Wenn es um das Essen für Kids geht, sind Diskussionen am Tisch oft vorprogrammiert. Die Kleinen haben gern mal ihre ganz eigenen Vorstellungen davon, was auf den Teller gehört, doch mit den richtigen Rezeptideen kann man fast jeden Muffel überzeugen.
Kinder achten nicht nur auf den Geschmack, sondern auch auf die Konsistenz und das Aussehen eines Gerichtes. Sagt ihnen eines davon nicht zu, sinken die Chancen, das Kind zum Probieren zu bewegen, dramatisch. Beim Essen für Kids reicht es manchmal aber schon, gesunde Lebensmittel lustig zu verpacken, beispielsweise Obst und Gemüse als Tiere zu gestalten oder in die Form von Lebensmitteln zu bringen, die Kinder mögen: So lassen sich die Kleinen oftmals dazu hinreißen, Ananas, die man wie Pommes in Streifen schneidet, mit einer Erdbeersauce als Ketchup-Ersatz zu probieren, einfach weil es so schön aussieht. Ein bunter Teller ist appetitlicher als einer, auf dem alle Speisen dieselbe Farbe haben, und ungeliebte Lebensmittel kann man auch mal in einer Teigtasche verstecken.
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Während der Schwangerschaft sind gewisse Vorsichtsmaßnahmen unerlässlich, doch vor allem in den entscheidenden Phasen der Organentwicklung des Kindes muss die werdende Mutter besonders darauf achten, was sie zu sich nimmt.
In der Schwangerschaft sollten Frauen ohnehin auf Alkohol, Tabak und bestimmte Lebensmittel verzichten, welche die Organentwicklung des Ungeborenen beeinträchtigen könnten. Das versteht sich längst von selbst. Zumindest aber in den wichtigsten Entwicklungsphasen sollte man wirklich abstinent bleiben und sich von allen Versuchungen fern halten. Wenn die Organe erst einmal voll entwickelt sind, können nach Absprache mit dem behandelnden Frauenarzt bestimmte kleine Sünden wie die eine Tasse Kaffee am Morgen wieder erlaubt sein.
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Essstörungen bezeichnen Verhaltensstörungen, die mit ernsthaften und langfristigen Gesundheitsschäden verbunden sind. Die erkrankten Personen beschäftigen sich die meiste Zeit des Tages mit dem Thema Essen.
Diese Zwangsstörung betrifft die Nahrungsaufnahme oder deren Verweigerung. Die Psyche und die Einstellung zum eigenen Körper sind entscheidende Auslöser einer Essstörung. Besonders bei jungen Mädchen in der Pubertät tritt diese Krankheit häufig auf. Sie fühlen sich missverstanden oder nicht so hübsch und schlank wie andere Mädchen in der Schule und beginnen sich das Essen abzugewöhnen oder unregelmäßig zu essen.
Die bekannteste Essstörung ist die Ess-Brech-Sucht. Aber auch Magersucht und Fressattacken zählen dazu. Bei der Ess-Brech-Sucht sind die Betroffenen meist Normalgewichtig, haben aber panische Angst davor zuzunehmen. Um dem entgegen zu wirken erbrechen sie nach dem Essen, treiben viel Sport, verwenden Abführmittel oder Fasten.
Der Körper kann so natürlich nicht alle für ihn wichtigen Stoffe aufnehmen und macht dies auch deutlich. Die erkrankte Person bekommt Fressattacken und gerät somit in eine Stresssituation, wogegen das Erbrechen als Entspannung empfunden wird.
Wenn sie bei ihrem Kind etwas in dieser Richtung bemerken, sollten sie umgehend einen Arzt aufsuchen und sich beraten lassen.
Dass Kinder in der heutigen Zeit an Gewichtsproblemen, vor allem Übergewicht, leiden, ist zum Teil auf die Freizeitgestaltung zurückzuführen. Anstatt sich im Freien aufzuhalten und sich mit Fahrradfahren oder Fußball zu beschäftigen, ziehen es viele Kinder vor, ihre volle Aufmerksamkeit dem Fernseher, dem Computer oder Playstation und Co zu widmen. Neben diesen Faktoren spielt aber auch die Ernährung eine wichtige Rolle. Anstatt von Fastfood
sollte darauf geachtet werden, dass Kinder schon frühzeitig an eine gesunde Ernährung herangeführt werden. D.h. sie sollten mehr frisches Obst und Gemüse verzehren. Selbst ein Schokoriegelkonzern verzichtet deshalb schon auf Werbung. Dabei tragen natürlich die Eltern eine große Verantwortung. Sollte dies jedoch nicht in frühester Kindheit geschehen sein, so ist es wesentlich schwieriger das Verhalten der Kinder in Bezug auf Sport und Ernährung zu ändern. Wichtig ist hierbei auch, dass die Eltern das Problem bei ihren Kindern erkennen. Einer Studie der Universitätsklinik von Plymouth zufolge waren sich lediglich ein Viertel der Befragten Eltern über das Übergewicht ihrer Kinder bewusst. Dabei ist es oft der Fall, dass die Eltern ebenfalls ein Problem mit ihrem Gewicht haben. Daher ist es ratsam, das bei einer Ernährungsumstellung die komplette Familie miteinbezogen wird, anstatt dass lediglich eine Person auf Diät gesetzt wird. Auch kann die Gestaltung einer aktiven Freizeit mit der ganzen Familie vorgenommen werden. Daneben sind Sportkurse eine gute Möglichkeit, da diese eine Kontinuität vermitteln und die Hilfe eines professionellen Trainers in Anspruch nehmen kann. Die Zeit vor dem Computer, Fernseher o.ä. sollte dabei nicht komplett verboten werden, jedoch ist ein zeitliches Limit angebracht.