Die Sprachentwicklung schreitet bei jedem Kind unterschiedlich schnell voran. Besonders ehrgeizige Eltern machen sich hier allzu schnell Sorgen, erst bei deutlichen Verzögerungen sollte jedoch ärztlicher Rat eingeholt werden.
Wer sein Kind bei der Sprachentwicklung unterstützen möchte, sollte vor allem dessen Nachahmungstrieb ansprechen. Wer selbst in Babysprache verfällt, kann von seinem Kind natürlich nicht erwarten, möglichst bald korrekte Sätze bilden zu können. Vielmehr sollte man einem Kind einzelne Worte deutlich vorsprechen, Fehler sanft und spielerisch korrigieren und vor allem jeden Sprachversuch des Kleinen loben. Trotzdem entwickeln Kinder das richtige Sprachgefühl in ihrem eigenen Tempo, das nicht immer den vordefinierten Stadien entsprechen muss.
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Eltern fragen sich oft, was ihr Kind zur Einschulung können muss. Viele denken dabei zum Beispiel an Zählen und Basiskenntnisse im Lesen und Schreiben. Sicherlich schadet es nicht, wenn das Kind dies in kleinem Umfang beherrscht, aber andere Fertigkeiten sind weitaus wichtiger.
Zu diesen Fähigkeiten zählen unter anderem das folgerichtige und in vollständigen Sätzen Wiedergeben von Situationen und die Fähigkeit, sich in eine Gruppe integrieren zu können.
Die Fähigkeit Symbole zu unterscheiden und diese in bestimmten Situationen wieder zu erkennen, ist grundlegende Voraussetzung für das Erlernen des Lesens. So sollte Ihr Kind zum Beispiel die Figuren auf einer Fußgängerampel, ein Stopp-Schild oder bekannte Logos erkennen können. Zudem sollte das Kind in der Lage sein, auf Fragen verständlich und situationsbezogen zu antworten. weiterlesen »
Musikalische Früherziehung, wie beispielsweise Gitarre spielen lernen, ist in jeder Hinsicht ratsam, da Forscher mittlerweile herausgefunden haben, dass musizierende Kinder und Jugendliche ihren IQ-Wert dadurch erhöhen, ihr Sozialverhalten verbessern, gute schulische Leistungen erbringen und Konzentrationsschwächen kompensieren.

Die Gitarre ist ein Musikinstrument und gehört hinsichtlich der Tonerzeugung zu der Familie der Saiteninstrumente, von der Spieltechnik her eher zu den Zupfinstrumenten. Man unterscheidet zwei Arten: akustische und elektrische (E-) Gitarren. Sie besteht aus einem Resonanzkörper und einem damit verbundenen Hals, der in einem Kopf endet. weiterlesen »
Vor dem 1. Juli zittern schon einige junge Burschen – sie müssen einrücken! Viermal im Jahr – jeweils zum 1. eines Quartals – heißt es, die Grundausbildung bei der Bundeswehr antreten.
Erst gestern – am 3. Juni 2008 – verabschiedete Verteidigungsminister Dr. Franz Jung in Lemgo Soldaten des 17. Deutschen Einsatzkontingentes nach Afghanistan. Unter ihnen befand sich auch der 250.000ste Soldat, der von der Bundeswehr in den Auslandseinsatz geschickt wurde.
Der sogenannte Musterungsbescheid kommt meist ja schon während des letzten Schuljahres und bei der Musterung wird überprüft, ob und wie tauglich der mögliche zukünftige Soldat ist bzw. welche Einsatzbereiche für ihn in Frage kommen. Danach wird es ernst: die Einberufung folgt. Wer den Kriegsdienst aber verweigern möchte, sollte schon so bald wie möglich, beim zuständigen Kreiswehrersatzamt den entsprechenden Antrag stellen.
