Elternratgeber

Pubertierende Kinder und andere Probleme beim Erwachsenwerden
 


Archiv: Ratgeber

Viele Eltern werden das tägliche Drama am Abend kennen, das Drama mit dem zu Bett gehen der Kleinsten. Doch, jedes Kind kann schlafen lernen.

Oft leiden die Eltern genauso darunter, wie die Kinder selber, wenn das mit dem schlafen gehen nicht so einfach klappt.Viele Eltern lassen sich eine Menge einfallen, um den Kindern in den Schlaf zu helfen; sie setzen das Kind ins Auto und fahren ziellos umher, sie setzen das Baby auf die Waschmaschine und so weiter und so fort. Oft mit überschaubarem Erfolg.

Denn jedes Kind kann schlafen lernen.

Dass Neugeborene erst ihren Schlafrhythmus finden müssen, ist etwas ganz natürliches. Aber ab dem 6. Monat können Eltern zaghaft erwarten, dass ihr Baby langsam durch schläft. Natürlich hängt das vom Gemüt des Babys ab, denn auch unter Ihnen gibt es schon Tendenzen, ob es eher eine Nachteule ist oder Tag-Mensch.
Gibt es aber dann immer noch Ein- und Durchschlafprobleme, sind die Gründe dafür, meist in der Erziehung zu finden.

Dass Kinder einen anderen Schlafrhythmus als Erwachsene haben, ist ganz klar. Babys können in den den ersten Monaten Tag und Nacht sowieso nicht auseinander halten. Sie lernen erst ungefähr ab dem 6. Monat, dass die Nacht zum schlafen da ist und ein regelmäßiger Rhythmus hilft ihnen, dass zu verinnerlichen.

schlafendes Kind © Flickr by Tina Keller

Älteren Kindern kann man das zu Bett gehen und das Einschlafen leichter beibringen, wenn am Abend immer wiederkehrende Rituale stattfinden.

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Erlernt ein Kind die basalen mathematischen Kenntnisse in der Grundschule nicht, scheitert es nicht nur im schulischen, sondern auch im beruflichen Leben an der Mathe-Schwäche. Um die gesellschaftliche Teilhabe der rechenschwachen Kindern zu gewährleisten,  ist eine frühe Erkennung und Behandlung der Dyskalkulie dringend erforderlich.

Definiert wird Dyskalkulie von der (WHO) als: ” Eine Beeinträchtigung von Rechenfertigkeiten, die nicht allein durch eine allgemeine Intelligenzminderung oder eine unangemessene Beschulung erklärbar ist.


Das Defizit betrifft vor allem die Beherrschung grundlegender Rechenfertigkeiten wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division, weniger die höheren mathematischen Fertigkeiten, die für Algebra, Trigonometrie, Geometrie oder Differential- und Integralrechnung benötigt werden” (WHO).

Die Ursachen für eine Rechenstörung sind komplex, eine genaue Analyse der Rechenprobleme ist wichtig, um die anschliessende Fördermaßnahmen individuell festzulegen.

Die Grundlagen die im Fach Mathe wichtig sind, die für das weitere gute Bestehen im Matheunterricht für den Schüler wichtig sind, können die Kinder aus verschiedenen Gründen nicht verstehen bzw. erwerben.

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Trennungsväter

Autor: Doris
abgelegt in: Ratgeber

In Deutschland gibt es jährlich geschätzte 140.00 Kinder, welche die Scheidung ihrer Eltern miterleben, hinzu kommen dann noch die ca. 20.00 Kinder, deren Eltern sich trennen oder gleich garnicht in einem Haushalt wohnen.

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Ob Laissez-faire oder autoritär – Im Laufe der Zeit hat es viele Vorstellungen darüber gegeben, wie viel Förderung und Erziehung ein Kind beim Aufwachsen braucht. Geprägt durch ein hohes Maß an Individualisierung, ist gerade heute die Frage nach der Rolle der Eltern aktuell.

