Maßnahmen zur Förderung Begabter gibt es zahlreiche. Wenn Eltern ein begabtes Kind haben, sollten Sie folgende Ratschläge beachten:
Lehrer können das Kind folgendermaßen fördern, indem sie den Kindern spezielle Knobelaufgaben stellen.
Wichtig ist dabei, dass die Aufgaben für das Kind keinen Strafarbeitscharakter, haben und seine Leistungen anerkennen, das Kind aber nicht herausstellen.
Das Kind kann aber auch in die Lehrtätigkeit eingebunden werden, in dem es z. B. schwächeren Kindern hilft. Die Schule kann ferner Unterricht in einzelnen Fächern auch in höheren Klassen anbieten.
Das Überspringen von Klassen ist nur fördernd, wenn das Kind der Versetzung zu stimmt und sich nicht aus dem Klassenverband raus gerissen fühlt. Das Kind kann aber auch für einzelne Stunden oder Tage vom Regel-Unterricht freigestellt werden z. B. für innerschulische Förderkurse, für Uni-Kurse, Bibliotheks-/Museumsbesuche, Ortserkundigungen oder andere außerschulische Veranstaltungen.
Die Maßnahme eignet sich vor allem für Kinder, die nicht in allen Fächer hochbegabt sind.
Eine andere Hilfe könnte das vorschulische Einschulen sein. Darüberhinaus könne Eltern zu den zahlreichen Begabtenförderungsorganisationen Kontakt aufnehmen. Zum Beispiel gibt es die Deutsche Gesellschaft für das hochbegabte Kind e.V. (DGhK) ist ein im ganzen Bundesgebiet tätiger gemeinnütziger Verein, in dem sich betroffene Eltern, Pädagogen, Psychologen sowie andere Interessierte ehrenamtlich für die Förderung hoch begabter Kinder einsetzen.
Laut Statistik trinken jedes Jahr 750.000 Menschen zum ersten Mal Alkohol. Schon sehr früh kommen Kinder mit Alkohol in Kontakt. Sogar in Lebensmitteln und Süßigkeiten ist die süchtigmachende Droge enthalten.
Ja, Alkohol ist eine Droge, auch wenn in den statistischen Zahlen immer nur von illegalen Drogen die Rede ist, von denen, von den man süchtig oder abhängig wird.
In Lebensmitteln wie Ketchup, Marzipan oder Milchschnitte werden zur verbesserten Haltbarkeit geringe Mengen Alkohol zugefügt. So wurden beispielweise in Milchschnitte, Kinder Pingui, Kinder Bueno und Kinder Maxi King 0,9 bis 2 g Alkohol nachgewiesen und in Milka Tender mit 7,7 und Yes-Törtchen mit 5,4 g pro Kilo sogar noch mehr.
Vor allem in der Pubertät ist es für Jugendliche besonders schwer. Von äußeren Einflüssen gelenkt, versuchen sie sich von ihren Eltern zu entfernen, können aber in der Welt der Erwachsenen noch nicht bestehen. Gerade in dieser schwierigen Phase ist es wichtig, dass sie als Elternteil viel Zeit für ihr Kind haben und ihm mit Rat und Tat zur Seite stehen. weiterlesen »
Wenn das Kind hyperaktiv ist, hat das manchmal Konsequenzen über die Pubertät hinaus. Hyperaktivität wird meist zusammen mit einem Aufmerksamkeitsdefizit diagnostiziert: ADHS.
Es ist nicht unbedingt gesagt, dass Kinder die an ADHS beziehungsweise Hyperaktivität erkranken, dies ihr Leben lang mit sich herumtragen. Ungefähr ein Drittel der Personen verlieren das Problem in der Pubertät.
Leider sind aber zwei Drittel der Kinder auch über das Jugend-Alter hinaus davon betroffen. Dabei gibt es offensichtlich einen Unterschied zwischen Jungen und Mädchen. Bei Jungen nimmt die Intensität meist ab, wenn sie auch nicht ganz verloren geht. Bei Mädchen nimmt die Krankheit manchmal sogar ganz andere Verläufe.
Essstörungen bezeichnen Verhaltensstörungen, die mit ernsthaften und langfristigen Gesundheitsschäden verbunden sind. Die erkrankten Personen beschäftigen sich die meiste Zeit des Tages mit dem Thema Essen.
Diese Zwangsstörung betrifft die Nahrungsaufnahme oder deren Verweigerung. Die Psyche und die Einstellung zum eigenen Körper sind entscheidende Auslöser einer Essstörung. Besonders bei jungen Mädchen in der Pubertät tritt diese Krankheit häufig auf. Sie fühlen sich missverstanden oder nicht so hübsch und schlank wie andere Mädchen in der Schule und beginnen sich das Essen abzugewöhnen oder unregelmäßig zu essen.
