Elternratgeber

Pubertierende Kinder und andere Probleme beim Erwachsenwerden
 


Archiv: Erziehung

Die Eltern müssen für Ihre Kinder immer ein Vorbild sein. Ab zwei Nachkommen werden sich die Kinder sehr oft unter sich beschäftigen können. Während die Balgen sich austoben, können die Eltern ihre anstrengendes Vorzeige-Verhalten ausschalten und ausruhen.

Bei einem Einzelkind ist das nicht so einfach möglich.Warum? Der jeweilige Elternteil des Einzelkindes muss für seinen Sprössling stets da sein und bei jeder Gelegenheit eine Leitfigur der Erziehung darstellen.

Ein Beispiel: Die Mahnung der Mutter, sich beim Essen anständig zu benehmen, nach dem Essen die Zähne zu putzen, beim Anziehen der Hosen oder Anoraks den Reißverschluss hoch zu ziehen, die Spielzeuge im Kinderzimmer oder im Wohnzimmer aufzuräumen usw.

Gut behütetes Einzelkind © flickr / hanaan

Außerdem haben die Eltern der Mehrfach-Kindern meistens keine Probleme, wenn ihre Kinder ins Bett gehen. Denn die Geschwister wissen, dass sie alle gemeinsam schlafen müssen und wenn eins von ihnen beim Einschlafen Angst hat, kann ein Geschwister zu dem anderen kuscheln kommen. So können sie angstfrei übernächtigen. Und sie können frei entscheiden, ob sie allein oder mit den Geschwistern im Zimmern übernachten wollen.

Das geht bei Einzelkindern schlecht. Was machen sie, wenn sie Angst vor dem Einschlafen bzw. vor der dunklen Nacht haben? Na klar, das Solo-Kind sucht sich einen von der Familie aus, Mutter oder Vater als Kuscheltier während der ganzen Nacht.

Die Verantwortlichen des Einzelkindes sind im Wahre des Sinnes die „All-round-time-Worker“.


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Kinder sind etwas Wunderbares. Entscheidet man sich für ein eigenes Kind, so merkt man spätestens nach der Geburt, dass es doch oft mit Schwierigkeiten und Stress verbunden ist, sich um einen hilflosen kleinen Sprössling zu kümmern. Die elterliche Rolle ist gewöhnungsbedürftig und neu. Es ist sehr hilfreich, wenn man bei den plötzlich auftretenden Fragen jemanden hat, den man um Rat bitten kann.

In solchen Fällen können die frisch gebackenen Großeltern ihr Wissen und Können unter Beweis stellen. Leider tun sie das viel zu gerne und mit voller Freude. Unerwartete Besuche, unpassende Anrufe, Bloßstellung in aller Öffentlichkeit und kleine Streitigkeiten bei missachteten Ratschlägen sind die üblen Folgen der Gutmütigkeit. Klare Absprachen, um geordnete Verhältnisse zu schaffen, sind schon während der Schwangerschaft notwendig.

Die Großeltern wollen Freude verschaffen und so bleibt es nicht aus, dass sie bei jedem alltäglichem Besuch etwas angeblich Nützliches dabei ist. Oftmals ist es ein Teddy, die vierte Spieluhr, eine Stoffhandtasche fürs Baby oder ein Mittagsmenü für die hungrig aussehenden Eltern. Wenn die Kinder etwas älter sind, sind oft Taschengeld “Aufbesserungen” an der Reihe.

Um ein bisschen Freude zurück zu geben, vereinbaren Sie ein paar feste Tage im Monat, in denen Ihr Kind Ihre Eltern besucht und sie voller Lebensfreude auf Trab hält. Diese Zeit können Sie dann für sich selbst gestalten und genießen.

Mit dem richtigen Maß an Unterstützung wird Ihnen alles viel leichter gelingen. Doch denken Sie stets daran, dass Sie die Eltern sind und alle Entscheidungen nur von Ihnen abhängen.


