Elternratgeber

Pubertierende Kinder und andere Probleme beim Erwachsenwerden
 


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Irgendwann ist es leider (oder auch zum Glück) bei jedem Baby mal soweit, dass es dem Säuglingsalter entwachsen ist und man anfangen kann, Beikost zu füttern.

In den ersten sechs Monaten ist der Organismus des Babys nur darauf ausgerichtet, die Muttermilch – oder auch Flaschenmilch – verdauen zu können. Daher sollte man auch frühestens ab dem 6. Lebensmonat des Babys anfangen, Beikost zu füttern. Manchmal sogar auch erst zum Ende des 6. Monats, es kommt ganz darauf an, wie weit ihr Baby in seiner Entwicklung ist.
Die ersten Anzeichen dafür, dass sie mit dem zufüttern der Beikost beginnen können, könnten sein;

dass ihr Baby aufrecht sitzen kann,
dass der Zungenstreckreflex, durch den das Baby feste Nahrung automatisch wieder herausschiebt, sich abgeschwächt hat
dass ihr Baby Bereitschaft zum kauen zeigt,
dass es selbstständig Nahrung mit den Händen aufnehmen und auch schon versucht, sie in den Mund zu stecken
dass es zeigt ein gesteigertes Stillbedürfnis hat , welches nicht mit auf einer Erkrankung beruht, nicht am zahnen liegt oder eine Veränderung in seiner gewohnten Umgebung begründet liegt

All diese “Anzeichen” sagen Ihnen, dass ihr Baby nun bitte andere Geschmacksrichtungen entdecken möchte und bereit ist, Beikost zu probieren. Aber auch ist es wie überall mit den Kleinen, die Einen früher, die Anderen später. Man muss auch überhaupt nicht beunruhigt sein, wenn ihr Baby sich länger Zeit lässt, lieber später mit der Beikost anfangen, als zu früh.

Beikost © Flickr by PhylB

Mit Beikost muss man langsam anfangen

mit der Zufütterung von Beikost muss man langsam beginnen, denn das sensible Verdauungssystem des Babys muss sich erstmal an die andere Kinderernährung gewöhnen.

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Die Senatverwaltung für Bildung und Sport hat auf den Sprachrückstand der Schulen reagiert und ein umfangreiches Programm zur Förderung der Sprache von Schülern nichtdeutscher Herkunft vorgelegt.

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Viele Eltern werden das tägliche Drama am Abend kennen, das Drama mit dem zu Bett gehen der Kleinsten. Doch, jedes Kind kann schlafen lernen.

Oft leiden die Eltern genauso darunter, wie die Kinder selber, wenn das mit dem schlafen gehen nicht so einfach klappt.Viele Eltern lassen sich eine Menge einfallen, um den Kindern in den Schlaf zu helfen; sie setzen das Kind ins Auto und fahren ziellos umher, sie setzen das Baby auf die Waschmaschine und so weiter und so fort. Oft mit überschaubarem Erfolg.

Denn jedes Kind kann schlafen lernen.

Dass Neugeborene erst ihren Schlafrhythmus finden müssen, ist etwas ganz natürliches. Aber ab dem 6. Monat können Eltern zaghaft erwarten, dass ihr Baby langsam durch schläft. Natürlich hängt das vom Gemüt des Babys ab, denn auch unter Ihnen gibt es schon Tendenzen, ob es eher eine Nachteule ist oder Tag-Mensch.
Gibt es aber dann immer noch Ein- und Durchschlafprobleme, sind die Gründe dafür, meist in der Erziehung zu finden.

Dass Kinder einen anderen Schlafrhythmus als Erwachsene haben, ist ganz klar. Babys können in den den ersten Monaten Tag und Nacht sowieso nicht auseinander halten. Sie lernen erst ungefähr ab dem 6. Monat, dass die Nacht zum schlafen da ist und ein regelmäßiger Rhythmus hilft ihnen, dass zu verinnerlichen.

schlafendes Kind © Flickr by Tina Keller

Älteren Kindern kann man das zu Bett gehen und das Einschlafen leichter beibringen, wenn am Abend immer wiederkehrende Rituale stattfinden.

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Erlernt ein Kind die basalen mathematischen Kenntnisse in der Grundschule nicht, scheitert es nicht nur im schulischen, sondern auch im beruflichen Leben an der Mathe-Schwäche. Um die gesellschaftliche Teilhabe der rechenschwachen Kindern zu gewährleisten,  ist eine frühe Erkennung und Behandlung der Dyskalkulie dringend erforderlich.

Definiert wird Dyskalkulie von der (WHO) als: ” Eine Beeinträchtigung von Rechenfertigkeiten, die nicht allein durch eine allgemeine Intelligenzminderung oder eine unangemessene Beschulung erklärbar ist.

Das Defizit betrifft vor allem die Beherrschung grundlegender Rechenfertigkeiten wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division, weniger die höheren mathematischen Fertigkeiten, die für Algebra, Trigonometrie, Geometrie oder Differential- und Integralrechnung benötigt werden” (WHO).

Die Ursachen für eine Rechenstörung sind komplex, eine genaue Analyse der Rechenprobleme ist wichtig, um die anschliessende Fördermaßnahmen individuell festzulegen.

Die Grundlagen die im Fach Mathe wichtig sind, die für das weitere gute Bestehen im Matheunterricht für den Schüler wichtig sind, können die Kinder aus verschiedenen Gründen nicht verstehen bzw. erwerben.

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Trennungsväter

Autor: Doris
abgelegt in: Ratgeber

In Deutschland gibt es jährlich geschätzte 140.00 Kinder, welche die Scheidung ihrer Eltern miterleben, hinzu kommen dann noch die ca. 20.00 Kinder, deren Eltern sich trennen oder gleich garnicht in einem Haushalt wohnen.

