Homosexuelle Paare haben es in unserer Gesellschaft immer noch relativ schwer, und vor allem wenn sie sich für ein Kind und deren Erziehung entscheiden wollen, werden ihnen oftmals Steine in den Weg gelegt.

„Da, wo Kinder geliebt werden, wachsen sie gut auf”. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie des Justizministeriums zu schwulen Eltern. Ein Grund dafür, den so genannten Regenbogen-Familien eine Zukunftsperspektive mit Kinderplanung zu ermöglichen.
Viele schwule und lesbische Pärchen wünschen sich, ein Kind aufzunehmen. Nach einer Studie der Universität Bamberg leben zwischen 16.500 und 19.000 Kinder in einer homosexuellen Lebensgemeinschaft. Jedoch machen sich viele Menschen Gedanken darüber, ob die Kinder in dieser Familienform gut aufgehoben sind.
Folgende Fragen werden oft im Zusammenhang mit der Thematik gestellt:
Die Antwort darauf lautet „nein”. Studien haben gezeigt, dass sich die sexuelle Identität bei Kindern unabhängig davon entwickelt, ob sie bei lesbischen oder heterosexuellen Eltern aufwachsen. Über Familien mit homosexuellen Männern gibt es bis zum jetzigen Zeitpunkt nur sehr wenige Studien.
Auch hier kann mit „nein” geantwortet werden. Analysen, die sich mit dem Selbstbild, Verhalten und der Persönlichkeit von Kindern in homosexuellen bzw. heterosexuellen Familien befasst haben, kamen zu dem Ergebnis, dass die Kinder in gleicher Weise aufwachsen. Zu Familien schwuler Männer gibt es auch hier nur spärliche Informationen.
Die Ergebnisse zeigen auch hier, dass sich Kinder aus homosexuellen Familien nicht von denen aus heterosexuellen Familien unterscheiden. Demnach besitzen Kinder aus beiden Familienformen die Fähigkeit, sich auf normale Weise an Gleichaltrige und Erwachsene zu binden.
Mehr Informationen zu dem Thema finden Sie hier.
Dezember 14th, 2010 um 16:12
“st die persönliche Entwicklung von Kindern schwuler bzw. lesbischer Eltern problematisch? Zeigen sich bei den Kindern seelische Störungen oder sind sie verhaltensgestört?”
Also bitte! Allein die Frage löst bei mir Entsetzten aus. Wer wirklich so denkt sollte seine Welt aus den 50zigern kurz verlassen und ein Schritt in die Neuzeit wagen.
Schließlich sind Schwule genauso Menschen! Sie können genauso verantwortungsbewusst, klug sein und genauso Fehler machen. Schwul oder Lesibisch sein macht nun wirklich keinen Menschen aus, ob er deswegen ein besserer oder schlechterer ist!
Ich denke nicht, das die sexuellen orientierung ein Grund dafür sein sollte, keine Kinder zu bekommen. Entscheidend sind anderer Faktoren als das wie Liebe, Fürsorge, Verantwortungsbewußtsein, Geduld und Wärme.