Elternratgeber

Pubertierende Kinder und andere Probleme beim Erwachsenwerden
 


Viele Paare, die ein Kind bekommen wollen, geraten schnell in Verzweiflung, wenn es nicht sofort klappt mit der Schwangerschaft. Statt aber sofort frustriert zum Arzt zu rennen, sollte man ganz entspannt an die Sache ran gehen und auf natürliche Methoden zurückgreifen.

Fruchtbarkeitskalender   ©Flickr.com/Emery Co Photo

Fruchtbarkeitskalender: Die fruchtbaren Tage bestimmen

Fruchtbarkeitskalender sind einigen Eltern in spe vielleicht schon aus der Verhütung bekannt. Neben dem Messen der täglichen Basaltemperatur wertet man zusätzliche körperliche Symptome im Zyklus der Frau aus, um die fruchtbaren Tage zu bestimmen. Zwar gibt es im Internet schon Verhütungskalender, die ein schnelles Ergebnis ohne tägliche Auswertung versprechen, aber nicht besonders zuverlässig sind, da nur die durchschnittliche Zykluslänge beachtet wird. Besondere Ereignisse, die sich auf den Eisprung auswirken können, werden leider gar nicht einbezogen.- Also doch besser manuell messen und auswerten.

Wer sich eingehend mit dem Thema beschäftigen möchte, dem empfhele ich das Buch „Natürlich und sicher: Auf den eigenen Körper hören“ aus dem Trias Verlag. Hier wird die Methode, nach der man den Fruchtbarkeitskalender führen kann, ausführlich erklärt und ist auch für Männer durch ein extra Kapitel über Schwangerschaftsplanung besonders geeignet. Verhütung und Schwangerschft sind schließlich Dinge, die man gemeinsam plant.

Die natürliche Familienplanung eignet sich nicht nur, um die fruchtbaren Tage für eine gezielte Schwangerschaft zu berechnen, sondern auch, um nach der Schwangerschaft damit zu verhüten. Darüber hinaus hilft sie jungen Frauen, den eigenen Körper und die einzelnen Abläufe genau kennen zu lernen.
Hier kann man seine Zyklen dann sicher online auswerten lassen. weiterlesen »


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Immer wieder tauchen in den Medien neue Fälle von Jugendlichen auf, die sich mit Alkohol an Rande des Komas getrunken haben. Seit 2007 wird diskutiert Testkäufer einzusetzen, um Wirten und Verkäufern, die den Jugendschutz nicht genau nehmen, das Handwerk zu legen. Bayern will dieses Verfahren nun verstärkt einsetzen.

Testkäufer gegen Alkohol sollen Komasaufen unter Jugendlichen verhindern  ©Flickr.com/mild_swearwords

Mehr Testkäufer gegen Alkohol in Bayern sollen Komasaufen vermeiden

Minderjährige Testkäufer im Kampf gegen Alkohol und Tabak einzusetzen, diese Idee schlug das Bundesfamilienministerium bereits im Jahr 2007 vor. Dabei sollen minderjährige Testkäufer in verdächtige Kneipen und Geschäfte geschickt werden, um zu prüfen, ob das Jugendschutzgesetz eingehalten wird. Die Innenminister der Länder konnten sich bisher jedoch nicht auf einen gemeinsamen Gesetzesentwurf einigen. Kritik wird laut, dass man damit selbst das Jugendschutzgesetz breche und die Minderjährigen ausnutze.
Der Einsatz von jugendlichen Testkäufern wird nun auf Länderebene entschieden.
Nachdem Niedersachsen und Bremen bereits erfolgreich Testkäufer einsetzen, kündigt nun auch Bayern an, die Maßnahme vermehrt durchzuführen. weiterlesen »


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Schweinegrippe in Schulen

Autor: Doris
abgelegt in: Ratgeber

Die Medien melden immer wieder neue Fälle, in denen aufgrund einer Infektion des Erregers H1N1 ganze Jahrgänge und Schulen frei bekommen und geschlossen bleiben. Die ersten Menschen sind der Schweinegrippe bereits zum Opfer gefallen. Was kann man als Elternteil tun, um sein Kind zu schützen?

