Elternratgeber

Pubertierende Kinder und andere Probleme beim Erwachsenwerden
 


Meine Geburtstagsgeschenke, die ich geschenkt bekomme, sind meist dermaßen originel, dass man keine Verwendung für das Geschenk findet, ein Beispiel hierfür ist mein Hello Kitty Telephon aus Asien, dass nun als Dekoration vor sich hinstaubt.

Geschenkkorb©flickr/mothernaturebeautyWarum kann man nicht etwas nützliches und ordinäres als Geburtstagsgeschenk kaufen? Nützlich sind vor allem Lebensmittel und zu einem ganz besonderem Geburtstagsgeschenk werden diese, wenn sie vom Bio-Bauernhof oder aus dem Feinkostladen stammen. Die meisten Familien freuen sich über einen nützlichen Präsentkorb.

Geschenkkörbe haben etwas altmodisches, ich weiß, dennoch finde ich die Geschenkidee gut. Mein Favourit ist der Ökokorb mit Delikatessen aus der ländlichen Region. Den Korb kann man Online bequem mit den Bioprodukten aus der Berliner Region zusammen stellen. Kosmetikprodukte, Weine, Liköre, Aufstriche, Öl, Nudeln, Kaffee, Tee und Wurstwaren vom bäuerlichen Betrieben sind geeignete Produkte für den Geschenkkorb. weiterlesen »


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Die Erziehung von Kindern ist nicht leicht, und kein Elternteil kann wohl die Behauptung guten Gewissens aussprechen, sie hätten bei der Erziehung der eigenen Kinder keinen Fehler begangen.

Süßigkeiten©flickr/nathalielaure

Ein häufiger Erziehungsfehler der Eltern äußert sich in der Vergabe von Süßigkeiten an das Kind, in der stillen Hoffnung oder mit voriger Absprache mit demselben, das eigene Kind von dem Fehlverhalten abzubringen.

Doch an der Stelle seien alle Eltern gewarnt: Man befindet sich auf dem Holzweg. Die Weitergabe von Belohnungen an Kinder, wenn diese sich nicht an Regeln halten, ist ein Widerspruch in sich. Unsichere Eltern finden zu diesem Thema oder anderen Erziehungsfragen auf diesen Blog kompetente Hilfe und Anregungen. weiterlesen »


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Irgendwann ist es leider (oder auch zum Glück) bei jedem Baby mal soweit, dass es dem Säuglingsalter entwachsen ist und man anfangen kann, Beikost zu füttern.

In den ersten sechs Monaten ist der Organismus des Babys nur darauf ausgerichtet, die Muttermilch – oder auch Flaschenmilch – verdauen zu können. Daher sollte man auch frühestens ab dem 6. Lebensmonat des Babys anfangen, Beikost zu füttern. Manchmal sogar auch erst zum Ende des 6. Monats, es kommt ganz darauf an, wie weit ihr Baby in seiner Entwicklung ist.
Die ersten Anzeichen dafür, dass sie mit dem zufüttern der Beikost beginnen können, könnten sein;

dass ihr Baby aufrecht sitzen kann,
dass der Zungenstreckreflex, durch den das Baby feste Nahrung automatisch wieder herausschiebt, sich abgeschwächt hat
dass ihr Baby Bereitschaft zum kauen zeigt,
dass es selbstständig Nahrung mit den Händen aufnehmen und auch schon versucht, sie in den Mund zu stecken
dass es zeigt ein gesteigertes Stillbedürfnis hat , welches nicht mit auf einer Erkrankung beruht, nicht am zahnen liegt oder eine Veränderung in seiner gewohnten Umgebung begründet liegt

All diese “Anzeichen” sagen Ihnen, dass ihr Baby nun bitte andere Geschmacksrichtungen entdecken möchte und bereit ist, Beikost zu probieren. Aber auch ist es wie überall mit den Kleinen, die Einen früher, die Anderen später. Man muss auch überhaupt nicht beunruhigt sein, wenn ihr Baby sich länger Zeit lässt, lieber später mit der Beikost anfangen, als zu früh.

Beikost © Flickr by PhylB

Mit Beikost muss man langsam anfangen

mit der Zufütterung von Beikost muss man langsam beginnen, denn das sensible Verdauungssystem des Babys muss sich erstmal an die andere Kinderernährung gewöhnen.

