Elternratgeber

Pubertierende Kinder und andere Probleme beim Erwachsenwerden
 


Archiv: Erziehung

Sportvereine für Jugendliche sind eine tolle Ergänzung zum Pflicht-Sportunterricht in der Schule und bieten darüber hinaus auch eine sinnvolle Beschäftigung in der Freizeit. Jugendliche verbessern hier nicht nur ihre Ausdauer und Fitness, sondern sind darüber hinaus selbstbewusster und haben weniger Probleme im Umgang mit Gleichaltrigen.

Sportvereine für Jugendliche – Judo, Schwimmen oder Fußball?   ©Flickr.com/wjarrettc

 Sportvereine für Jugendliche

Jugendliche in Sportvereinen lernen über eine Verbesserung der körperlichen Ausdauer hinaus nicht nur sich in sozialen Verbänden zu organisieren und integrieren, sondern haben es oft auch leichter mit schulischen Probleme und ihren Mitmenschen umzugehen. Der außerschulische Sport soll das Selbstbewusstsein der Heranwachsenden stärken und sie so weniger anfällig für Alkohol und Drogen machen. Außerdem ist die Zeit beim Sport allemal besser genutzt, als allein zu hause vor dem PC oder Fernseher. Gerade zu Zeiten, in der es in den Medien Statistiken über übergewichtige Jugendliche hagelt, können Sportvereine vorbeugend wirken. Wer seine eigene Ausdauer, Geschwindigkeit und Gewandtheit einschätzen kann, legt auch mehr Wert auf seine Ernährung und entwickelt ein gesundes Gefühl für den eigenen Körper. Außerdem beklagen Schüler, die auch noch in Sportvereinen aktiv sind, weniger oft Kopf- , Rückenschmerzen und Schlafprobleme trotz langer Schultage. weiterlesen »


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Medienkompetenz ist ein wichtiges Thema. Fernsehen, Radio, Intenet, Zeitungen, Bücher etc. Sie alle vermittteln etwas und überbringen eine Botschaft. Doch gerade heute wird man häufig mit Informationen überflutet. Gerade Kindern und Heranwachsenden fällt es schwer das Gesehene zu verarbeiten. So sollte man auch als Elternteil seinen Kindern einen kritischen Umgang mit Medien aller Art vermitteln.

Das Medienkompetenz Schule macht ist nichts Neues. Nur leider ist das Thema nicht so präsent wie es sein sein sollte. In unserer Informations- und Kommunikationsgesellschaft ist wichtig, dass Ihre Kindern früh zwischen gut und schlecht unterscheiden können. Die Medien, die Ihr Kind nutzt sollen einen klaren Bildungs- und Erziehungsauftrag haben. Schenken Sie dem, was Ihr Kind so sieht und hört erhöhte Aufmerksamkeit.

Medienkompetenz vermitteln©flickr/scoyo

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Lernen durch Versuch und Irrtum ist ein Konzept, dass Kindern helfen soll selbstständig das Ursache-Wirkungsprinzip zu erkunden. Stück für Stück entdecken Kinder die Welt. Den Unterschied zwischen Falsch und Richtig müssen sie jedoch erst lernen.

Das Prinzip des Lernens durch Versuch und Irrtum kann man ganz simpel an einem Beispiel erklären. Kinder wollen so gut wie nie pünktlich ins Bett zum Schlafen gehen. Dann probieren sie sich in den verschiedensten Disziplinen, wie Weinen, Schreien, aus dem Bett wieder aufstehen und Bitten aus. Einer dieser Wege führt meist zum Erfolg. Einerseits ist ganzheitliches Lernen wichtig für Kinder, andererseits benötigen sie klare Grenzen.

Lernen durch Versuch und Irrtum©flickr/m@rg

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Das Trotzalter, oder auch Trotzphase genannt, setzt bei Kindern so circa bei 2 Jahren ein. Und schneller als man denkt verändert sich das Verhältnis zwischen Eltern und Kind. Die Entwicklung des eigenen Willen ist wichtig doch Sie müssen Grenzen setzen sonst tanzt Ihnen Ihr kleiner Trotzkopf mächtig auf der Nase herum.