Gerade hinsichtlich Grenzen aufzeigen und Konsequenzen einhalten sind sich viele Eltern unsicher, wie sie sich gegenüber ihrem Kind verhalten sollen. Diese Unsicherheit führt häufig zu einer unklaren, ja sogar widersprüchlichen Erziehung, die dann ebenfalls bei den Kindern zu einer Verunsicherung und Orientierungslosigkeit führen kann.

Kinder © flickr / OliverAlex

Kinder müssen erst lernen, sich an Spielregeln des menschlichen Zusammenlebens zu halten. Grenzen aufzuzeigen bedeutet nicht, unreflektierte Machtdemonstrationen zu rechtfertigen, sondern dem Kind verantwortungsvolle Orientierung zu geben und in der Familie die Werte des Zusammenlebens vorzuleben. Wohl überlegte und konsequente Grenzen geben den Kindern Sicherheit und Vertrauen. weiterlesen »


Gemeinsame Essen mit Kindern gleichen häufig eher einer Raubtierfütterung denn einem gesitteten Mahl. Doch sollte der Nachwuchs schon möglichst früh lernen, dass bestimmte Tischmanieren zur Esskultur gehören. So wird auch ein Besuch im Restaurant nicht zum Desaster.

Kinder © flickr / Foxtongue

Tischmanieren zu befolgen bedeutet nicht zwingend das Einhalten sämtlicher Knigge-Regeln. Es geht eher darum, eine entspannte aber geordnete Stimmung am Esstisch zu erreichen, auch wenn die ganze Familie samt jüngerer Kinder dabei ist. Und wie schon so häufig gilt auch hier: Eltern sind die besten Vorbilder. Wenn sich die Eltern nicht benehmen können, wie sollen es die Kinder dann lernen?

Erziehung zu angemessenem Verhalten am Esstisch beginnt schon in jungen Jahren. Ab einem Jahr sitzen die Kinder mit am Tisch und wollen das Essen häufig mit allen Sinnen erleben, was zu einer großen Matscherei führen kann. Doch diese Erfahrungen sind wichtig, um eine positive Einstellung gegenüber den Lebensmitteln zu entwickeln. weiterlesen »


Tattoo, Piercing und Co. – Körperschmuck ist bei Jugendlichen stark im Rennen. Was tun, wenn sich das Kind plötzlich piercen lassen möchte?

Die Stars machen es vor und Jugendliche machen es nach, oder wollen es zumindest. Auch in der Schule gilt häufig der als langweilig und „out“, der die Mode gerade nicht mitmachen kann. Doch vieles, was der Nachwuchs will, ist entweder gesetzlich verboten oder die Jugendlichen brauchen die Zustimmung der Erziehungsberechtigten.

Piercing © flickr / ButterflySha

Und plötzlich will sich der Nachwuchs piercen lassen…
Sich die Augenbrauen, Bauchnabel, Zunge und andere Körperteile durchstechen und mit Schmucksteinen verzieren zu lassen, ist nicht erst seit diesem Jahr Trend der Mode. Grad in der Pubertät scheinen Piercings ein wahres „Muss“ zu sein. weiterlesen »


Musikunterricht für Kinder

Autor: Doris
abgelegt in: Erziehung,Ratgeber

Seien es Lieder im Radio oder die Freude an lärmenden Spielzeug – die meisten Kinder lieben Musik. Doch die Entscheidung für das Erlernen eines Instruments hat häufig langfristige Folgen, kann mit erheblichen Kosten verbunden sein und sollte daher gut durchdacht werden.

Kind mit Gitarre© flickr / Monica´s Dad

Musikunterricht fördert nicht nur die musikalischen Fähigkeiten der Kinder, sondern unterstützt die Entwicklung von Intelligenz und Sozialkompetenz, die Motorik und Konzentrationsfähigkeit. Doch kein Lernen ohne Motivation: Wenn die Kinder ein Instrument erlernen wollen, sollten es die Eltern unterstützen, wenn es aber keine Freude daran findet, sollten sie es nicht erzwingen.