Die Angst, dass das eigene Kind sich mit dem Schweinegrippe-Erreger H1N1 anstecken könnte, ist bei Eltern nicht gerade klein. Die Sorge ist auch nicht unbegründet, immerhin verbreitet sich der Virus überall dort, wo viele Menschen auf engem Raum zusammen kommen, also gerade auch in Schulen, Kindergärten und KiTas. Um das Pandemie-Risiko möglichst klein zu halten, werden erkrankte Kinder, oder solche, die erste Anzeichen der Krankheit aufzeigen, nach Hause geschickt und der örtlichen Gesundheitsbehörde gemeldet. Diese entscheidet dann zusammen mit der Schulleitung, ob eine Schulschließung oder Verlängerung der anstehenden Ferien einen Sinn machen. weiterlesen »


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Sportvereine für Jugendliche sind eine tolle Ergänzung zum Pflicht-Sportunterricht in der Schule und bieten darüber hinaus auch eine sinnvolle Beschäftigung in der Freizeit. Jugendliche verbessern hier nicht nur ihre Ausdauer und Fitness, sondern sind darüber hinaus selbstbewusster und haben weniger Probleme im Umgang mit Gleichaltrigen.

Sportvereine für Jugendliche – Judo, Schwimmen oder Fußball?   ©Flickr.com/wjarrettc

 Sportvereine für Jugendliche

Jugendliche in Sportvereinen lernen über eine Verbesserung der körperlichen Ausdauer hinaus nicht nur sich in sozialen Verbänden zu organisieren und integrieren, sondern haben es oft auch leichter mit schulischen Probleme und ihren Mitmenschen umzugehen. Der außerschulische Sport soll das Selbstbewusstsein der Heranwachsenden stärken und sie so weniger anfällig für Alkohol und Drogen machen. Außerdem ist die Zeit beim Sport allemal besser genutzt, als allein zu hause vor dem PC oder Fernseher. Gerade zu Zeiten, in der es in den Medien Statistiken über übergewichtige Jugendliche hagelt, können Sportvereine vorbeugend wirken. Wer seine eigene Ausdauer, Geschwindigkeit und Gewandtheit einschätzen kann, legt auch mehr Wert auf seine Ernährung und entwickelt ein gesundes Gefühl für den eigenen Körper. Außerdem beklagen Schüler, die auch noch in Sportvereinen aktiv sind, weniger oft Kopf- , Rückenschmerzen und Schlafprobleme trotz langer Schultage. weiterlesen »


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Keuchhusten gilt immer noch als eine der gefährlichen Infektionskrankheiten bei Säugkingen. Wie erkennen sie ob Ihr Kind betroffen ist und wie handeln Sie richtig?

Hervorgerufen wird Keuchhusten durch das Bordetella pertussis-Bakterium, welches widerum die Erkrankung der oberen Luftwege verursacht. Keuchhusten dauert mehrere Wochen an. Das trügerische daran ist, dass er beginnt wie ein Husten wenn man erkältet ist. Erst im Laufe der Zeit führt dieser Husten zu Hustenanfällen. Das Bedrohliche für Säuglinge ist der Atemstillstand, den die Hustenanfälle hervorrufen können.

Säugling©flickr by peasa

Übertragen wird der Husten durch eine Tröpfcheninfektion. Keuchhusten hat eine  Inkubationszeit von 7 bis 14 Tagen. Gelegentlich kann er auch zu einer Bindehautentzündung führen. Keuchhusten darf nicht unterschätz werden. Er kann, in schlimmen Fällen, auch zu einer Lungenentzündung, einer Mittelohrvereiterung oder einer Gehirnentzündung führen

Achten Sie auf Anzeichen von Keuchhusten

Deshalb achten Sie darauf wie Ihr Kind hustet und denken Sie an die Impfung. Wirklich verringert werden kann der Krankheitsverlauf nur mit einem Antibiotikum und das auch nur wenn der Keuchhusten in der 1. oder 2. Woche diagnostiziert wurde. Wird er erst später erkannt ist eine Behandlung mit einem Antibiotikum auch sinnvoll, jedoch in einer erhöhten Dosis über 14 Tagen.  Nur so kann die Ansteckungskette noch durchbrochen werden.