Die bekannteste Essstörung ist die Ess-Brech-Sucht. Aber auch Magersucht und Fressattacken zählen dazu. Bei der Ess-Brech-Sucht sind die Betroffenen meist Normalgewichtig, haben aber panische Angst davor zuzunehmen. Um dem entgegen zu wirken erbrechen sie nach dem Essen, treiben viel Sport, verwenden Abführmittel oder Fasten.
Der Körper kann so natürlich nicht alle für ihn wichtigen Stoffe aufnehmen und macht dies auch deutlich. Die erkrankte Person bekommt Fressattacken und gerät somit in eine Stresssituation, wogegen das Erbrechen als Entspannung empfunden wird.
Wenn sie bei ihrem Kind etwas in dieser Richtung bemerken, sollten sie umgehend einen Arzt aufsuchen und sich beraten lassen.
Früher war es klar, dem Baby muss man die Zähne putzen und Fluor verabreichen, damit die Zähne geschützt sind. Viele Ärzte halten sich weiterhin an die Empfehlung von 1996, diese ist aber bereits seit Längerem überholt.
In jüngster Zeit gab es einige Studien darüber, ob und wieviel Fluor man dem Kind verabreichen sollte. Dennoch hat sich das Ergebnis bis heute nicht so richtig herumgesprochen und alte Urteile bleiben bei.
Generell gilt, dass man nicht zuviel Fluor an die Kleinkinder abgibt, da diese davon zu viel verschlucken. Außerdem kommt in Salz und anderen Lebensmittel genug des Stoffes vor. Daher sollte man selbst bei Zahncremes auf Fluor verzichten, beziehungsweise diese nehmen, die nur eine reduzierte Menge Fluor hat. Auch in manchen Mineralwassern kommt dieser Stoff vor.
Vielleicht weiß man es in ein paar Jahren wieder besser, aber momentan ist das der Stand der Dinge. Auch die Wissenschaft lernt dazu.
Aber wenn man auf die richtige Ernährung achtet, die Zähne ganz gewöhnlich putzt und die Fluorzugabe gering hält, kann man nicht viel falsch machen. Eine vollständige Fluorprophylaxe empfiehlt sich allerdings nicht.
Windpocken sind hochgradig ansteckend und werden von einem Virus der Herpesfamilie ausgelöst. Da der Wind sie scheinbar von Mensch zu Mensch weiterträgt, heißt die Erkrankung im Volksmund Windpocken. Am häufigsten erkrankt man zwischen dem dritten und zehnten Lebensjahr. Studien belegen, dass 93 bis 98 % der Erwachsenen gegen die Krankheit immun sind. Verursacht durch das Varizella-Zoster-Virus kommt es nach der Infektion zu juckenden Bläschen. Erst, wenn das letzte Bläschen abgeheilt ist, ist die Ansteckungsgefahr gebannt.
In den meisten Fällen verläuft die Krankheit aber gutartig, wobei Kinder sie meist besser überstehen, als Erwachsene. Die meisten Medizin-Ratgeber, egal ob Bücher, das Internet oder im Fernseher, raten Eltern, ihre Kinder zwischen dem 11. Und 14. Lebensmonat, je nach Impfstoff noch einmal zwischen dem 15 und 23. Lebensmonat, impfen zu lassen.
Kinder, die erkrankt sind dürfen oft wochenlang die Schule, den Hort oder den Kita nicht besuchen. Die Ansteckungsgefahr ist einfach zu hoch. Infizierte schwangere Frauen müssen besonders vorsichtig sein, da eine Infektion zu schweren Schäden des ungeborenen Kindes führen kann.
In der Regel gilt: Je älter ein Patient bei der Infektion ist, desto schwerer verläuft die Krankheit.
In Deutschland wird eine Impfung von Kindern generell empfohlen, sollten sie auch im Erwachsenenalter noch nicht an Windpocken erkrankt sein und im Gesundheitssystem arbeiten oder Kinder gebären wollen, wird ebenfalls zu einer Impfung geraten.
Nicht geimpfte Personen sollten sich prinzipiell von Infizierten fernhalten. Wenn es nicht zu vermeiden ist und sie länger als eine Stunde mit einer erkrankten Person in einem Raum verbracht haben, Hautkontakt hatten oder mit ihr zusammen leben, können sie sich bis zu fünf Tage nach Kontakt noch nachträglich impfen lassen.
