Erziehungsberatung … bei einem so sensiblem Thema ein kurzes Vorwort, kein Mensch wird als das perfekte Elternteil geboren und das Mutter- oder Vater sein will auch erst gelernt werden.
Aber Dank der Super Nanny Katharina Saalfrank ist Erziehungsberatung Salon fähig geworden, da heißt es dann, das aufmüpfige Teenager „Wuthöhle“ gesteckt und bockige Kinder werden auf die „stille Treppe“ gesetzt werden.
Das es damit allein nicht getan ist, zeigt auch das Konzept der Sendung, die sich um Erziehungsberatung dreht und das Ziel verfolgt, das das zusammenleben zwischen Kind und Eltern wieder liebevoll und harmonisch abläuft.
Bevor aber der Haussegen wieder gerade hängen kann, gilt es erstmal die Ursachen für den Zwist zwischen Kind und Eltern auszumachen. Hat man diese erkannt, kann man mit der eigentlichen Erziehungsberatung beginnen.
Oft wird dabei mit einem Psychologen oder einem speziell geschulten Sozialpädagogen zusammen gearbeitet. Natürlich gibt es kein Patentrezept, aber viele Mittel und Lösungsansätze Konflikte innerhalb der Familie friedlich zu klären und das zusammenleben für alle beteiligten wieder in einen angenehmen Bereich zu bringen.
So berät zum Beispiel eine Erziehungsberatung zu Problemen, wie das nicht-einhalten von aufgestellten Regeln. Es hilft bei traurigen Kinder. Oder auch wenn Kinder Respektlosigkeit und Aggressivität zur Tagesordnung werden lassen und die Erziehung kaum mehr möglich scheint.
Aber sie helfen auch, wenn die Familie sich nicht mehr versteht und wie man die Erziehung richtig angehen kann, damit keine schwerwiegenden Probleme entstehen, die die Kinder- oder Elternseele nachhaltig verletzten und sich nur schwer wieder gut machen lassen.
Die Erziehungsberatung hilft Schritt für Schritt und mit viel Einfühlungsvermögen, die Familiensituation wieder angenehmer zu gestalten. Erziehungsberatungenstellen sind kostenlos und werden sowohl von öffentlichen Trägern der Caritas oder auch von speziell geschulten Pädagogen angeboten.
Oft kann man sich aber auch ans Jugendamt wenden. Da aber die Mühlen der Ämter oft langsam mahlen und in einer akuten Situation nicht sofort helfen können gibt es auch einen Krisennotdienst.
Juni 4th, 2009 um 22:40
Beratung ohne Ratschlag ist meiner Meinung nach das Stichwort. Der Erziehungsberater, der sich als Experte in der Lebenswelt der Klienten aufspielt macht vorhandene Lösungen kaputt und ist der Herzschrittmacher der Familie. Fällt er aus ist es schlimmer als vorher. Eltern stärken, sie coachen, ihnen ihre natürlich Macht zurück zu geben mit Methoden die sich an die Familie anschmiegen ist das heutige Verständnis von “guter” Erziehungsberatung. Manchmal sind Eltern erst enttäuscht.Du solltest mir doch sagen, wie ich es machen soll und jetzt muss man es doch selber wissen. Das tolle ist, sie wissen es tatsächlich schon und bekommen ihre Autorität zurück, weil sie sie nie wirklich verloren haben. Sie haben aufgehört an sich zu glauben, sind verunsichert und fühlen sich machtlos. Elternschule wäre deshalb genau falsch. Da sind die Eltern die Schüler und lernen. Beim Coaching sind und bleiben die Eltern die Experten und der Coach reaktiviert ihre Kompetenzen und Ressourcen.