Erlernt ein Kind die basalen mathematischen Kenntnisse in der Grundschule nicht, scheitert es nicht nur im schulischen, sondern auch im beruflichen Leben an der Mathe-Schwäche. Um die gesellschaftliche Teilhabe der rechenschwachen Kindern zu gewährleisten, ist eine frühe Erkennung und Behandlung der Dyskalkulie dringend erforderlich.
Definiert wird Dyskalkulie von der (WHO) als: ” Eine Beeinträchtigung von Rechenfertigkeiten, die nicht allein durch eine allgemeine Intelligenzminderung oder eine unangemessene Beschulung erklärbar ist.
Das Defizit betrifft vor allem die Beherrschung grundlegender Rechenfertigkeiten wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division, weniger die höheren mathematischen Fertigkeiten, die für Algebra, Trigonometrie, Geometrie oder Differential- und Integralrechnung benötigt werden” (WHO).
Die Ursachen für eine Rechenstörung sind komplex, eine genaue Analyse der Rechenprobleme ist wichtig, um die anschliessende Fördermaßnahmen individuell festzulegen.
Die Grundlagen die im Fach Mathe wichtig sind, die für das weitere gute Bestehen im Matheunterricht für den Schüler wichtig sind, können die Kinder aus verschiedenen Gründen nicht verstehen bzw. erwerben.
Ob Laissez-faire oder autoritär – Im Laufe der Zeit hat es viele Vorstellungen darüber gegeben, wie viel Förderung und Erziehung ein Kind beim Aufwachsen braucht. Geprägt durch ein hohes Maß an Individualisierung, ist gerade heute die Frage nach der Rolle der Eltern aktuell.
Gerade hinsichtlich Grenzen aufzeigen und Konsequenzen einhalten sind sich viele Eltern unsicher, wie sie sich gegenüber ihrem Kind verhalten sollen. Diese Unsicherheit führt häufig zu einer unklaren, ja sogar widersprüchlichen Erziehung, die dann ebenfalls bei den Kindern zu einer Verunsicherung und Orientierungslosigkeit führen kann.
Kinder müssen erst lernen, sich an Spielregeln des menschlichen Zusammenlebens zu halten. Grenzen aufzuzeigen bedeutet nicht, unreflektierte Machtdemonstrationen zu rechtfertigen, sondern dem Kind verantwortungsvolle Orientierung zu geben und in der Familie die Werte des Zusammenlebens vorzuleben. Wohl überlegte und konsequente Grenzen geben den Kindern Sicherheit und Vertrauen. weiterlesen »
Gemeinsame Essen mit Kindern gleichen häufig eher einer Raubtierfütterung denn einem gesitteten Mahl. Doch sollte der Nachwuchs schon möglichst früh lernen, dass bestimmte Tischmanieren zur Esskultur gehören. So wird auch ein Besuch im Restaurant nicht zum Desaster.
Tischmanieren zu befolgen bedeutet nicht zwingend das Einhalten sämtlicher Knigge-Regeln. Es geht eher darum, eine entspannte aber geordnete Stimmung am Esstisch zu erreichen, auch wenn die ganze Familie samt jüngerer Kinder dabei ist. Und wie schon so häufig gilt auch hier: Eltern sind die besten Vorbilder. Wenn sich die Eltern nicht benehmen können, wie sollen es die Kinder dann lernen?
Erziehung zu angemessenem Verhalten am Esstisch beginnt schon in jungen Jahren. Ab einem Jahr sitzen die Kinder mit am Tisch und wollen das Essen häufig mit allen Sinnen erleben, was zu einer großen Matscherei führen kann. Doch diese Erfahrungen sind wichtig, um eine positive Einstellung gegenüber den Lebensmitteln zu entwickeln. weiterlesen »
Die Wirtschaft kränkelt nicht nur in Deutschland, sondern fast überall geraten die Unternehmen in Schwierigkeiten. Kurzarbeit heißt heute das Stichwort für viele Arbeitnehmer: Weniger Arbeitszeit mit weniger Gehalt. Nicht schön, aber dem Umstand kann auch positive Seiten abgewonnen werden.