Die Grundausbildung dauert 3 Monate und findet oft fernab der Heimat statt. Eine harte Zeit – die jungen Männer gehen körperlich und seelisch an ihre Grenzen. Wer vielleicht wenig Sport trieb, dem wird seine mangelnde Fitness bei einem 12-Kilometer-Marsch durchaus zum Verhängnis. Gruppenbestrafungen, die zum Gemeinschaftsgedanken und selbstverständlich zum Zusammenhalt führen sollen, sind ebenfalls an der Tagesordnung. Statt Motivation herrscht rauher Umgangston. Absolute Befehlsannahme wird vorausgesetzt.
Wer diese Zeit hinter sich hat, ist auf jeden Fall reifer und erwachsener geworden. Wenn auch nicht jeder für diese Ausbildung geeignet ist, so hinterlässt sie dennoch auch positive Spuren im Leben eines Jugendlichen: Stolz auf die eigene Leistung, die auch entsprechend honoriert wird. Und so mancher hat schon während der Zeit seine Verpflichtung bei der Bundeswehr beantragt.
Wer sich aber nicht sicher ist, sollte einfach das Gespräch mit der Wehrdienstberatung suchen. Dort kann man alles über die Ausbildung, die Entlohnung, die Aufstiegsmöglichkeiten usw. erfahren.
Das Schuljahr nähert sich dem Ende und einige Schulabgänger haben sicherlich schon einen Ausbildungsvertrag in der Tasche. Andere wiederum sind immer noch auf der Suche nach einem Ausbildungs- oder Arbeitsplatz und daher fleißig am Schreiben von Bewerbungen.
Wie sollte eine gute Bewerbung aber aussehen?
Nicht nur der Inhalt zählt, sondern in erster Linie die optische Aufmachung. Das ist das erste Bild, das der zukünftige Chef erhält. Ordentliche Mappen, am besten dafür vorgesehene Bewerbungsmappen, ein ansprechendes Foto und selbstverständlich vollständige und in fehlerfreier Rechtschrift geschriebene Unterlagen (hier kann man die automatische Rechtschreibüberprüfung von z. B. Microsoft Word nutzen).
Ganz obenauf liegt das Bewerbungsschreiben, die wichtigste Unterlage überhaupt. Dies bedeutet, Werbung für sich selbst zu machen. Beim Lesen sollte man wirklich etwas über den Bewerber erfahren und auch Lust darauf bekommen, ihn kennen zu lernen. Freundlich, aber selbstbewusst – so lautet die Devise. Schüchternheit ist fehl am Platz. Hier kann all dies geschrieben werden, was nicht im Lebenslauf steht, natürlich vorwiegend die eigenen Stärken. Hier kann gepunktet werden!
Auf die andere Seite der Mappe oder unter die Bewerbung folgt der Lebenslauf. Dieser ist dagegen eher neutral zu halten, aber übersichtlich. Schul- und Praktikumszeiten sollten chronologisch aufgezählt werden. Inzwischen setzt sich aber auch der antichronologische Stil durch. Das bedeutet, dass die letzten Tätigkeiten zuoberst stehen, der Arbeitgeber also genau über die aktuelle Situation sofort informiert ist. Alles was man beherrscht, wie Sprachen, EDV-Kenntnisse, Erste-Hilfe-Kurse, Führerscheine etc. gehört hier herein. Und ganz wichtig: auch alle Ehrenämter und Gruppenzugehörigkeiten (Pfadfinder etc.) aufführen, denn diese sagen etwas über das soziale Verhalten und natürlich den Teamgeist aus.
Rechts oben wird das Foto geklebt, am besten mit Fotoklebern oder unsichtbar gefalteten Klebestreifen. Büroklammern sind out! Das Bild muss natürlich aktuell sein. Ein freundlicher und offener Blick und Kleidung, deren Farbe die Vorzüge des Bewebers unterstreicht (schön ist immer eine Betonung der Augenfarbe – dies wirkt natürlich).
Unter dem Lebenslauf haben die Zeugnisse ihren Platz. Sie müssen vollständig sein und evtl. von der Schule beglaubigt.
All dies in ein neues und sauberes Kuvert, das ebenso ordentlich beschriftet wird. Wenn möglich, die Bewerbung dann direkt persönlich beim vielleicht zukünftigen Arbeitgeber abgeben – dies weist auf persönliches Engagement hin.