Wenn minderjährige Mädchen bereits Mütter werden, dann ist das meist auch für die Eltern sehr belastend. Doch Schuldzuweisungen bringen in so einer Situation wenig, da sie keinem der Betroffenen weiterhelfen.
Auch wenn die Kinder heutzutage gut aufgeklärt werden und darüber Bescheid wissen wie eine Schwangerschaft zustande kommt, passiert es immer wieder, dass auch minderjährige Mädchen schon zu Müttern werden.
Entweder hat das Verhütungsmittel versagt, wurde falsch benutzt oder aufgrund von Spontaneität sogar gänzlich vergessen. Manche Mädchen lassen es aber auch ganz bewusst auf sich zukommen, da sie sich mit einem eigenen Kind von ihren Eltern lösen möchten. weiterlesen »
Jedes Jahr werden in Deutschland werden Teenager meist ungeplant schwanger. Da viele von den jungen Frauen selbst noch nicht auf eigenen Beinen stehen können und wenig über Kindererziehung wissen, bieten in Deutschland „Mutter-Kind-Heime“ ihre Unterstützung an.
Ob die Schwangerschaft nun geplant gewesen sein mag oder nicht, viele Teenager benötigen die Hilfe von erfahrenen Betreuern. Wenn das eigenen Elternhaus nicht helfen kann, dann sind Mutter-Kind-Heime meist der einzige Ausweg für einen guten Start in die Selbständigkeit der jungen Frauen mit ihren Kindern. Es ist auf jeden Fall eine gute Entscheidung Hilfe aufzusuchen, denn nicht selten passiert es, dass die Kinder nach der Geburt weggeben werden und nicht bei der Mutter aufwachsen. Die Suche nach Unterstützung ist daher bereits der erste Schritt in die Zukunft für einen junge Familie.
Kinder zu erziehen ist keine leichte Sache.
Ein gutes Beispiel dafür bildet eine befreundete Familie, die zwei Kinder hat. Da beide Jungs sehr unterschiedlich sind, ist jeder vollkommen anders zu handhaben. Der Kleinere ( 6 Jahre) ist ein ist ein sehr zufriedener und ruhiger Junge. Der Größere ( 8 Jahre) hat ein Temperament, welches manchmal kaum zu steuern ist. Er kann Regeln schlecht einhalten, daher haben sich meine Freunde Hilfe beim Jugendamt geholt.
Kleinigkeiten im Alltag können selbst gelöst werden. Größere Angelegenheiten, z.B. Schulbesuch, Fernsehverbot, die er auf keinen Fall akzeptieren kann, werden mit einer Begleithilfe des Jugendamtes gemeistert. Die Erziehungshilfe vom Amt kommt einmal wöchentlich und beschäftigt sich intensiv nur mit ihm.
Ich selbst denke, dass die Hilfe sinnvoll ist, eine richtige Erziehung ersetzt sie jedoch nicht. In besonderen Momenten, wo die Erziehungshilfe nicht da ist und die Angelegenheit mit dem Jungen eskaliert, ist man doch auf sich selbst gestellt. Ratschläge, wie die Situation in solch einem Moment zu handhaben ist, kann man nicht wirklich in die Realität umgesetzen. Meiner Meinung nach kann das Jugendamt die Erziehung der Kinder mit auf sich nehmen, das Problem der Autoritätsbildung wird den Eltern damit aber nicht abgenommen.
Überforderten Eltern würde ich raten, die Hilfe vom Jugendamt anzunehmen, da kleine Hilfe den Alltag schon erleichtern können. Trotzdem gilt: Kinder brauchen Regeln und Disziplin!!!!