Regeln sind notwendig, denn Sie bieten Kindern und Jugendlichen, aber auch Erwachsenen Orientierung und Klarheit. Es sollte nie darum gehen Jugendliche in ihrem Freiraum willentlich einzuschränken, sondern darum zu zeigen, dass die aufgestellten Regeln zum Besten der Kinder und Jugendlichen sind. Daher ist es auch so wichtig, dass jede Regel nachvollziehbar ist und somit bei dem jungen Menschen auf Verständnis trifft. Regeln sollten nie als Dogma, vielmehr als sinnvolle Grenze verstanden werden.
Regeln nützen nur dann etwas wenn Sie auch eingehalten werden. Daher ist es sinnvoller wenige, gut durchdachte Regeln aufzustellen, als viele die nur halbherzig eingehalten werden. In dem Moment in dem Jugendliche das Gefühl haben, dass die aufgestellten Regeln zum einen sinnlos sind und zum anderen auf deren Einhaltung keinen großen Wert gelegt wird, beginnen sie sich gegen jegliche Reglementierungen zu wenden. Dadurch geht die Struktur innerhalb des familiären Systems verloren und weiterlesen »
Das betreute Wohnen soll Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit bieten, sich im sicheren Rahmen zu erproben und so zur Selbständigkeit zu gelangen. Betreutes Wohnen wird von Sozialpädagogen, Psychologen und Erziehern begleitet.
„Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit.“ (§1 (1), SGB VIII)
Das Sozialgesetzbuch, Kinder und Jugendliche (Achtes Buch) steckt den rechtlichen Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland ab. Ein Teil dieser Hilfe stellt das so genannte betreute Wohnen dar. Es handelt sich dabei um eine meist WG-artige Wohnform, in der insbesondere Jugendliche von Sozialpädagogen, Psychologen und Erziehern betreut werden. Ziel ist es, die Heranwachsenden schrittweise zur Selbständigkeit und Eigenverantwortung zu erziehen. weiterlesen »
Viele Paare wünschen sich, Kinder und die Erwerbstätigkeit beider Partner zu vereinen. Auf Grund der fehlenden Kita- Plätze, gestaltet sich dieser Wunsch jedoch oftmals komplizierter, als Anfangs gedacht. In diesem Fall sind Tageseltern sind die optimale Lösung.
Tageseltern und Kita’s – ein Vergleich
Das Angebot an Kindertagesstätten, gerade für Kleinkinder im Alter von 0 – 3, ist verschwindend gering und die vorhandenen Plätze, bei denen eine optimaler Betreuung garantiert werden kann, auffallend teuer. Kein Wunder also, dass sich immer mehr Eltern eine private Tagesmutter oder Tageseltern suchen. Tageseltern bieten den Vorteil, dass Kinder sich, über den Tag hinweg, in einem geregelten Haushalt, mit einer geregelten familiären Struktur, aufhalten. weiterlesen »
Welches Kind hat nicht seine Trotzphase? Eltern wissen nun genau, wovon ich hier rede. Die wenigstens haben damit noch keine Erfahrung gemacht. Die Trotzphase ist ein Phänomen, das fast bei jedem Kind irgendwann auftritt und wofür es im Endeffekt keine Patentlösung gibt.

Diese sogenannte Trotzphase beginnt meist mit dem zweiten oder dritten Lebensjahr, in dem Kinder mit Gefühlsausbrüchen konfrontiert werden, die sie vorher nie empfunden haben. Da sie nicht wissen, wie sie damit umgehen sollen, werden sie schwierig und lassen ihre Hilflosigkeit bei den Eltern aus. weiterlesen »
Eltern bleibt man immer, aber irgendwann will man sich auch wieder selbst verwirklichen und seinem ursprünglichen Beruf nachgehen. Aber was macht man mit dem Nachwuchs? Schließlich will man sein Kind gut aufgehoben wissen. Die meisten Städte bieten mittlerweile mehrere Möglichkeiten der Kindertagesbetreuung an.