Natürlich bedeutet Kurzarbeit in erster Linie nicht mehr Freizeit, sondern eine Belastung der Finanzen, psychische Schwierigkeiten und Angst um den Job. Zeitmangel wurde vorher beklagt, doch die freien Tage bei Kurzarbeit sinnvoll zu gestalten ist schwierig: Wie soll man zum Beispiel einen Urlaub buchen, wenn die Aussichten im Beruf unsicher sind? Wie soll man längst überfällige Renovierungen durchführen, wenn man nicht weiß, ob man nicht vielleicht in ein paar Monaten arbeitslos ist?
Trotzdem, Kurzarbeit bietet auch die Möglichkeit, mehr Zeit mit der Familie zu verbringen und sich mehr mit den Kindern auseinanderzusetzen. Wurde die Erziehung sonst auf das Wochenende oder auf abends zwischen Tür und Angel verschoben, bleibt jetzt mehr Zeit unter der Woche, um die Entwicklung der Kinder zu verfolgen und an ihrem Leben teilzunehmen. Die Kleinen freuen sich bestimmt, wenn sie mal aus der Schule abgeholt werden oder zum Fußballtraining gebracht werden und Sie als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.
Und Familienaktivitäten müssen nicht viel Geld kosten. Waldspaziergänge, Kartenspielen – alles kostenlos!
Also, nutzen Sie Ihre neu gewonnene Zeit für Ihre Familie: Denn Wirtschaftskrise und Kurzarbeit können durchaus sinnvoll für die Erziehung sein!
Seien es Lieder im Radio oder die Freude an lärmenden Spielzeug – die meisten Kinder lieben Musik. Doch die Entscheidung für das Erlernen eines Instruments hat häufig langfristige Folgen, kann mit erheblichen Kosten verbunden sein und sollte daher gut durchdacht werden.
Musikunterricht fördert nicht nur die musikalischen Fähigkeiten der Kinder, sondern unterstützt die Entwicklung von Intelligenz und Sozialkompetenz, die Motorik und Konzentrationsfähigkeit. Doch kein Lernen ohne Motivation: Wenn die Kinder ein Instrument erlernen wollen, sollten es die Eltern unterstützen, wenn es aber keine Freude daran findet, sollten sie es nicht erzwingen.
Doch die Anzahl der Instrumente ist vielfältig und wer die Wahl hat, hat bekanntlich auch die Qual. Natürlich ist es auch eine Frage der Finanzen. Nicht alle Eltern können sich ein Klavier leisten oder haben Platz für ein Schlagzeug. weiterlesen »
Ihr Nachwuchs verbringt immer mehr Zeit zurückgezogen vor dem Computer. Könnte eine Internetsucht vorliegen?
Bei der Beantwortung dieser Frage sollte man zunächst eines beachten: Die Zeit alleine, die im Internet verbracht wird, ist kein eindeutiges Indiz für eine Sucht! Wo vor dem Internet-Zeitalter weite Wege nötig waren, lassen sich heute viele Aufgaben online erledigen. Wir schreiben E-Mails, statt Briefe, kaufen in Online-Portalen ein, statt ins Kaufhaus zu gehen, recherchieren und kommunizieren im Internet.
Entscheidend sind vor allem folgende Faktoren:
Süchtige haben kaum Kontrolle über ihren Nutzungszeitraum. Versuche, die Zeit im Internet zu unterbrechen oder zu verkürzen scheitern. Entzugserscheinungen wie Nervosität oder Gereiztheit treten bei einer vorübergehenden Pause auf. Immer mehr Aktivitäten werden auf das Internet verlagert und die Zeit im virtuellen Raum steigt enorm. Negative Auswirkungen auf soziale Beziehungen und das Leistungsvermögen zum Beispiel in der Schule, stellen sich als Konsequenz ein. weiterlesen »
Musikunterricht für Kinder und Jugendliche fördert nicht nur ihr musikalisches Talent, sondern stärkt weit mehr Kompetenzen: ihre Kreativität, Persönlichkeit, Sozialverhalten und Intelligenz.
Schon kleine Kinder lieben Musik. Sei es das Wiegenlied, das vorm Einschlafen beruhigt, die Freude an lärmendem Spielzeug und sind es nur zweckentfremdete Kochtöpfe, auf die getrommelt wird. Ebenso kann man bei Laufanfängern häufig ein spontanes Tanzen entdecken, sobald Musik erklingt.