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Kinder zu erziehen ist keine leichte Sache.

Ein gutes Beispiel dafür bildet eine befreundete Familie, die zwei Kinder hat. Da beide Jungs sehr unterschiedlich sind, ist jeder vollkommen anders zu handhaben. Der Kleinere ( 6 Jahre) ist ein ist ein sehr zufriedener und ruhiger Junge. Der Größere ( 8 Jahre) hat ein Temperament, welches manchmal kaum zu steuern ist. Er kann Regeln schlecht einhalten, daher haben sich meine Freunde Hilfe beim Jugendamt geholt.

Kleinigkeiten im Alltag können selbst gelöst werden. Größere Angelegenheiten, z.B. Schulbesuch, Fernsehverbot, die er auf keinen Fall akzeptieren kann, werden mit einer Begleithilfe des Jugendamtes gemeistert. Die Erziehungshilfe vom Amt kommt einmal wöchentlich und beschäftigt sich intensiv nur mit ihm.

Ich selbst denke, dass die Hilfe sinnvoll ist, eine richtige Erziehung ersetzt sie jedoch nicht. In besonderen Momenten, wo die Erziehungshilfe nicht da ist und die Angelegenheit mit dem Jungen eskaliert, ist man doch auf sich selbst gestellt. Ratschläge, wie die Situation in solch einem Moment zu handhaben ist, kann man nicht wirklich in die Realität umgesetzen. Meiner Meinung nach kann das Jugendamt die Erziehung der Kinder mit auf sich nehmen, das Problem der Autoritätsbildung wird den Eltern damit aber nicht abgenommen.

Überforderten Eltern würde ich raten, die Hilfe vom Jugendamt anzunehmen, da kleine Hilfe den Alltag schon erleichtern können. Trotzdem gilt: Kinder brauchen Regeln und Disziplin!!!!


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Viele Kinder brauchen Mittel gegen Wehwechen. Gerade bei Ganztagskindergärten ist es da manchmal schwierig, wenn sich die Erzieherin oder der Erzieher weigern, dem Kleinen den dringend benötigten Hustensaft einzuflößen.

Oft haben die Verantwortlichen im Kindergarten Angst vor der Haftung, und was passiert, wenn sie Medikamente, mit denen sie sich nicht auskennen, in falschen Dosen verabreichen. Das macht ja auch Sinn, ein Kindergartenbetreuer ist kein Arzt. Die Rechtslage in Deutschland ist folgendermaßen: Angestellte im Kindergartenalltag dürfen sich eigentlich nicht weigern, dem Kind Medikamente zu verabreichen, die für dessen Gesundheit notwendig sind.

Dadurch würden sie das Kind ja praktisch vom Kindergartenalltag ausschließen und das ist verboten. Andererseits ist es auch nicht ratsam, die Erzieher im Kindergarten zu irgendetwas zwingen zu wollen. Erstens ist der Erfolg fraglich und zweitens sind das ja die Menschen, denen sie die Verantwortung über ihr Kind anvertrauen.

Mit denen einen Streit anzufangen oder sie dauerhaft zu verärgern wäre im schlimmsten Fall schlecht für den kleinen Besucher des Kindergartens. Eine bessere Lösung wäre, dem Erzieher des Kindergartens eine Vollmacht zu überreichen, auf dem er von Haftung für Medikamente freigesprochen wird.

So kann ihr Kind, wenn es mal welche braucht, seine Medizin bekommen, und gleichzeitig ungestört im Kindergarten mit seinen Freunden spielen. Damit ersparen Sie sich und dem Kind die Zeit im Wartezimmer und tun trotzdem etwas für seine Gesundheit.


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Kehrseiten der Netzwerkportale

Autor: Doris
abgelegt in: Erziehung,Schule

SchülerVZ-Logo

Die sozialen Netzwerke im Internet haben in den vergangenen zwei bis drei Jahren einen unglaublichen Zulauf erfahren. Das richtige Leben findet inzwischen bei schülervz, jappy und anderen Communities statt.