Solange das Kind nicht im Kindergartenalter oder schulpflichtig ist, sind Eltern immer gebunden und müssen eine Betreuung organisieren. Einfach ist es natürlich, wenn man einen Verwandten hat, der das Kind mit Freude aufnimmt, sich darum kümmert und es für einige Stunden versorgt. Aber nicht jeder hat so viel Zeit oder wohnt in der Nähe der Familie. Aber auch für diese Fälle ist gesorgt. weiterlesen »
Eines der innovativsten Kindergarten-Modelle hat nicht etwa mit Computerkursen für 4 Jährige oder frühkindlichen Fremdsprachenunterricht zu tun – ganz im Gegenteil: Im Waldkindergarten wird mit Stöckchen, Kastanien und Tannenzapfen gelernt. Alle Spielgeräte bietet die Natur, zu jeder Jahreszeit, bei jedem Wetter. Warum das Konzept aufgeht und sogar besonders begrüßenswert ist, darum geht es in diesem Artikel.
Natur- und Waldkindergärten bieten Stadtkindern und kleinen Rackern, genau den richtigen Platz, um ihre Kreativität und den kindlichen Entdeckerdrang voll auszuleben.
Mit den Betreuern und Betreuerinnen verbringt man den Tag im Wald, bastelt mit den dort auffindbaren Materialien und entdeckt die Pflanzen- und Tierwelt. Durch den uneingeschränkten, weiten Raum ist der Entwicklung keine Grenzen gesetzt. Dadurch dass die Kids den Wald selbst entdecken, statt bloß unter Anleitung zu spielen oder Spielzeug zu konsumieren, werden nicht nur die Sinne geschärft, sondern auch die besten Grundlagen für ein selbständiges Lernen geschaffen.
Die verschiedene Untergründe und Witterungen stärken die motorischen Fähigkeiten. Auch Kinder, die in der Entwicklung etwas langsamer sind oder Defizite aufweisen, können hier aufholen und ihre Fähigkeiten zu entfalten lernen. Die Bewegung an der frischen Luft beugt außerdem Haltungsschäden und Volkskrankheiten wie Übergewicht vor. weiterlesen »
Kaum ein Spielzeug auf dem Markt möchte dem Anspruch nicht genügen, ein Lernspiel zu sein. Denn Eltern lassen sich über den Mehrwert Wissen nur allzu gern zum Kauf überreden. Welche Spiele wirklich sinnvoll sind, um Wissen und Fertigkeiten zu vermitteln, hängt allerdings in erster Linie vom eigenen Kind und seinen Vorlieben ab.
Egal für welche Altersgruppe ein Spielzeug konzipiert wurde, meistens soll es das Kind und seine Fähigkeiten fördern. Dies fängt mit einfachen Holzklötzen an, die die Kreativität des Kindes steigern sollen und hört bei Mini-Computern mit aufwendigen Lernsystemen auf. Beim Kauf sollten Eltern erst einmal entscheiden, welche Art von Wissen oder Förderung sie für ihr Kind erwarten.
Wenn man 14 oder 15 ist, was fängt man mit seiner Freizeit an? Und vor allem: wie kann man seinen Freunden imponieren? Früher reichte es, wenn man einen Regenwurm verschluckte oder den Hund vom Nachbarn reizte. Diese Zeiten sind längst vorbei.
Heute sehen die Mutproben bei Jugendlichen etwas anders aus. S-Bahn-Surfen war mal „spektakulär“, aber ist vielen Jugendlichen nicht mehr „Kick“ genug. Heute muss es schon das Überqueren einer viel befahrenen Autobahn sein oder so genannte Ohnmachtsspiele, bei denen sich die Jugendlichen absichtlich in die Bewußtlosigkeit bringen. Oft spielt bei solchen Mutproben Alkohol eine große Rolle, man trinkt sich sozusagen Mut an. und auch das kann zur Mutprobe ausarten, wenn es zum Komasaufen wird.