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Ob Laissez-faire oder autoritär – Im Laufe der Zeit hat es viele Vorstellungen darüber gegeben, wie viel Förderung und Erziehung ein Kind beim Aufwachsen braucht. Geprägt durch ein hohes Maß an Individualisierung, ist gerade heute die Frage nach der Rolle der Eltern aktuell.

Gerade hinsichtlich Grenzen aufzeigen und Konsequenzen einhalten sind sich viele Eltern unsicher, wie sie sich gegenüber ihrem Kind verhalten sollen. Diese Unsicherheit führt häufig zu einer unklaren, ja sogar widersprüchlichen Erziehung, die dann ebenfalls bei den Kindern zu einer Verunsicherung und Orientierungslosigkeit führen kann.

Kinder © flickr / OliverAlex

Kinder müssen erst lernen, sich an Spielregeln des menschlichen Zusammenlebens zu halten. Grenzen aufzuzeigen bedeutet nicht, unreflektierte Machtdemonstrationen zu rechtfertigen, sondern dem Kind verantwortungsvolle Orientierung zu geben und in der Familie die Werte des Zusammenlebens vorzuleben. Wohl überlegte und konsequente Grenzen geben den Kindern Sicherheit und Vertrauen. weiterlesen »

Gemeinsame Essen mit Kindern gleichen häufig eher einer Raubtierfütterung denn einem gesitteten Mahl. Doch sollte der Nachwuchs schon möglichst früh lernen, dass bestimmte Tischmanieren zur Esskultur gehören. So wird auch ein Besuch im Restaurant nicht zum Desaster.

Kinder © flickr / Foxtongue

Tischmanieren zu befolgen bedeutet nicht zwingend das Einhalten sämtlicher Knigge-Regeln. Es geht eher darum, eine entspannte aber geordnete Stimmung am Esstisch zu erreichen, auch wenn die ganze Familie samt jüngerer Kinder dabei ist. Und wie schon so häufig gilt auch hier: Eltern sind die besten Vorbilder. Wenn sich die Eltern nicht benehmen können, wie sollen es die Kinder dann lernen?

Erziehung zu angemessenem Verhalten am Esstisch beginnt schon in jungen Jahren. Ab einem Jahr sitzen die Kinder mit am Tisch und wollen das Essen häufig mit allen Sinnen erleben, was zu einer großen Matscherei führen kann. Doch diese Erfahrungen sind wichtig, um eine positive Einstellung gegenüber den Lebensmitteln zu entwickeln. weiterlesen »

Tattoo, Piercing und Co. – Körperschmuck ist bei Jugendlichen stark im Rennen. Was tun, wenn sich das Kind plötzlich piercen lassen möchte?

Die Stars machen es vor und Jugendliche machen es nach, oder wollen es zumindest. Auch in der Schule gilt häufig der als langweilig und „out“, der die Mode gerade nicht mitmachen kann. Doch vieles, was der Nachwuchs will, ist entweder gesetzlich verboten oder die Jugendlichen brauchen die Zustimmung der Erziehungsberechtigten.

Piercing © flickr / ButterflySha

Und plötzlich will sich der Nachwuchs piercen lassen…
Sich die Augenbrauen, Bauchnabel, Zunge und andere Körperteile durchstechen und mit Schmucksteinen verzieren zu lassen, ist nicht erst seit diesem Jahr Trend der Mode. Grad in der Pubertät scheinen Piercings ein wahres „Muss“ zu sein. weiterlesen »

Musikunterricht für Kinder

Autor: Doris
abgelegt in: Erziehung,Ratgeber

Seien es Lieder im Radio oder die Freude an lärmenden Spielzeug – die meisten Kinder lieben Musik. Doch die Entscheidung für das Erlernen eines Instruments hat häufig langfristige Folgen, kann mit erheblichen Kosten verbunden sein und sollte daher gut durchdacht werden.

Kind mit Gitarre© flickr / Monica´s Dad

Musikunterricht fördert nicht nur die musikalischen Fähigkeiten der Kinder, sondern unterstützt die Entwicklung von Intelligenz und Sozialkompetenz, die Motorik und Konzentrationsfähigkeit. Doch kein Lernen ohne Motivation: Wenn die Kinder ein Instrument erlernen wollen, sollten es die Eltern unterstützen, wenn es aber keine Freude daran findet, sollten sie es nicht erzwingen.

Doch die Anzahl der Instrumente ist vielfältig und wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual. Natürlich ist es auch eine Frage der Finanzen. Nicht alle Eltern können sich ein Klavier leisten oder haben Platz für ein Schlagzeug. weiterlesen »

Mundhygiene und vor allem der Gang zum Zahnarzt ist für Kinder häufig ein schwieriges Thema. Die Eltern können aber schon früh helfen, das Kind an die Grundzüge der Zahnpflege zu gewöhnen.

Schon bevor der erste Zahn gewachsen ist, kann die Zahnpflege in die Erziehung eingebunden werden. Nachdem das Kleine seine Mahlzeiten zu sich genommen hat, können die Eltern das Zahnfleisch sanft mit einem feuchten Tuch reinigen. So gewöhnt sich das Kind auch schon daran, dass sein Mund untersucht wird, wie es später beim Zahnarzt sein wird.

Zahnbürste © flickr / Shermeee

Im Alter von ungefähr sechs Monaten fangen die ersten Milchzähne zu wachsen an. Anfangs obliegt es noch den Eltern für das Zähneputzen zu sorgen. Doch früher oder später kann es auch das Kind lernen und so für seine Gesundheit sorgen. weiterlesen »

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