Säuglinge sollte  ca. im Alter von 2 Monaten gegen Keuchhusten vom Kinderarzt geimpft werden. Auffrischen sind mit 6, 9 und 18 Jahren nötig, um eine Ansteckung im Jugendalter zu vermeiden. Aber auch für Erwachsene ist es sinnvoll die Keuchhusten-Impfung auffrischen zu lassen. Besonders wenn sie mit Säuglingen zu tun haben, einen Kinderwunsch haben, Kinder betreuen oder behandeln und Schwangere betreuen.


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Viele Eltern werden das tägliche Drama am Abend kennen, das Drama mit dem zu Bett gehen der Kleinsten. Doch, jedes Kind kann schlafen lernen.

Oft leiden die Eltern genauso darunter, wie die Kinder selber, wenn das mit dem schlafen gehen nicht so einfach klappt.Viele Eltern lassen sich eine Menge einfallen, um den Kindern in den Schlaf zu helfen; sie setzen das Kind ins Auto und fahren ziellos umher, sie setzen das Baby auf die Waschmaschine und so weiter und so fort. Oft mit überschaubarem Erfolg.

Denn jedes Kind kann schlafen lernen.

Dass Neugeborene erst ihren Schlafrhythmus finden müssen, ist etwas ganz natürliches. Aber ab dem 6. Monat können Eltern zaghaft erwarten, dass ihr Baby langsam durch schläft. Natürlich hängt das vom Gemüt des Babys ab, denn auch unter Ihnen gibt es schon Tendenzen, ob es eher eine Nachteule ist oder Tag-Mensch.
Gibt es aber dann immer noch Ein- und Durchschlafprobleme, sind die Gründe dafür, meist in der Erziehung zu finden.

Dass Kinder einen anderen Schlafrhythmus als Erwachsene haben, ist ganz klar. Babys können in den den ersten Monaten Tag und Nacht sowieso nicht auseinander halten. Sie lernen erst ungefähr ab dem 6. Monat, dass die Nacht zum schlafen da ist und ein regelmäßiger Rhythmus hilft ihnen, dass zu verinnerlichen.

schlafendes Kind © Flickr by Tina Keller

Älteren Kindern kann man das zu Bett gehen und das Einschlafen leichter beibringen, wenn am Abend immer wiederkehrende Rituale stattfinden.

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Ganz unerwartet trifft es ein: Das Kind kommt Nachhause hat Läuse mitgebracht.

Laus © by Flickr Eran Finkle -

Wie auch immer die Läuse auf den Kinderkopf kommen, ob aus der Schule oder dem Kindergarten mitgebracht, der Schreck ist groß und peinlich wird die Tatsache verschwiegen. Doch durch schweigen bekommt man die Läuse auch nicht vom Kopf. Da müssen anderen Mittel her, was aber tun im Falle von Kopfläusen bei Kindern oder Kleinkindern?

So eine Kopflaus ist nur wenige Millimeter groß und am wohlsten fühlt sie sich auf dem menschlichen Kopf. Nur schwer erkennt man sie, da sie sich perfekt an die Haarfarbe des Kindes anpasst. Die klebrigen weißen Eier (Nissen) lassen sich allerdings meistens gut erkennen.

Babys und Kinder bekommen Läuse meist so ganz nebenbei. Sie bewegen sich hüpfend oder fliegend und kommen so von Kopf zu Kopf. Die Übertragung passiert immer unbemerkt, etwa beim spielen oder wenn die Kinder die Köpfe zusammen stecken.

Kopfwäsche © Flickr by downing.amanda

Behandlung:
Wenn ihr Kind nun also Läuse hat, ist das nicht schlimm, Läuse kann man wunderbar behandeln und man muss auch nicht mehr die Haare abschneiden, das ist ein Märchen aus früheren Zeiten. Denken sie aber unbedingt daran, die Schule oder den Kindergarten ihres Kindes zu informieren.
Auch die Freunde ihres Kindes sollten sie über den “Laus-Angriff” in Kenntnis setzen. Ihr Arzt kann Ihnen ein passendes Mittel verschreiben und Sie waschen am besten der ganzen Familie die Haare mit einem speziellen Lauswaschmittel.
Kontrollieren Sie die Haare Ihrer Familie immer wieder mit einem speziellen Läusekamm, den Sie in einer Apotheke erhalten können.