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Die Senatverwaltung für Bildung und Sport hat auf den Sprachrückstand der Schulen reagiert und ein umfangreiches Programm zur Förderung der Sprache von Schülern nichtdeutscher Herkunft vorgelegt.

Kinder©flickrstorm/Pink Sherbet PhotographyGrobes Ziel ist die Förderung der Anwendung der deutschen Sprache innerhalb sowie außerhalb des schulischens Lebens. Ein vernetztes Angebot von außerschulischen Institutionen, Familie, Freunde und Vereine, um nur ein Teil der Einrichtungen zu nennen, unterstützen aktiv oder indirekt die Sprachförderung.

Grundvorrausetzung ist die Motivation des Schülers, die durch positive Erlebnisse im Sprachunterricht aufgebaut werden muss. Im DaZ-Unterricht werden die Sprachdefizite gezielt gefördert. Darüber hinaus ist ein Ziel der Schule, Grundstrukturen der Sprache auch indirekt zu vermitteln.

Das Literacy Konzept ist eine aktuelle didaktische Strömung im Deutschunterricht, dessen Konzept der Leseföderung bereits teilweise fest im Schulleben verankert ist. Die Sprachförderung findet durch freie Zeiten zum Lesen, Gespräche über das Gelsene und Sprachvorbilder statt.

Sprachförderung muss in der frühen Kindheit beginnen

Natürlich muss die Familie in die Arbeit miteinbezogen werden, denn die Eltern fungieren natürlich auch als Sprachvorbild. Der Besuch der Volkshochschulkurse sollte bei den fremdsprachigen Eltern, die meist der deutschen Sprache nicht mächtig sind, angeregt werden.

Interkulturelle Projekte, Hausaufgabenhilfe und spezielle Förderangebote und Nachhilfe der Schule setzen bei dem Sprachschwierigkeiten der Jugendlichen an. Konzepte der einzelnen Länder lassen sich auf der Seite der Senatsverwaltungen des jeweiligen Landes nachzulesen.


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Viele Eltern werden das tägliche Drama am Abend kennen, das Drama mit dem zu Bett gehen der Kleinsten. Doch, jedes Kind kann schlafen lernen.

Oft leiden die Eltern genauso darunter, wie die Kinder selber, wenn das mit dem schlafen gehen nicht so einfach klappt.Viele Eltern lassen sich eine Menge einfallen, um den Kindern in den Schlaf zu helfen; sie setzen das Kind ins Auto und fahren ziellos umher, sie setzen das Baby auf die Waschmaschine und so weiter und so fort. Oft mit überschaubarem Erfolg.

Denn jedes Kind kann schlafen lernen.

Dass Neugeborene erst ihren Schlafrhythmus finden müssen, ist etwas ganz natürliches. Aber ab dem 6. Monat können Eltern zaghaft erwarten, dass ihr Baby langsam durch schläft. Natürlich hängt das vom Gemüt des Babys ab, denn auch unter Ihnen gibt es schon Tendenzen, ob es eher eine Nachteule ist oder Tag-Mensch.
Gibt es aber dann immer noch Ein- und Durchschlafprobleme, sind die Gründe dafür, meist in der Erziehung zu finden.

Dass Kinder einen anderen Schlafrhythmus als Erwachsene haben, ist ganz klar. Babys können in den den ersten Monaten Tag und Nacht sowieso nicht auseinander halten. Sie lernen erst ungefähr ab dem 6. Monat, dass die Nacht zum schlafen da ist und ein regelmäßiger Rhythmus hilft ihnen, dass zu verinnerlichen.

schlafendes Kind © Flickr by Tina Keller

Älteren Kindern kann man das zu Bett gehen und das Einschlafen leichter beibringen, wenn am Abend immer wiederkehrende Rituale stattfinden.

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Erziehungsstile gibt es wie Sand am Meer. Der demokratische Erziehungsstil betont die Gleichberechtigung zwischen Kindern und Eltern. 