Inzwischen kommunizieren Teenager mehr über die sozialen Netzwerke, als sich stattdessen mit Freunden zu treffen. Um möglichst cool zu erscheinen, was in der Pubertät ein wichtiger Wohlfühlfaktor ist, muss das eigene Profil erheblich aufgewertet werden. Dies kann anhand von Gruppen, Anzahl der Freunde und Fotos geschehen. Was allerdings ein äußerst kritischer Punkt ist, denn Eltern unterschätzen diesen Faktor oftmals erheblich. Denn um von möglichst vielen Menschen gefunden zu werden, müssen die Jugendlichen sehr viele persönliche Fakten preis geben, die nicht unbedingt die soziale Integrität verändern, sondern von zahlreichen Fremden eingesehen werden können. Außerdem kann dies trotz virtueller Kommunikation zur sozialen Isolation führen.

An dieser Stelle ist der größte Kritikpunkt jener Communities. Da die Daten von erstellten Profilen nicht überprüft werden können, haben auch „Unbefugte“ Zutritt zu diesem Netzwerk. Nicht umsonst war die Plattform wegen pornographischer Inhalte beziehungsweise als Plattform für Pädophile in die Kritik geraten. Die Betreiber versuchen natürlich in diesem Zusammenhang alles, um solche Dinge zu verhindern, allerdings können sie meist nur nach Hinweisen reagieren.

Als Eltern muss man an die Vernunft seines Kindes appellieren, möglichst wenige persönliche Daten Preis zu geben und andererseits sich nicht an Diskussionen zu beteiligen, die eindeutig einen rechtlich zwiespältigen Hintergrund besitzen. Insbesondere bei Beleidigungen von Lehrern bei schülervz haben eine heftige Diskussion entfacht, weil sich einerseits Lehrer unerkannt in die Communities eingeloggt haben und die Kinder andererseits jedes Persönlichkeitsrecht außer Acht gelassen haben. Um dies zu verhindern, muss man sich intensiv mit dieser Thematik auseinandersetzen und dem Kind die möglichen Folgen vor Augen halten.


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Vater mit Kind © SpigooAm 1. Januar 2007 wurde das Elterngeld eingeführt. Der Elternteil, der
nach der Geburt im Berufsleben eine “Pause” einlegt, erhält einen finanziellen
Ausgleich.

Anspruch auf Elterngeld haben alle Eltern, die sich vorrangig der Kinderbetreuung widmen und nicht oder nur noch teilweise arbeiten gehen. Die Erwerbstätigkeit ist auf 30 Stunden pro Woche beschränkt und der Wohnsitz muss in Deutschland liegen. Auch nicht leibliche Eltern haben Anspruch auf Elterngeld, also etwa Adoptiveltern.

Die Höhe des Elterngeld ist abhängig vom durchschnittlichen Nettoeinkommen der letzten zwölf Monate vor Geburt. Der Mindestbetrag liegt bei 67 Prozent, der Höchstbetrag bei 1800 Euro. Es gibt mindestens 300 Euro.

Der Bezug von Elterngeld ist auf 14 Monate beschränkt, wobei ein Partner alleine nur 12 Monate Anspruch hat. Die Erhöhung auf 14 Monate erfolgt, wenn auch der andere Partner für mindestens zwei Monate eine Auszeit nimmt. Es ist die alleinige Entscheidung der Eltern, wie sie den Bezug des Elterngeld aufteilen. So kann der Vater sofort nach der Geburt eine Auszeit nehmen und Elterngeld erhalten, während die Mutter Mutterschaftsgeld
bezieht.

Das Elterngeld ist eine gute Sache, da dadurch auch arbeitende Partei die Möglichkeit hat, sich um die Kinder zu kümmern, ohne in ein finanzielles Loch zu fallen.