Was bin ich froh, dass meine Kleine die Trotzphase hinter sich hat. Aber ehrlich gesagt glaube ich das Trotzalter kommt wieder und zwar mit der Pubertät. Da heißt es dann wohl wieder sich Nerven aus Stahl zuzulegen ;) Bei Kleinkindern ist es jedoch völlig normal  eigenwillig denken zu wollen und allein zu entscheiden was man als nächstes tut. Ganz nach dem Motto: “Trotze und dir bleibt der Sieg.”

Trotzalter bei Kinder©flickr/rolands.lakis

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Beim permissiven Erziehungsstil werden die Kinder mit äußerster Nachsicht behandelt und so wird ein hohes Maß an Verständnis für das Verhalten der Kinder an den Tag gelegt. Der Permissive Erziehungsstiel ist als gemäßigte Form des Laissez-faire-Erziehungsstils ebenso von einem Fehlen klarer Regeln geprägt.

Permissive Erziehung bedeutet in gewisser Hinsicht eine Korrespondenz mit dem  antipädagogischen Erziehungsbegriff, welcher Erziehung generell nicht als legitime Maßnahme gegenüber Kindern beschreibt und wonach Erziehungsmaßnahmen dann natürlich vollkommen unterbleiben.

Kindererziehung, ©flickr by tipoyock

Die permissive Erziehung bewegt sich da schon eher zwischen dem antipädagogischen und dem autoritären Erziehungsstil mit deutlichem Hang zu ersterem. Es herrschen Akzeptanz und Responsivität gegenüber dem Kind vor. Die Kontrolle wird in der Erziehung somit sehr niedrig gehalten und ein selbstständiges Verhalten frühzeitig gefördert. Das geht aber nur, wenn das Kind sich der Verantwortung ebenfalls frühzeitig bewusst ist und hier liegt der Schwachpunkt in dieser Form der Erziehung.

Permissiver Erziehungsstil und seine Folgen

Die Akzeptanz des kindischen Verhaltens und das Fehlen von Betreuung, Kontrolle und Bestrafung fördern in den meisten Fällen ein aggressives Verhalten zu tage. Der Mangel an  Selbstverantwortungsbewusstsein ist in den jungen Jahren natürlich. Wie sollte ein Kind auch Verantwortungsbewusstsein entwickeln, wenn es nie für seine Taten zur Verantwortung gezogen wurde? Diese geringe Impulskontrolle fördert ein gereiztes und streitsüchtiges Verhalten gegenüber den Eltern, aber auch anderen Kindern. weiterlesen »


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Viele Eltern erreichen früher oder später bei der Erziehung ihres Kindes/ihrer Kinder Grenzen, die sie alleine nicht überschreiten können. Helfen kann da ein Elterncoaching.

Natürlich gibt es in der Erziehung keine Patentrezepte, jedes Elternteil und jedes Kind ist anders, ein Pauschalrezept gibt es demnach nicht. Fehler in der Erziehung lassen sich nicht vermeiden, niemand kommt als perfektes Elternteil auf die Welt.

Kinder und Jugendliche brauchen Grenzen, aber auch Freiraum um ihre Persönlichkeit entwickeln zu können. Sie müssen lernen, wie das Leben funktioniert und oft kollidieren dann die Ansichten des Kindes mit denen der Eltern. So muss man jeden Tag aufs Neue viel Liebe, Geduld und Nerven aufbringen.

Teenagerzeit -schwere Zeit © Flickr by smith

Elterncoaching – Hilfe und Unterstützung für Eltern und Kinder

Und dabei kann ein Elterncoach die Familie optimal unterstützen und Hilfestellungen geben, den richtigen Weg im Umgang mit pubertierenden Teenagern und anstrengenden Kinder aufzeigen.

Ein Elterncoach hilft und unterstützt bei allen Problemen im Alltag, ganz gleich in welchem Alter das Kind. Ob es das Kleinkind ist, welches keine Nacht trocken bleibt, obwohl es längst aus dem Windelalter raus ist oder das ältere Kind, das stundenlang vor dem PC hockt, die Schule schwänzt und die Eltern anlügt.

