Elternratgeber

Pubertierende Kinder und andere Probleme beim Erwachsenwerden
 


Markenkleidung bei Jugendlichen

Autor: Doris
abgelegt in: Finanzen

Markenkleidung von den Schuhen über die Jeans bis hin zu Shirts und Taschen sind entweder In oder Out. Damit ist aber auch oft der jeweilige Jugendliche In oder Out und das kann zu Problemen führen. Viele Jugendliche in Deutschland sind nach wie vor sehr markenbewusst. Obwohl die Anzahl der sogenannten Markenverweigerer immer mehr zunimmt und Jugendliche durch den Kauf von ‘No-name’-Kleidung eine Gegenkultur entwickeln, ist der Trend zum Markenfetischismus ein ernst zunehmendes Thema.

Markenkleidung im Shop, ©flickr by MarkHaertl

Auf Abi-Bällen oder Abschlussfesten der Schulen kann man es genau sehen, wie sich die gesellschaftlichen Gruppen schon in früher Jugend abgliedern. In der einen Ecke stehen die piekfeinen Trendsetter in teuren Kleidern und Dolche & Gabbanna Hemden, in der anderen die Skaterjugend in knietief hängenden Baggy-Hosen. Blicke werden ausgetauscht, doch die Gruppen bleiben unter sich. Marken und Kleidung sind Symbole für die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe.

Kleider machen (Jugendliche) Leute

Jugendliche werden direkt vom Konsumverhalten der Gesellschaft beeinflusst und sind ein perfekter Spiegel für die älteren Generationen. Persönlichkeit wird in der heutigen westlichen Gesellschaft am Besitz von Wertgegenständen gemessen. Kleider machen Leute, das ist ganz klar. Wer was auf sich hält und das nötige Kleingeld hat zeigt dies anhand von Markenkleidung.

Teure Markenkleidung

Durch Markenkleidung entsteht unter Jugendlichen vielfach ein extremer Gruppenzwang. Viele Jugendliche wollen nicht zugeben, dass sie nicht das Geld haben sich Markenartikel zu leisten und beugen sich dem Zwang In zu sein. Da Markenkleidung teuer ist, entsteht ein finanzieller Druck unter dem die ganze Familie leidet. Viele Eltern können und wollen dem Drängen ihrer Kinder nicht nachgeben, also müssen diese sich das Geld anders beschaffen und werden häufig sogar kriminell. Dem gilt es bereits im Kindesalter gegenzusteuern, indem die Kindermode nicht nicht schon auf den Markenwahn ausgerichtet ist.


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1 Kommentar to “Markenkleidung bei Jugendlichen”

  1. Melanie schreibt:

    Schwieriges Thema!

    Ich bilde mir ein, dass dieses Thema bei uns (Anfang der 90er) noch nicht so brisant war. Natürlich gab es auch damals schon viel Markenbezogene Kleidung, aber diese war bei weitem nicht so teuer. Es ging dann eher mal um esprit oder Levis. Und wer das nicht trug, wurde nicht automatisch ausgegrenzt.

    Schaut doch auch mal auf meinem blog vorbei!elternblognews.de!

    LG Melanie

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