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Haustiere als Mittel der Erziehung

Autor: Doris
abgelegt in: Erziehung

Wellensittich flickr©CoreForce

Haustiere werden von den Eltern in ganz unterschiedlicher Art und Weise als Erziehungsmethode angewendet. Fast jedes Elternpaar wird sich einmal der Situation ausgesetzt sehen, dass sich das Kind ein eigenes Haustier wünscht.

Die Auslöser für diesen Wunsch sind fast immer die gleichen. Entweder ein Besuch im Zoo, ein Spaziergang im Park oder ein Kinderfilm tragen dazu bei, dass sich Kinder selbst ein eigenes Haustier wünschen. Dabei ist sich keine Tierart vor den Wünschen der Kinder sicher, alles was der Tiermarkt hergibt, soll bei Kindern ein neues Zuhause finden. Manche Eltern atmen erleichtert auf, wenn nur der Wunsch nach einem Wellensittich geäußert wird. Bei Mädchen häuft sich die Sehnsucht nach einem Pony, einen Hundewelpen, ein Kätzchen oder ein Meerschwein. Jungen sind da weniger wählerisch, hier ist der Wunsch nach einem eigenen Hund der häufigste.

Nun stellt sich für die Eltern die entscheidende Frage: Gibt man dem Drängen des Kindes nach und holt sich ein Haustier in die Wohnung, oder ignoriert man das ständige Gezeter? Die Funktion des Haustieres als Erziehungsmittel ist noch immer sehr umstritten. Manche argumentieren, mit Hilfe des Haustieres lernt das Kind Verantwortung zu übernehmen. Das Versorgen des Tieres, das Säubern der Gehege und die ständige Auseinandersetzung mit dem Tier fordert das Kind. Aber oftmals ist es auch so, dass das Interesse an dem Tier schnell schwindet und letztendlich die Sorge um das Tier an den Eltern hängen bleibt. Sollte man dann das Kind zwingen, sich um das Tier zu kümmern.

Die Anschaffung eines Haustieres muss wohl überlegt sein, denn es nach nur wenigen Wochen ins Tierheim abzuschieben, wäre verantwortungslos. Man sollte sich vor dem Kauf intensiv mit dem Kind darüber auseinandersetzen. Hilfreich wäre es, sich ein Tier kurzzeitig von einem Bekannten oder Freund auszuleihen, um das Kind mit der Situation zu konfrontieren. Also keine einfache Entscheidung!


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Fussball © PixelkidsPC und Play Station als neue Lieblingsfreizeitbeschäftigung der lieben Kleinen sollten doch endlich mal wieder in den Hintergrund rücken.

Denn getreu dem Motto: “Was ich selbst nicht mach und tu, dass trau ich auch meinem Kind nicht zu!” wäre es sinnvoll wenn sich Eltern selbst als Vorbilder ihren Lieblingen präsentieren.

Selbst uns Erwachsenen fällt es schwer unseren inneren Schweinehund ständig auf´s Neue zu besiegen und uns nach Feierabend aktiv zu erholen. Aber etwas Konsequenz sowie viel Lob und Anerkennung können doch Wunder wirken.
So bekommt zum Beispiel mein Sohn für jedes Tor beim Fußball einen Euro von seinem Opa, was er fleißig spart.

Sportvereine und tolle Spielplätze bieten Kindern viele, wunderbare Möglichkeiten sich sportlich, aktiv und auch an der frischen Luft zu betätigen.
Besonders um der, in letzter Zeit in den Medien kritisierten, Dickleibigkeit vieler Jugendlichen entgegenzuwirken sollten manche Eltern selbst etwas aktiver werden. Argumente wie neue Freundschaften schließen oder eine gesunde Lebensweise scheinen manchen sehr veraltet wirken aber bei unseren Kindern genauso wie sie damals bei uns gewirkt haben.
Vor allem in unserem heutigen hecktischen und ungesunden Zeitalter sollte man als Eltern von Anfang an auf eine Gesunde und ausgewogene Lebensweise seiner Kinder achten.