“Beim demokratischen Erziehungsstil wird versucht, einen gemeinsamen Konsens zwischen Erzieher und zu Erziehendem zu finden. Der zu Erziehende darf aktiv an Gestaltung der Erziehungsmaßnahmen teilhaben. So soll für alle eine hohe Transparenz entstehen”. Hui! Die Definition von erziehungsstile.com klingt ganz schön nach Politiker-Sprech.

Familie. Old fashioned © flickr/rudolf_schuba

Aber wie soll man etwas auch anders beschreiben, das das bedeutungsschwere Wort “demokratisch” im Namen führt? Der demokratische Erziehungsstil gibt vor, Kinder und Jugendliche als ernstzunehmende Gesprächspartner anzusehen, die sich bitte auch ihre eigene Meinung bilden sollen. Das fördere die Selbstständigkeit und Eigenverantwortung des Zöglings.

Die Eltern sollen durch vernünftige Lenkung Vorschläge geben und gleichzeitig auf die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder eingehen, und somit ein ausgewogenes Verhältnis von Autorität und Freiheit garantieren. Das sollte eigentlich bei jedem Erziehungsstil so gehandhabt werden.

Aber so zu tun, als seien Kinder kleine Erwachsene scheint mir etwas zu optimistisch bzw. überkandidelt. Überhaupt wirkt die Benennung von Erziehungsstilen wie der krampfhafte Versuch, Erziehung nach Grundsätzen zu regeln.

Aber Erziehung ist eine ständige Herausforderung, die dynamisch gestaltet werden sollte. Kindern Freiräume zu lassen ist genaus wichtig, wie ihnen Grenzen zu setzen.

Was meinen Sie dazu? Was halten Sie von derlei Erziehungsmodellen? Und welche bevorzugen Sie?


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Ostern ist ein wunderbares Fest. Für die Erwachsenen ist es nicht halb so anstrengend wie Weihnachten. Die Kinder bekommen zwar nicht so viele Geschenke, aber dafür geht’s raus an die Luft. Denn viele Osterbräuche haben mit der Natur zu tun.

Was gibt es Schöneres, als sich in der sanft erwachenden Natur zu bewegen und seine Kinder auf diese Weise mit Brauchtum vertraut zu machen? Ob man nun christlich ist oder nicht – Hauptsache man verbindet Aktivität mit Wissen.

Ostereier suchen © flickr/pre10dr

Schmücken und basteln

Kinder lieben es, wenn alljährlich der vertraute Osterschmuck aus den Kartons gezaubert wird. Plüschküken, Holz-Hasen, Plastik-Eier. Viele dieser (selbst gebastelten) Dinge werden in der Wohnung aufgestellt, aber insofern man einen Garten hat, können Sträucher, Hecken und Bäume mit geschmückt werden. Gleich sieht die noch schläfrige Natur viel bunter aus.

Alles rund ums Osterei

Mit Eiern lässt sich allerhand anstellen: auspusten und bemalen, färben, verstecken und suchen. Und natürlich spielen. Mit gekochten Eiern kann man Wettläufe veranstalten oder das Eierkullern. Dabei werden die Eier wie Murmeln auf der Erde gerollt. Beim Eierpicken schlagen zwei Spieler ihre Eier mit der Spitze zusammen. Gewonnen hat derjenige, dessen Ei ganz bleibt. Natürlich werden die Eier danach verputzt.

Damit die Erziehung nicht auf der Strecke bleibt, kann so auch ganz spielerisch die Bedeutung des Ostereis erzählt werden. Eier gelten als Symbol des Lebens und das Frühjahr steht für einen Neuanfang im Jahreszyklus.

Der Osterhase

Ganz besonders schön ist es für Kinder, wenn es einen echten Osterhasen gibt. Auf dem Land lässt sich bestimmt ein Hase auftreiben, den man durch den Garten hoppeln lassen kann. Die Kleinen werden Augen machen! Der Osterhase begleitete einst als Mondhase die Frühlingsgöttin Ostara. Seit dem 16. Jahrhundert ist verbürgt, das der Osterhase die Eier legt. Man vermutet, dass der Osterhase deshalb eine lebendiges Fruchtbarkeitssymbol ist, weil Hasenmütter im Frühling so viele Junge bekommen.