Im jungen Alter, zwischen 9 und 12, sind solche Mutproben häufig eher ungefährlicher Natur, es gibt aber weiterlesen »
Jedes Kleinkind geht auf dem Weg zum jungen Erwachsenen durch Trotzphasen. Plötzlich werden tägliche Rituale wie das Kämmen, die früher so heiß geliebte Leibspeise oder das Baden als schrecklichste Zumutung auf der ganzen Welt empfunden und von einem Tag auf den anderen komplett abgelehnt. Doch mit ein paar Tricks kann man sich und dem Kind diese stressigen Machtkämpfe ersparen.
Badewannenspielzeug kann Kleinkindern und Babys helfen den Unmut über das verhasste Bad zu nehmen. Schiffe, Quietscheentchen, Wassermühlen, Gießkannen und kleine Eimer reizen nicht nur die Neugierde des Kindes, sie lenken auch ab, wenn zum Beispiel unangenehme Regionen gewaschen werden, wie z.B. die Haare oder das Gesicht. Ein besonderer Gag, der auch den Eltern Spaß macht, ist Badewannenkreide. Mit den bunten Farben lässt sich nicht nur das Badewasser färben, auch Fliesen und den eigene Körper kann das Kind damit kreativ verschönern. Badewannenkreide ist abwaschbar, ungiftig und auch für die Umwelt nicht belastend. weiterlesen »
Ca. 18 Prozent der Männer nehmen heute Elternzeit in Anspruch, leider jedoch nur für kurze Zeit. Der Grund dafür? Die Angst vor dem Knick in der Karriere. Doch auch wer länger bei dem Nachwuchs bleibt, muss nicht zwingend mit Einbüßungen im Job rechnen.
Seit 2007 haben alle alle Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in Deutschland ein Anrecht auf Bundeselterngeld – und geregelt durch das Elternzeitgesetz (BEEG) – ein Anrecht auf Elternzeit, um sich um den Nachwuchs und die Familie kümmern zu können.
Auch Väter haben danach einen Anspruch auf eine bis zu 3-jährige unbezahlte Freistellung von der Arbeit, der Elternzeit für Männer. In dieser Zeit darf ihnen weder gekündigt werden, noch 8 Wochen vor Beginn der Zeit. Auch eine Versetzung auf einen geringwertigen Arbeitsplatz ist in dieser Zeit nicht rechtens. Ob sie das dritte Jahr Elternzeit am Stück nehmen oder doch eher, wenn das Kind zur Schule geht, müssen sie mit ihrem Arbeitgeber absprechen. In den ersten 12 bis max. 14 Monaten kann für die Finanzierung Elterngeld beantragt werden, das zu 67% das Nettoerwebseinkommen ersetzt, maximal aber 1.800 Euro pro Monat beträgt. Kinder sind eben auch Geschenke für Männer und dank Gleichberechtigung und Emanzipation wird nicht mehr automatisch verlangt, dass die Frau zu Hause bleibt. Man sollte abwägen welche Entscheidung die strategisch sinnvollere ist. Wägen Sie die aktuell emotionale und berufliche Situation ab und wählen Sie danach aus, ob Mutter oder Vater die Elternzeit beansprucht.
Doch viele Männer nehmen aus Angst vor karrierebedingten Nachteilen durch das lange Fehlen am Arbeitsplatz maximal nur 2 Monate der Elternzeit in Anspruch. Dahinter stehen nicht immer finanzielle Ängste. Auch wenn die Mütter gleich viel oder sogar besser verdienen, bleibt bei manch einemVater die Angst vor dem Karriereknick.
Um nicht voll aus dem Job raus zukommen und nach der Elternzeit wieder gut einsteigen zu können, empfiehlt es sich von der Teilzeitarbeit Gebrauch zu nehmen. Eine Tätigkeit von bis zu 30 Stunden pro Woche ist laut Elterngeld Ratgeber dabei erlaubt. Falls man in einem Unternehmen tätig war, das mehr als 15 Mitarbeiter beschäftigt und dort länger als 6 Monate gearbeitet hat, ergibt sich dadurch sogar ein Recht auf Teilzeitbeschäftigung. weiterlesen »