Elternratgeber

Pubertierende Kinder und andere Probleme beim Erwachsenwerden
 


Lernen durch Versuch und Irrtum – antrainierte Verhaltensmuster

Autor: Doris
abgelegt in: Erziehung

Lernen durch Versuch und Irrtum ist ein Konzept, dass Kindern helfen soll selbstständig das Ursache-Wirkungsprinzip zu erkunden. Stück für Stück entdecken Kinder die Welt. Den Unterschied zwischen Falsch und Richtig müssen sie jedoch erst lernen.

Das Prinzip des Lernens durch Versuch und Irrtum kann man ganz simpel an einem Beispiel erklären. Kinder wollen so gut wie nie pünktlich ins Bett zum Schlafen gehen. Dann probieren sie sich in den verschiedensten Disziplinen, wie Weinen, Schreien, aus dem Bett wieder aufstehen und Bitten aus. Einer dieser Wege führt meist zum Erfolg. Einerseits ist ganzheitliches Lernen wichtig für Kinder, andererseits benötigen sie klare Grenzen.

Lernen durch Versuch und Irrtum©flickr/m@rg

Das Lernen durch Versuch und Irrtum

Lernen durch Versuch bedeutet also, dass Ihr Kind Sie testet. Auf welche Strategie reagieren Sie? Wenn Sie beispielsweise alle Strategien ignorieren, bis auf beispielsweise das Weinen, dann wird sich Ihr Kind Ihr Verhalten einprägen. Es wird an verschiedenen Tagen Weinen oder Schreien. Dann merkt es, dass es nur mit einer Strategie Erfolg hat. Ihr Kind hat also durch Erfolg gelernt eine Verhaltensweise aufrecht zu erhalten und andere, missglückte Verhaltensweisen, aufzugeben, da sie sich nicht eigneten um den eigenen Willen durchzusetzen. Dieses Seite stellt den Irrtum des Kindes dar. Sie können Ihr Kind bei neuen Vorhaben lediglich unterstützen. Die Erfahrungen muss es selber sammeln.

Antrainierten Verhaltensmustern begegnen

Damit wirklich man von einem erlernten Verhalten sprechen kann muss das Kind dieses jedoch schon über einen längeren Zeitraum erfolgreich angewendet haben. Ist dies der Fall benötigen Sie als Erziehungsberechtigte viel Geduld um dieses oder jene unerwünschte Verhaltensmuster wieder zu korrigieren. Es ist zwar wichtig, dass sich Kinder frei entfalten können, aber bestimmte Regeln sollten sie lernen. Das Elternhaus ist und bleibt die Basis der Kinder. Kinder stoßen mit „Lernen durch Versuch und Irrtum“ auf natürliche Weise an Ihre Grenzen. Besonders wenn sie noch klein sind, also zwischen 3 und 6 Jahren, sollte ein „böses Verhalten“ Konsequenzen haben. Die Kleinen experimentieren viel gerne. Achten Sie deshalb auf die Entwicklung bestimmter Verhaltensmuster, denn Sie haben die Vorbildfunktion für Ihren Nachwuchs.


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1 Kommentar to “Lernen durch Versuch und Irrtum – antrainierte Verhaltensmuster”

  1. Erisch schreibt:

    Ey jo die Seite feier isch vööl.
    Noah dat is mit Abstand nü die beste Seide. Größes Lob. Euer Erisch

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