Vor dem 1. Juli zittern schon einige junge Burschen – sie müssen einrücken! Viermal im Jahr – jeweils zum 1. eines Quartals – heißt es, die Grundausbildung bei der Bundeswehr antreten.
Erst gestern – am 3. Juni 2008 – verabschiedete Verteidigungsminister Dr. Franz Jung in Lemgo Soldaten des 17. Deutschen Einsatzkontingentes nach Afghanistan. Unter ihnen befand sich auch der 250.000ste Soldat, der von der Bundeswehr in den Auslandseinsatz geschickt wurde.
Der sogenannte Musterungsbescheid kommt meist ja schon während des letzten Schuljahres und bei der Musterung wird überprüft, ob und wie tauglich der mögliche zukünftige Soldat ist bzw. welche Einsatzbereiche für ihn in Frage kommen. Danach wird es ernst: die Einberufung folgt. Wer den Kriegsdienst aber verweigern möchte, sollte schon so bald wie möglich, beim zuständigen Kreiswehrersatzamt den entsprechenden Antrag stellen.
Die Grundausbildung dauert 3 Monate und findet oft fernab der Heimat statt. Eine harte Zeit – die jungen Männer gehen körperlich und seelisch an ihre Grenzen. Wer vielleicht wenig Sport trieb, dem wird seine mangelnde Fitness bei einem 12-Kilometer-Marsch durchaus zum Verhängnis. Gruppenbestrafungen, die zum Gemeinschaftsgedanken und selbstverständlich zum Zusammenhalt führen sollen, sind ebenfalls an der Tagesordnung. Statt Motivation herrscht rauher Umgangston. Absolute Befehlsannahme wird vorausgesetzt.
Wer diese Zeit hinter sich hat, ist auf jeden Fall reifer und erwachsener geworden. Wenn auch nicht jeder für diese Ausbildung geeignet ist, so hinterlässt sie dennoch auch positive Spuren im Leben eines Jugendlichen: Stolz auf die eigene Leistung, die auch entsprechend honoriert wird. Und so mancher hat schon während der Zeit seine Verpflichtung bei der Bundeswehr beantragt.
Wer sich aber nicht sicher ist, sollte einfach das Gespräch mit der Wehrdienstberatung suchen. Dort kann man alles über die Ausbildung, die Entlohnung, die Aufstiegsmöglichkeiten usw. erfahren.
An Deutschlands Schulen laufen die Prüfungsvorbereitungen auf Hochtouren. Doch nicht nur für Abschlussprüfungen, sondern für jeden Test und sogar fürs tägliche Leben gibt es zahlreiche Möglichkeiten, schneller und sinnvoller lernen zu können. Das bedeutet, dass in der selben Zeit mehr Lernstoff aufgenommen und vor allem auch behalten wird.
Worauf kommt es beim richtigen Lernen an?
Wenn eine Information richtig verarbeitet und im Langzeitgedächtnis gespeichert wird, so wird sie in der Regel behalten und kann bei Bedarf wieder abgerufen werden. Deswegen ist es umso wichtiger, dass die Information gut aufgenommen und damit verarbeitet werden kann.
Langfristiges Lernen. Den Lernstoff auf mehrere Tage und Wochen verteilen.
Anschaulicher und gut gegliederter Lernstoff. Geordnete Informationen können besser aufgenommen und behalten werden, ebenso wie sich abhebende Informationen (farbig markiert oder unterstrichen).
Informationen emotional gestalten. Den Lernstoff mit persönlichen Erlebnissen in Verbindung bringen.
Zusätzlich gibt es noch effektive Lernstrategien.
Diese Lerntechniken bedürfen natürlich einer gewissen Kontinuität. Vor allem ist es wichtig, dass z. B. die Geschichten-Technik mit einer zweiten Person angewandt wird. So kommt dann vielleicht sogar der ein oder andere Elternteil in den Genuss, die Dinge wieder zu lernen, die längst schon vergessen wurden.
“Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück.” Benjamin Britten
Das Schuljahr nähert sich dem Ende und einige Schulabgänger haben sicherlich schon einen Ausbildungsvertrag in der Tasche. Andere wiederum sind immer noch auf der Suche nach einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz und daher fleißig am Schreiben von Bewerbungen.
Wie sollte eine gute Bewerbung aber aussehen?
Nicht nur der Inhalt zählt, sondern in erster Linie die optische Aufmachung. Das ist das erste Bild, das der zukünftige Chef erhält. Ordentliche Mappen, am besten dafür vorgesehene Bewerbungsmappen, ein ansprechendes Foto und selbstverständlich vollständige und in fehlerfreier Rechtschrift geschriebene Unterlagen (hier kann man die automatische Rechtschreibüberprüfung von z. B. Microsoft Word nutzen).