Musik fördert die Intelligenz. Musizieren ist eine komplexe Angelegenheit, bei der viele Fähigkeiten auf einmal gefordert werden: das Lesen von Noten, die Umsetzung in der Feinmotorik, Taktgefühl, Tempo und vieles mehr. Auch die Konzentrationsfähigkeit kann durch das Spielen von Instrumenten deutlich gesteigert werden.
Musik fördert die Kreativität und das Leistungsvermögen. Diese Eigenschaften sind auch im Erwachsenenalter und im Berufsleben von höchster Relevanz.
Musik ermöglicht Begegnungen und schafft Kontakte. Es kann gemeinsam musiziert oder auf Konzerte gegangen werden und bietet Gesprächsstoff nicht nur für Gleichgesinnte. Musik öffnet die Menschen und schafft Gemeinschaft. Durch Musik können Vorurteile und Werte, wie zum Beispiel Nationalität oder sozialer Status, überwunden werden.
Dabei ist eine gezielte Erziehung in einer Schule natürlich von Vorteil. Doch muss es nicht immer teuer Unterricht sein. Jugendliche lernen auch viel von einander. Was sie eben häufig brauchen, ist der gewisse Anstoß.
Wer kennt die folgende Situation nicht? Das Kind fängt in der Öffentlichkeit an zu weinen, weil es die Kaugummis aus dem Supermarkt nicht bekommt. Hat man als Mutter das große Glückslos gezogen, dann wirft sich das Kind auch noch bockig auf den Boden.
Und nun fragt sich sicher jede Mutter, wie nun pädagogisch wertvoll gehandelt werden kann. Die Eltern, die sich nicht zu helfen wissen, werden erstmal ein paar Methoden ausprobieren und sollten diese nicht helfen, greift man wahrscheinlich zu einem Erziehungsratgeber.
Auf dem Buchmarkt gibt es zahlreiche Ratgeber für verzweifelte Eltern oder für Eltern, die einfach sicher sein wollen, dass sie ihr Kind richtig erziehen.
In Berlin wird zur Zeit darüber diskutiert, ob das Schulsystem in seiner bestehenden Form noch sinnvoll ist. Vor allem die Linke fordert lautstark die Abschaffung der Hauptschule.
Ich bin dafür. Wem bringt die Hauptschule noch etwas? Heutzutage verlangen immer mehr Ausbildungsstellen einen Realschulabschluss oder sogar ein Abitur. Ein Hauptschulabschluss ist – wenn überhaupt – auf dem Ausbildungsmarkt nur noch sehr wenig wert. weiterlesen »
Es ist nicht mehr sooft in den Medien, aber das Phänomen gibt es noch. Minderjährige, die durch übermäßigen Alkoholkonsum ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Was ist seit dem geschehen? Bier und Wein ist noch immer ab 16 Jahren erhältlich und die Flatrate-Partys haben zwar abgenommen, weil sie in die öffentliche Kritik standen, aber sie existieren nach wie vor. Die Öffentlichkeit hat sich aber längst wieder abgewandt.
Auf der einen Seite versteht man die Jugendlichen schon, denn man war ja schließlich auch mal jung. Und auch wir haben schon früher heimlich mal nen Schnaps getrunken. Aber keiner von uns ist im Krankenhaus gelandet!
Vielleicht waren die Flatrate-Partys auch einfach kurz en vogue und alle haben es mal ausprobiert… und gerade Jugendliche machen viele Trends mit.

Flatrate-Partys gibt es immer noch.
Aber hat sich die Jugend denn verändert? Ist ihr langweiliger als früher? Brauchen sie mehr Aufregung? Oder brauchen sie schlicht weg mehr Aufmerksamkeit. Das Phänomen “Flatrate-Saufen” ist sicherlich nicht neu, denn auch auf Partys war immer genug Alkohol vorhanden. Ein Verbot würde das Problem doch eher verstärken und wenn nicht, dann verfrachtet man das Thema einfach außerhalb der Öffentlichkeit und dann ist guter Rat teuer. weiterlesen »