bände und sind ein gutes Ventil.
Also denken Sie daran, wie das bei Ihnen damals war, bleiben Sie gelassen, denn es gibt gute Nachrichten: Die Pubertät geht vorbei! Trotzdem ist das kein Freifahrtschein für jeden Quatsch, der aus den Boxen des Kinderzimmer quillt. weiterlesen »
Immer wieder tauchen in den Medien neue Fälle von Jugendlichen auf, die sich mit Alkohol an Rande des Komas getrunken haben. Seit 2007 wird diskutiert Testkäufer einzusetzen, um Wirten und Verkäufern, die den Jugendschutz nicht genau nehmen, das Handwerk zu legen. Bayern will dieses Verfahren nun verstärkt einsetzen.

Minderjährige Testkäufer im Kampf gegen Alkohol und Tabak einzusetzen, diese Idee schlug das Bundesfamilienministerium bereits im Jahr 2007 vor. Dabei sollen minderjährige Testkäufer in verdächtige Kneipen und Geschäfte geschickt werden, um zu prüfen, ob das Jugendschutzgesetz eingehalten wird. Die Innenminister der Länder konnten sich bisher jedoch nicht auf einen gemeinsamen Gesetzesentwurf einigen. Kritik wird laut, dass man damit selbst das Jugendschutzgesetz breche und die Minderjährigen ausnutze.
Der Einsatz von jugendlichen Testkäufern wird nun auf Länderebene entschieden.
Nachdem Niedersachsen und Bremen bereits erfolgreich Testkäufer einsetzen, kündigt nun auch Bayern an, die Maßnahme vermehrt durchzuführen. weiterlesen »
Sportvereine für Jugendliche sind eine tolle Ergänzung zum Pflicht-Sportunterricht in der Schule und bieten darüber hinaus auch eine sinnvolle Beschäftigung in der Freizeit. Jugendliche verbessern hier nicht nur ihre Ausdauer und Fitness, sondern sind darüber hinaus selbstbewusster und haben weniger Probleme im Umgang mit Gleichaltrigen.
Jugendliche in Sportvereinen lernen über eine Verbesserung der körperlichen Ausdauer hinaus nicht nur sich in sozialen Verbänden zu organisieren und integrieren, sondern haben es oft auch leichter mit schulischen Probleme und ihren Mitmenschen umzugehen. Der außerschulische Sport soll das Selbstbewusstsein der Heranwachsenden stärken und sie so weniger anfällig für Alkohol und Drogen machen. Außerdem ist die Zeit beim Sport allemal besser genutzt, als allein zu hause vor dem PC oder Fernseher. Gerade zu Zeiten, in der es in den Medien Statistiken über übergewichtige Jugendliche hagelt, können Sportvereine vorbeugend wirken. Wer seine eigene Ausdauer, Geschwindigkeit und Gewandtheit einschätzen kann, legt auch mehr Wert auf seine Ernährung und entwickelt ein gesundes Gefühl für den eigenen Körper. Außerdem beklagen Schüler, die auch noch in Sportvereinen aktiv sind, weniger oft Kopf- , Rückenschmerzen und Schlafprobleme trotz langer Schultage. weiterlesen »
Medienkompetenz ist ein wichtiges Thema. Fernsehen, Radio, Intenet, Zeitungen, Bücher etc. Sie alle vermittteln etwas und überbringen eine Botschaft. Doch gerade heute wird man häufig mit Informationen überflutet. Gerade Kindern und Heranwachsenden fällt es schwer das Gesehene zu verarbeiten. So sollte man auch als Elternteil seinen Kindern einen kritischen Umgang mit Medien aller Art vermitteln.
Das Medienkompetenz Schule macht ist nichts Neues. Nur leider ist das Thema nicht so präsent wie es sein sein sollte. In unserer Informations- und Kommunikationsgesellschaft ist wichtig, dass Ihre Kindern früh zwischen gut und schlecht unterscheiden können. Die Medien, die Ihr Kind nutzt sollen einen klaren Bildungs- und Erziehungsauftrag haben. Schenken Sie dem, was Ihr Kind so sieht und hört erhöhte Aufmerksamkeit.
Das Trotzalter, oder auch Trotzphase genannt, setzt bei Kindern so circa bei 2 Jahren ein. Und schneller als man denkt verändert sich das Verhältnis zwischen Eltern und Kind. Die Entwicklung des eigenen Willen ist wichtig doch Sie müssen Grenzen setzen sonst tanzt Ihnen Ihr kleiner Trotzkopf mächtig auf der Nase herum.
Was bin ich froh, dass meine Kleine die Trotzphase hinter sich hat. Aber ehrlich gesagt glaube ich das Trotzalter kommt wieder und zwar mit der Pubertät. Da heißt es dann wohl wieder sich Nerven aus Stahl zuzulegen
Bei Kleinkindern ist es jedoch völlig normal eigenwillig denken zu wollen und allein zu entscheiden was man als nächstes tut. Ganz nach dem Motto: “Trotze und dir bleibt der Sieg.”
Markenkleidung von den Schuhen über die Jeans bis hin zu Shirts und Taschen sind entweder In oder Out. Damit ist aber auch oft der jeweilige Jugendliche In oder Out und das kann zu Problemen führen. Viele Jugendliche in Deutschland sind nach wie vor sehr markenbewusst. Obwohl die Anzahl der sogenannten Markenverweigerer immer mehr zunimmt und Jugendliche durch den Kauf von ‘No-name’-Kleidung eine Gegenkultur entwickeln, ist der Trend zum Markenfetischismus ein ernst zunehmendes Thema.