Ganz obenauf liegt das Bewerbungsschreiben, die wichtigste Unterlage überhaupt. Dies bedeutet, Werbung für sich selbst zu machen. Beim Lesen sollte man wirklich etwas über den Bewerber erfahren und auch Lust darauf bekommen, ihn kennen zu lernen. Freundlich, aber selbstbewusst – so lautet die Devise. Schüchternheit ist fehl am Platz. Hier kann all dies geschrieben werden, was nicht im Lebenslauf steht, natürlich vorwiegend die eigenen Stärken. Hier kann gepunktet werden!
Auf die andere Seite der Mappe oder unter die Bewerbung folgt der Lebenslauf. Dieser ist dagegen eher neutral zu halten, aber übersichtlich. Schul- und Praktikumszeiten sollten chronologisch aufgezählt werden. Inzwischen setzt sich aber auch der antichronologische Stil durch. Das bedeutet, dass die letzten Tätigkeiten zuoberst stehen, der Arbeitgeber also genau über die aktuelle Situation sofort informiert ist. Alles was man beherrscht, wie Sprachen, EDV-Kenntnisse, Erste-Hilfe-Kurse, Führerscheine etc. gehört hier herein. Und ganz wichtig: auch alle Ehrenämter und Gruppenzugehörigkeiten (Pfadfinder etc.) aufführen, denn diese sagen etwas über das soziale Verhalten und natürlich den Teamgeist aus.
Rechts oben wird das Foto geklebt, am besten mit Fotoklebern oder unsichtbar gefalteten Klebestreifen. Büroklammern sind out! Das Bild muss natürlich aktuell sein. Ein freundlicher und offener Blick und Kleidung, deren Farbe die Vorzüge des Bewebers unterstreicht (schön ist immer eine Betonung der Augenfarbe – dies wirkt natürlich).
Unter dem Lebenslauf haben die Zeugnisse ihren Platz. Sie müssen vollständig sein und evtl. von der Schule beglaubigt.
All dies in ein neues und sauberes Kuvert, das ebenso ordentlich beschriftet wird. Wenn möglich, die Bewerbung dann direkt persönlich beim vielleicht zukünftigen Arbeitgeber abgeben – dies weist auf persönliches Engagement hin.
Die Kinderpsychologie ist ein spezieller Zweig der Psychologie. Sie befasst sich mit der kindlichen Entwicklung von der Geburt bis zur Reifephase. Besondere Bereiche sind die Bindungsforschung und die Entwicklungspsychologie.
Als Begründer der Kinderpsychologie gilt William Thierry Preyer (1841-1897), Ordinarius für Physiologie an der Universität Jena. Er hatte die ersten drei Lebensjahre seines Sohnes in einem Tagebuch dokumentiert und methodisch ausgewertet. 1882 erschien sein Buch “Die Seele des Kindes“, in dem zum ersten Mal ein Kind Gegenstand empirischer Untersuchungen geworden war. Preyer verknüpfte entwicklungsphysiologische Studien mit systematischen kinderpsychologischen Untersuchungen. Am Anfang arbeitete die Kinderpsychologie fallorientiert, später dann kam sie zu durchschnittsbezogenen Ergebnissen, die zu Vergleichen bei Entwicklungsauffälligkeiten herangezogen wurden. Ob das so richtig ist, wird wieder in Frage gestellt.
Ein anderer bekannter Psychologe, Professor William Stern (1871-1938) beobachtete mit seiner Frau die eigenen drei Kinder in den Jahren von 1900 bis 1918 und schrieb über seine Langzeitstudien drei Werke: “Die Kindersprache” (1907), in dem er als erster Natur und Kultur als Partner der kindlichen Sprachentwicklung sah. “Erinnerung, Aussage und Lüge in der ersten Kindheit” (1908), das sich mit der kindlichen Auffassung von Realität und Wunschdenken befasst. Schließlich “Psychologie der frühen Kindheit bis zum sechsten Lebensjahr” (1914).
Das Zeichnen galt in der traditionellen Entwicklungspsychologie als Mittel zum Erkennen frühkindlicher Störungen. Nach heutigem Erkenntnisstand lässt sich aus kindlichen Zeichnungen höchstens eine künstlerische Begabung ableiten. Als Elternteil muss ich nicht befürchten, dass mein Kind nicht altersgemäß entwickelt ist, weil es mit Stiften und Papier nicht so sicher umgehen kann wie ein anderes gleichaltriges Kind.