Doch die Anzahl der Instrumente ist vielfältig und wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual. Natürlich ist es auch eine Frage der Finanzen. Nicht alle Eltern können sich ein Klavier leisten oder haben Platz für ein Schlagzeug. weiterlesen »


Mundhygiene und vor allem der Gang zum Zahnarzt ist für Kinder häufig ein schwieriges Thema. Die Eltern können aber schon früh helfen, das Kind an die Grundzüge der Zahnpflege zu gewöhnen.

Schon bevor der erste Zahn gewachsen ist, kann die Zahnpflege in die Erziehung eingebunden werden. Nachdem das Kleine seine Mahlzeiten zu sich genommen hat, können die Eltern das Zahnfleisch sanft mit einem feuchten Tuch reinigen. So gewöhnt sich das Kind auch schon daran, dass sein Mund untersucht wird, wie es später beim Zahnarzt sein wird.

Zahnbürste © flickr / Shermeee

Im Alter von ungefähr sechs Monaten fangen die ersten Milchzähne zu wachsen an. Anfangs obliegt es noch den Eltern für das Zähneputzen zu sorgen. Doch früher oder später kann es auch das Kind lernen und so für seine Gesundheit sorgen. weiterlesen »


1974 begann der unaufhaltsame Siegeszug von Hello Kitty in Japan. Die fiktive Figur einer weißen Katze mit pinker Schleife auf dem Kopf ist angelehnt an eine Comicfigur aus den fünfziger Jahren und ziert zahlreiche Produkte.

In ihrem Geburtsjahr wurde zunächst eine Geldbörse mit ihrem Gesicht verkauft, die sofort zu einem Erfolg wurde. Das rosafarbene Design und das niedliche Aussehen von Kitty ließ die Herzen kleiner Mädchen höher schlagen. Heute ist die Familie um Kitty um eine Zwillingsschwester und zwei Haustiere reicher und es gibt über 20.000 verschiedene Produkte.

Mittlerweile gibt es über 20.000 Produkte mit Hello Kitty © flickr / renaissancechambara

Hello Kitty Mode, Accessoires für die Schule, aber auch Elektrogeräte und Autozubehör sprechen längst nicht mehr nur kleine Mädchen an. Hello Kitty wurde zur Marke der so genannten „Kidults“, also für Erwachsene, die sich einige kindliche Eigenschaften bewahren wollen. weiterlesen »


Ihr Nachwuchs verbringt immer mehr Zeit zurückgezogen vor dem Computer. Könnte eine Internetsucht vorliegen?

Bei der Beantwortung dieser Frage sollte man zunächst eines beachten: Die Zeit alleine, die im Internet verbracht wird, ist kein eindeutiges Indiz für eine Sucht! Wo vor dem Internet-Zeitalter weite Wege nötig waren, lassen sich heute viele Aufgaben online erledigen. Wir schreiben E-Mails, statt Briefe, kaufen in Online-Portalen ein, statt ins Kaufhaus zu gehen, recherchieren und kommunizieren im Internet.

Computer © flickr / Guillermo Esteves

Entscheidend sind vor allem folgende Faktoren:
Süchtige haben kaum Kontrolle über ihren Nutzungszeitraum. Versuche, die Zeit im Internet zu unterbrechen oder zu verkürzen scheitern. Entzugserscheinungen wie Nervosität oder Gereiztheit treten bei einer vorübergehenden Pause auf. Immer mehr Aktivitäten werden auf das Internet verlagert und die Zeit im virtuellen Raum steigt enorm. Negative Auswirkungen auf soziale Beziehungen und das Leistungsvermögen zum Beispiel in der Schule, stellen sich als Konsequenz ein. weiterlesen »


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