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Antiautoritäre Erziehung

Autor: Doris
abgelegt in: Erziehung

Schulhof © Nadya Peek

Eine antiautoritäre Erziehung kann für das heranwachsende Kind und seine Umgebung schädlich sein.

Wird das Kind ohne Regeln und Normen aufgezogen, so kann es irgendwann in der Gesellschaft “verlorengehen”. Ich spreche hier nicht von drastischen Formen wie Gewalt oder Zwang, sondern von Grenzsetzungen, sowie Strafen, wenn das Kind ungehorsam ist. Nehmen wir beispielsweise ein kleines Kind das seine Eltern ständig schlägt. Wenn nichts gesagt wird, dann denk es, dass Schlagen okay sei. Das Kind wird es somit immer machen. Auch im Kindergarten. Dann in der Schule. Die Folgen können sehr groß sein. Werden dem Kleinkind allerdings von Anfang an Grenzen gesetzt, lernt es was man in der Gesellschaft machen kann und was verboten ist.

Kindern müssen somit Regeln und Grenzen bei der Erziehung gesetzt werden. Sie müssen wissen, was man darf und was nicht getan werden kann. Ansonsten werden sie im späteren Alter Konflikte und Probleme erfahren. Wie kann sich nämlich ein Kind, dem immer alles erlaubt wurde, später an seine Umwelt anpassen und sich im Arbeitsleben wieder finden? Gar nicht. Außerdem muss man bedenken, dass Kinder noch keine eigene Meinung haben und von Erwachsenen lernen. Sie brauchen somit jemanden, der ihnen den richtigen Weg zeigt.

Zudem können antiautoritär erzogene Kinder später durch Konflikte mit ihrer Umwelt sehr große Schwierigkeiten erleiden. Ihre Verhaltensweise kann zur Einsamkeit führen. Desweiteren können Aggressionen und Hilflosigkeit auftreten, was wiederum zur Abhängigkeit führen kann. Daraus entsteht ein Teufelskreis.


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Fernsehsendungen wie „Die Super Nanny“ zeigen uns Woche für Woche aufs Neue wie wir unsere Kinder erziehen sollen. Methoden wie die „stille Treppe“ und die „Wuthöhle“ verdrängen den als altmodisch gepriesenen Stubenarrest. In Anbetracht gezogen, dass viele Kinder schon früh mit X-Box, Playstation und Fernseher ausgestattet sind, ist es viel mehr einstille Treppe flickr©dustpuppy Leben im goldenen Käfig als eine Strafe. So gesehen handelt es sich beim Stubenarrest womöglich wirklich um eine altmodische Erziehungsmethode. Vielleicht liegt der Schlüssel viel mehr darin, unsere Kinder nicht mehr mit Spielzeug zu überschütten und den Fernseher wieder zum gemeinsamen Gerät im Wohnzimmer zu deklarieren. Ebenso haben Spielekonsolen nichts im Kinderzimmer zu suchen. Denn erst dann wird der Stubenarrest auch zur wirklichen Strafe. Denn erst wenn es keine anderen Ablenkungsmöglichkeiten mehr gibt, besinnt sich das Kind dessen, was es gerade angestellt hat. Genau in diesem Moment ist Stubenarrest auch keine altmodische Erziehungsmethode mehr. Der Knackpunkt ist, dass das Kind zur Ruhe kommt, man ihm einen Augenblick zum Nachdenken gibt, damit es sich seines Fehlers besinnen kann. Ob dies nun auf der „stillen Treppe“ passiert oder im eigenen Zimmer ist irrelevant.

Hierbei kommt es natürlich auch auf das Alter des Kindes an. Während man mit Teenagern eher darüber reden sollte, was schief gelaufen ist, anstatt sie für die kommenden Wochenenden in ihren Zimmern einzusperren, ist eine kleine Auszeit von kürzerer Zeit für junge Kids manchmal vielleicht ganz angebracht.


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