Auf Abi-Bällen oder Abschlussfesten der Schulen kann man es genau sehen, wie sich die gesellschaftlichen Gruppen schon in früher Jugend abgliedern. In der einen Ecke stehen die piekfeinen Trendsetter in teuren Kleidern und Dolche & Gabbanna Hemden, in der anderen die Skaterjugend in knietief hängenden Baggy-Hosen. Blicke werden ausgetauscht, doch die Gruppen bleiben unter sich. Marken und Kleidung sind Symbole für die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe. weiterlesen »
Wieder einmal macht RTL mit einem neuen Format von sich reden. Die Sendung ‘Erwachsen auf Probe’, die heute anlaufen wird, sorgt für reichlich Gesprächsstoff. Kinder- und Jugendschutzverbände weisen zu Recht darauf hin, dass Kinder nicht verliehen, und schon gar nicht vermietet werden dürfen.
Auf unzähligen Homepages diskutieren zumeist Gegner der Sendung über den Skandal, während RTL abwiegelt und behauptet, Alles im Griff oder zumindest im Blick zu haben, sogar die „Wirkungen auf unsere Zuschauer“, obwohl erst heute die Erstausstrahlung erfolgen wird.
Die meisten derjenigen, die sich an den regen Diskussionen beteiligen, sind sich einig: Was RTL sich da leistet, ist ein Skandal. Der Großteil der Beteiligten ist sich gar nicht darüber im Klaren, auf was er sich da einlässt, von den moralischen Bedenken ganz zu schweigen. Dass sich Erwachsene freiwillig ins Big-Brother-Haus begeben oder für eine Handvoll Dollar in einer der zahllosen Doku-Serien nach der Pfeife der Regisseure oder Produzenten tanzen, dagegen lässt sich wohl nichts machen. Jedoch unmündige Kinder und gerade der Pubertät entkommene Jugendliche in diese Machenschaften der Volksverdummung mit einzubeziehen, das überspannt den Bogen bei Weitem.
Welche Sendung ist denn als Nächstes geplant? ‘Menschenhändler auf Probe’?
Obwohl RTL behauptet, das komplette Format detailliert und sorgfältig vorproduziert zu haben, d.h. mit Diskussionsrunden, einer Prüfung durch die FSK etc., fällt doch schon nach kurzer Zeit auf, dass dem offensichtlich nicht so ist: schließlich hätte die Sendung dann “Eltern auf Probe” heißen müssen.
Das Halbjahreszeugnis sendet häufig Alarmsignale aus. Wenn die Versetzung gefährdet ist, leiden Kinder und Eltern gleichermaßen. Was tun, wenn es schon fast zu spät ist?
Zunächst gilt es Ruhe zu bewahren. Zusätzlicher Stress und Ärger sollten jetzt vermieden werden. Für das Kind stellt eine gefährdete Versetzung immer eine extreme Belastung dar, selbst wenn es an dieser Situation nicht ganz unschuldig ist.
Warum ist mein Kind versetzungsgefährdet?
Diese Fragen stellen sich die meisten betroffenen Eltern. Bei familiären Belastungen wie Scheidung oder Krankheit der Eltern ist das Problem für alle offensichtlich. Schwieriger wird es, wenn das Umfeld scheinbar stimmt und das Kind sonst aufgeweckt und begabt ist. Gerade bei selbstbewussten Kindern fällt es oft nicht auf, dass sie massive Schwierigkeiten in der Schule haben. Ihre schlechten Noten werden daher häufig als Schludrigkeit interpretiert.
Dabei hat schulisches Versagen oft tiefliegende Ursachen wie Überforderung, Schul-Angst und andere psychische Probleme. Eltern sollten sich daher in diesen Fällen mit den Kindern, Klassenlehrern und Schulpsychologen zusammensetzen, um herauszufinden, wie dem Kind geholfen werden kann.
Natürlich spielen die großen Veränderungen in der Pubertät eine entscheidende Rolle. Es gibt Kinder, die kommen ziemlich unbeschadet durch diese Zeit, andere sind heftigeren Anfechtungen ausgesetzt.
Ist Nachhilfe immer das richtige Mittel?
Bei akuter Versetzungsgefährdung kann Nachhilfe die letzte Rettung sein. Allerdings sollte man keine Wunder erwarten. Die Note “Vier” sollte dann schon als Erfolg bewertet werden. Nachhilfe hat aber auch ihre Tücken. Das Kind könnte sich nun erst recht unter Druck gesetzt fühlen, besonders wenn die Eltern das Geld dafür leidlich abknapsen müssen.
In diesem Fall sollte man eher auf eine (preiswertere) studentische Nachhilfe setzen, anstatt auf teure Angebote der Nachhilfe-Institute. Auch kann ein Student oftmals mehr Lockerheit verbreiten und größeres Zutrauen zu dem Kind aufbauen, als das unter dem Eindruck von Professionalität möglich wäre.
Ist Sitzen-Bleiben überhaupt sinnvoll?
Darüber streiten sich die Geister. Wenn das Kind lange Zeit wegen Krankheit nicht am Unterricht teilnehmen konnte oder es gar freiwillig eine Klassen-Wiederholung anspricht, dann sollte man die “Ehrenrunde” in Erwägung ziehen. In jedem Fall gilt es, sehr bedachtsam abzuwägen. Es ist gut, sich von mehreren Seiten Rat einzuholen. Und man sollte niemals den wichtigsten Punkt aus den Augen verlieren: Das Wohl des Kindes.