Bevor man verzweifelt oder seine eigenen Kompetenzen als Eltern anzweifelt und die Kommunikation mit dem Kind völlig auf der Strecke bleibt, ist man mit dem Elterncoaching und deren Erziehungsberatung bestens aufgehoben. Sowohl Ihnen, als auch ihrem Kind wird er viel bringen.

Erziehung ist erlernbar und jeder Mensch kann sich weiterentwickeln.


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Die Erziehung von Kindern ist nicht leicht, und kein Elternteil kann wohl die Behauptung guten Gewissens aussprechen, sie hätten bei der Erziehung der eigenen Kinder keinen Fehler begangen.

Süßigkeiten©flickr/nathalielaure

Ein häufiger Erziehungsfehler der Eltern äußert sich in der Vergabe von Süßigkeiten an das Kind, in der stillen Hoffnung oder mit voriger Absprache mit demselben, das eigene Kind von dem Fehlverhalten abzubringen.

Doch an der Stelle seien alle Eltern gewarnt: Man befindet sich auf dem Holzweg. Die Weitergabe von Belohnungen an Kinder, wenn diese sich nicht an Regeln halten, ist ein Widerspruch in sich. Unsichere Eltern finden zu diesem Thema oder anderen Erziehungsfragen auf diesen Blog kompetente Hilfe und Anregungen. weiterlesen »


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Viele Eltern werden das tägliche Drama am Abend kennen, das Drama mit dem zu Bett gehen der Kleinsten. Doch, jedes Kind kann schlafen lernen.

Oft leiden die Eltern genauso darunter, wie die Kinder selber, wenn das mit dem schlafen gehen nicht so einfach klappt.Viele Eltern lassen sich eine Menge einfallen, um den Kindern in den Schlaf zu helfen; sie setzen das Kind ins Auto und fahren ziellos umher, sie setzen das Baby auf die Waschmaschine und so weiter und so fort. Oft mit überschaubarem Erfolg.

Denn jedes Kind kann schlafen lernen.

Dass Neugeborene erst ihren Schlafrhythmus finden müssen, ist etwas ganz natürliches. Aber ab dem 6. Monat können Eltern zaghaft erwarten, dass ihr Baby langsam durch schläft. Natürlich hängt das vom Gemüt des Babys ab, denn auch unter Ihnen gibt es schon Tendenzen, ob es eher eine Nachteule ist oder Tag-Mensch.
Gibt es aber dann immer noch Ein- und Durchschlafprobleme, sind die Gründe dafür, meist in der Erziehung zu finden.

Dass Kinder einen anderen Schlafrhythmus als Erwachsene haben, ist ganz klar. Babys können in den den ersten Monaten Tag und Nacht sowieso nicht auseinander halten. Sie lernen erst ungefähr ab dem 6. Monat, dass die Nacht zum schlafen da ist und ein regelmäßiger Rhythmus hilft ihnen, dass zu verinnerlichen.

schlafendes Kind © Flickr by Tina Keller

Älteren Kindern kann man das zu Bett gehen und das Einschlafen leichter beibringen, wenn am Abend immer wiederkehrende Rituale stattfinden.

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Erziehungsstile gibt es wie Sand am Meer. Der demokratische Erziehungsstil betont die Gleichberechtigung zwischen Kindern und Eltern. 

“Beim demokratischen Erziehungsstil wird versucht, einen gemeinsamen Konsens zwischen Erzieher und zu Erziehendem zu finden. Der zu Erziehende darf aktiv an Gestaltung der Erziehungsmaßnahmen teilhaben. So soll für alle eine hohe Transparenz entstehen”. Hui! Die Definition von erziehungsstile.com klingt ganz schön nach Politiker-Sprech.

Familie. Old fashioned © flickr/rudolf_schuba

Aber wie soll man etwas auch anders beschreiben, das das bedeutungsschwere Wort “demokratisch” im Namen führt? Der demokratische Erziehungsstil gibt vor, Kinder und Jugendliche als ernstzunehmende Gesprächspartner anzusehen, die sich bitte auch ihre eigene Meinung bilden sollen. Das fördere die Selbstständigkeit und Eigenverantwortung des Zöglings.