Osterfeuer

Das Osterfeuer, ein ursprünglich heidnischer Brauch, ist vielleicht eher etwas für die Größeren. Für sehr kleine Kinder könnte ein so großes Feuer vielleicht eher Gefahr denn Freude signalisieren. Mit dem Osterfeuer verband sich einst der Glaube, den Winter zu vertreiben.

Osterspaziergang

Ein absolutes und wunderbares Muss für die ganze Familie. Nach einem so kalten und langen Winter wie diesem, sollte man den Frühling mit offenen Armen empfangen. Überall lassen sich nun Boten des Frühlings entdecken. In alten Zeiten tanzten die Menschen um die Felder herum und baten um ein gutes Gedeihen des Korns.

Natürlich sollten Sie bei dieser Gelegenheit das berühmteste Oster-Gedicht rezitieren, den Osterspaziergang von Goethe. Vielleicht kann Ihr Kind ja sogar schon mit einstimmen.


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Das Halbjahreszeugnis sendet häufig Alarmsignale aus. Wenn die Versetzung gefährdet ist, leiden Kinder und Eltern gleichermaßen. Was tun, wenn es schon fast zu spät ist?

Zunächst gilt es Ruhe zu bewahren. Zusätzlicher Stress und Ärger sollten jetzt vermieden werden. Für das Kind stellt eine gefährdete Versetzung immer eine extreme Belastung dar, selbst wenn es an dieser Situation nicht ganz unschuldig ist.

Angst vor Mathe © flickr/ninaaa

Warum ist mein Kind versetzungsgefährdet?

Diese Fragen stellen sich die meisten betroffenen Eltern. Bei familiären Belastungen wie Scheidung oder Krankheit der Eltern ist das Problem für alle offensichtlich. Schwieriger wird es, wenn das Umfeld scheinbar stimmt und das Kind sonst aufgeweckt und begabt ist. Gerade bei selbstbewussten Kindern fällt es oft nicht auf, dass sie massive Schwierigkeiten in der Schule haben. Ihre schlechten Noten werden daher häufig als Schludrigkeit interpretiert.

Dabei hat schulisches Versagen oft tiefliegende Ursachen wie Überforderung, Schul-Angst und andere psychische Probleme. Eltern sollten sich daher in diesen Fällen mit den Kindern, Klassenlehrern und Schulpsychologen zusammensetzen, um herauszufinden, wie dem Kind geholfen werden kann.

Natürlich spielen die großen Veränderungen in der Pubertät eine entscheidende Rolle. Es gibt Kinder, die kommen ziemlich unbeschadet durch diese Zeit, andere sind heftigeren Anfechtungen ausgesetzt.

Ist Nachhilfe immer das richtige Mittel?

Bei akuter Versetzungsgefährdung kann Nachhilfe die letzte Rettung sein. Allerdings sollte man keine Wunder erwarten. Die Note “Vier” sollte dann schon als Erfolg bewertet werden. Nachhilfe hat aber auch ihre Tücken. Das Kind könnte sich nun erst recht unter Druck gesetzt fühlen, besonders wenn die Eltern das Geld dafür leidlich abknapsen müssen.

In diesem Fall sollte man eher auf eine (preiswertere) studentische Nachhilfe setzen, anstatt auf teure Angebote der Nachhilfe-Institute. Auch kann ein Student oftmals mehr Lockerheit verbreiten und größeres Zutrauen zu dem Kind aufbauen, als das unter dem Eindruck von Professionalität möglich wäre.

Ist Sitzen-Bleiben überhaupt sinnvoll?

Darüber streiten sich die Geister. Wenn das Kind lange Zeit wegen Krankheit nicht am Unterricht teilnehmen konnte oder es gar freiwillig eine Klassen-Wiederholung anspricht, dann sollte man die “Ehrenrunde” in Erwägung ziehen. In jedem Fall gilt es, sehr bedachtsam abzuwägen. Es ist gut, sich von mehreren Seiten Rat einzuholen. Und man sollte niemals den wichtigsten Punkt aus den Augen verlieren: Das Wohl des Kindes.


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Erlernt ein Kind die basalen mathematischen Kenntnisse in der Grundschule nicht, scheitert es nicht nur im schulischen, sondern auch im beruflichen Leben an der Mathe-Schwäche. Um die gesellschaftliche Teilhabe der rechenschwachen Kindern zu gewährleisten,  ist eine frühe Erkennung und Behandlung der Dyskalkulie dringend erforderlich.