Wichtig:
Damit sich die Läuse nicht weiter verbreiten können sollten Sie Wäsche wie Mützen, Bettwäsche, Kleider und Handtücher sowie Kuscheltiere Ihres Kindes wirklich heiß waschen. Wenn das nicht geht, entledigen sie sich lieber der Sachen, bevor sie sich die Läuse-Pest komplett ins Haus holen.


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Hyperaktivität bei Jugendlichen

Autor: Doris
abgelegt in: Ratgeber

Wenn das Kind hyperaktiv ist, hat das manchmal Konsequenzen über die Pubertät hinaus. Hyperaktivität wird meist zusammen mit einem Aufmerksamkeitsdefizit diagnostiziert: ADHS.

Es ist nicht unbedingt gesagt, dass Kinder die an ADHS beziehungsweise Hyperaktivität erkranken, dies ihr Leben lang mit sich herumtragen. Ungefähr ein Drittel der Personen verlieren das Problem in der Pubertät.

Leider sind aber zwei Drittel der Kinder auch über das Jugend-Alter hinaus davon betroffen. Dabei gibt es offensichtlich einen Unterschied zwischen Jungen und Mädchen. Bei Jungen nimmt die Intensität meist ab, wenn sie auch nicht ganz verloren geht. Bei Mädchen nimmt die Krankheit manchmal sogar ganz andere Verläufe.

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Essstörungen bezeichnen Verhaltensstörungen, die mit ernsthaften und langfristigen Gesundheitsschäden verbunden sind. Die erkrankten Personen beschäftigen sich die meiste Zeit des Tages mit dem Thema Essen.

Diese Zwangsstörung betrifft die Nahrungsaufnahme oder deren Verweigerung. Die Psyche und die Einstellung zum eigenen Körper sind entscheidende Auslöser einer Essstörung. Besonders bei jungen Mädchen in der Pubertät tritt diese Krankheit häufig auf. Sie fühlen sich missverstanden oder nicht so hübsch und schlank wie andere Mädchen in der Schule und beginnen sich das Essen abzugewöhnen oder unregelmäßig zu essen.

Essstörung©flickr / bejealousofme

Die bekannteste Essstörung ist die Ess-Brech-Sucht. Aber auch Magersucht und Fressattacken zählen dazu. Bei der Ess-Brech-Sucht sind die Betroffenen meist Normalgewichtig, haben aber panische Angst davor zuzunehmen. Um dem entgegen zu wirken erbrechen sie nach dem Essen, treiben viel Sport, verwenden Abführmittel oder Fasten.

Der Körper kann so natürlich nicht alle für ihn wichtigen Stoffe aufnehmen und macht dies auch deutlich. Die erkrankte Person bekommt Fressattacken und gerät somit in eine Stresssituation, wogegen das Erbrechen als Entspannung empfunden wird.

Wenn sie bei ihrem Kind etwas in dieser Richtung bemerken, sollten sie umgehend einen Arzt aufsuchen und sich beraten lassen.


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Früher war es klar, dem Baby muss man die Zähne putzen und Fluor verabreichen, damit die Zähne geschützt sind. Viele Ärzte halten sich weiterhin an die Empfehlung von 1996, diese ist aber bereits seit Längerem überholt.

Zähneputzen vs Fluortherapie © Flickr /Mark and AllegraIn jüngster Zeit gab es einige Studien darüber, ob und wieviel Fluor man dem Kind verabreichen sollte. Dennoch hat sich das Ergebnis bis heute nicht so richtig herumgesprochen und alte Urteile bleiben bei.

Generell gilt, dass man nicht zuviel Fluor an die Kleinkinder abgibt, da diese davon zu viel verschlucken. Außerdem kommt in Salz und anderen Lebensmittel genug des Stoffes vor. Daher sollte man selbst bei Zahncremes auf Fluor verzichten, beziehungsweise diese nehmen, die nur eine reduzierte Menge Fluor hat. Auch in manchen Mineralwassern kommt dieser Stoff vor.

Vielleicht weiß man es in ein paar Jahren wieder besser, aber momentan ist das der Stand der Dinge. Auch die Wissenschaft lernt dazu.

Aber wenn man auf die richtige Ernährung achtet, die Zähne ganz gewöhnlich putzt und die Fluorzugabe gering hält, kann man nicht viel falsch machen. Eine vollständige Fluorprophylaxe empfiehlt sich allerdings nicht.


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