Die Eltern sollen durch vernünftige Lenkung Vorschläge geben und gleichzeitig auf die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder eingehen, und somit ein ausgewogenes Verhältnis von Autorität und Freiheit garantieren. Das sollte eigentlich bei jedem Erziehungsstil so gehandhabt werden.

Aber so zu tun, als seien Kinder kleine Erwachsene scheint mir etwas zu optimistisch bzw. überkandidelt. Überhaupt wirkt die Benennung von Erziehungsstilen wie der krampfhafte Versuch, Erziehung nach Grundsätzen zu regeln.

Aber Erziehung ist eine ständige Herausforderung, die dynamisch gestaltet werden sollte. Kindern Freiräume zu lassen ist genaus wichtig, wie ihnen Grenzen zu setzen.

Was meinen Sie dazu? Was halten Sie von derlei Erziehungsmodellen? Und welche bevorzugen Sie?


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Das Halbjahreszeugnis sendet häufig Alarmsignale aus. Wenn die Versetzung gefährdet ist, leiden Kinder und Eltern gleichermaßen. Was tun, wenn es schon fast zu spät ist?

Zunächst gilt es Ruhe zu bewahren. Zusätzlicher Stress und Ärger sollten jetzt vermieden werden. Für das Kind stellt eine gefährdete Versetzung immer eine extreme Belastung dar, selbst wenn es an dieser Situation nicht ganz unschuldig ist.

Angst vor Mathe © flickr/ninaaa

Warum ist mein Kind versetzungsgefährdet?

Diese Fragen stellen sich die meisten betroffenen Eltern. Bei familiären Belastungen wie Scheidung oder Krankheit der Eltern ist das Problem für alle offensichtlich. Schwieriger wird es, wenn das Umfeld scheinbar stimmt und das Kind sonst aufgeweckt und begabt ist. Gerade bei selbstbewussten Kindern fällt es oft nicht auf, dass sie massive Schwierigkeiten in der Schule haben. Ihre schlechten Noten werden daher häufig als Schludrigkeit interpretiert.

Dabei hat schulisches Versagen oft tiefliegende Ursachen wie Überforderung, Schul-Angst und andere psychische Probleme. Eltern sollten sich daher in diesen Fällen mit den Kindern, Klassenlehrern und Schulpsychologen zusammensetzen, um herauszufinden, wie dem Kind geholfen werden kann.

Natürlich spielen die großen Veränderungen in der Pubertät eine entscheidende Rolle. Es gibt Kinder, die kommen ziemlich unbeschadet durch diese Zeit, andere sind heftigeren Anfechtungen ausgesetzt.

Ist Nachhilfe immer das richtige Mittel?

Bei akuter Versetzungsgefährdung kann Nachhilfe die letzte Rettung sein. Allerdings sollte man keine Wunder erwarten. Die Note “Vier” sollte dann schon als Erfolg bewertet werden. Nachhilfe hat aber auch ihre Tücken. Das Kind könnte sich nun erst recht unter Druck gesetzt fühlen, besonders wenn die Eltern das Geld dafür leidlich abknapsen müssen.

In diesem Fall sollte man eher auf eine (preiswertere) studentische Nachhilfe setzen, anstatt auf teure Angebote der Nachhilfe-Institute. Auch kann ein Student oftmals mehr Lockerheit verbreiten und größeres Zutrauen zu dem Kind aufbauen, als das unter dem Eindruck von Professionalität möglich wäre.

Ist Sitzen-Bleiben überhaupt sinnvoll?

Darüber streiten sich die Geister. Wenn das Kind lange Zeit wegen Krankheit nicht am Unterricht teilnehmen konnte oder es gar freiwillig eine Klassen-Wiederholung anspricht, dann sollte man die “Ehrenrunde” in Erwägung ziehen. In jedem Fall gilt es, sehr bedachtsam abzuwägen. Es ist gut, sich von mehreren Seiten Rat einzuholen. Und man sollte niemals den wichtigsten Punkt aus den Augen verlieren: Das Wohl des Kindes.


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