Definiert wird Dyskalkulie von der (WHO) als: ” Eine Beeinträchtigung von Rechenfertigkeiten, die nicht allein durch eine allgemeine Intelligenzminderung oder eine unangemessene Beschulung erklärbar ist.


Das Defizit betrifft vor allem die Beherrschung grundlegender Rechenfertigkeiten wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division, weniger die höheren mathematischen Fertigkeiten, die für Algebra, Trigonometrie, Geometrie oder Differential- und Integralrechnung benötigt werden” (WHO).

Die Ursachen für eine Rechenstörung sind komplex, eine genaue Analyse der Rechenprobleme ist wichtig, um die anschliessende Fördermaßnahmen individuell festzulegen.

Die Grundlagen die im Fach Mathe wichtig sind, die für das weitere gute Bestehen im Matheunterricht für den Schüler wichtig sind, können die Kinder aus verschiedenen Gründen nicht verstehen bzw. erwerben.

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Trennungsväter

abgelegt in: Ratgeber

In Deutschland gibt es jährlich geschätzte 140.00 Kinder, welche die Scheidung ihrer Eltern miterleben, hinzu kommen dann noch die ca. 20.00 Kinder, deren Eltern sich trennen oder gleich garnicht in einem Haushalt wohnen.

Rechnet man das mal hoch, werden das in 10 Jahre geschätzte 1,7 Millionen Kinder sein, die bei einem Alleinerziehenden Elternteil leben und das andere Elternteil nur der Wochenend-Vater ist.

Manchmal lebt das Kind auch beim Vater, aber 85% der Kinder leben bei der Mutter, demnach findet ein gemeinsamer Alltag innerhalb dem Nest der Familie, oft zum Leidwesen des Kindes, so nicht mehr statt.

Hinter jeden individuellen Einzelschicksal einer Scheidung stehen Trauer, Wut und ganz eigene Tragödien. Vater und Mutter sind sehr verletzt und enttäuscht voneinander, dass es schwerer ist als je zuvor, auf einen Punkt zu kommen.

Vater und Tochter © Flickr by Paleontour

Oft wird dabei nicht zum wohl des gemeinsamen Kindes gehandelt und  entschieden.

Die allermeisten Trennungsväter wollen den Kontakt zu ihrem Kind unbedingt erhalten, was bei einer guten Kooperation mit der Mutter auch reibungslos klappt.

Doch wie können sie, die Beziehung zu ihrem Kind aufrecht erhalten, wenn es seinen Alltag bei der Mutter verbringt?

Schaffen sie immer wiederkehrende Rituale, wenn ihr Kind sie am Wochenende besucht oder vielleicht auch einen Teil seiner Ferien bei ihnen verbringt. Das fördert nicht nur das Selbstvertrauen des Kindes, sondern schafft eine gute Beziehung zu ihrem geliebten Kind.

Machen sie eine Tigerjagd im Wohnzimmer, bauen sie aus dem Hochbett eine Höhle, lassen sie sich in die Welt ihres Kind entführen und erleben sie viele, lustige Abenteuer in der wertvollen Zeit, die sie mir ihrem Kind haben.

Fördern sie mit dem gemeinsamen Spiel und der liebevollen Geduld das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, beiderseits. Sorgen sie für schöne Erinnerungen und Erlebnisse.
Sprechen sie mit ihrem Kind über seine Sorgen, beantworten sie Fragen und genießen sie das Zusammensein. Jedes Kind möchte das Interesse seines Vaters gewiss haben, lassen sie ihr Kind spüren, wie sehr sie es lieben.

Vielleicht können sie auch so etwas wie ein Ratgeber für ihren Teenie sein, denn keine Zeit ist so schwer, wie die im Teenager Alter.

Ganz sicher ist es möglich, auch bei kurzen Kontaktzeiten, eine gute Beziehung zu ihrem Kind aufzubauen. Seien sie ihm ein Freund, ein ein fairer, ehrlicher Vater.

Ach, und einen Buchtipp “Wochenendvater – praktische Anleitung”  habe ich noch, vielleicht nicht das Nonplusultra, aber zum reinschmöckern sicher nicht verkehrt.


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