Die Mobiltelefone sind zu einem alltäglichen Beiwerk der Gesellschaft geworden. Und das wird sich auch nicht ändern. Denn das Bundesamt für Strahlenschutz belegte in seinen Forschungsergebnissen, dass Mobiltelefone nicht gesundheitsgefährdend sind. Die Mobiltelefone sind somit nicht ursächlich für Kopfschmerzen, Schlafstörungen und insbesondere für Krebs. Diese Ergebnisse können aber nur eine Entwarnung für die erwachsenen Bevölkerungsschichten geben. Denn die gesundheitlichen Risiken für Kinder konnten nicht abschließend geklärt werden. Daher kann eine Gefahr dieses elektronischen Smogs für Kinder nicht ausgeschlossen werden.
„Gebt Kleinkindern kein Handy!“, lautet daher auch der Aufruf des Bundesumweltministers Sigmar Gabriel. Und auch ein generelles Verbot der Mobiltelefone für Kinder unter 12 Jahren wird gefordert. Denn ein erhöhtes Risiko für Kinder ist gegeben. Sie sind inmitten des Wachstumsprozesses und könnten empfindlicher auf die elektromagnetischen Strahlen reagieren.
Mobiltelefone gehören nicht in den Spielzeugkasten. Und Eltern sollten ihre Kinder auch nicht unnötigen Gesundheitsgefahren aussetzen. Zumindest ist das Mobiltelefon sorgsam zu gebrauchen.
Dem “dritten Mann” war die Kulisse des zerstörten Wien Anlass für ein spannendes Krimi-Finale. Gut hundert Jahr früher war Wien Kaiserstadt, dieser Periode wurde mit dem “Wiener Kongress” 1814 ein Ende und der Weltordnung in Deutschland eine neue Systematik gesetzt.
Wien hat also etwas vorzuweisen. Tradition, Geschichte, kultureller Hintergrund – wie auch immer man das nennen möchte, es bietet genug Nährboden für eine Klassenfahrt auf den historischen Spuren großer Ereignisse.
Zusätzlich präsentiert sich Wien heutzutage als modernes Zentrum – hier wird vom 7. bis zum 29. Juni die Europameisterschaft 2008 ausgetragen. Wien als Weltstadt, Wien als kulturelle Fundgrube, da darf natürlich eins nicht fehlen: Wien als gastronomisches Highlight! Hier wird, fernab aller Fastfood-Kultur, Essen noch zelebriert!
Die österreichische Bundesbahn bietet von allen großen deutschen Bahnhöfen aus einen Tarif an, mit dem man ab 29 Euro nach Wien gelangt, für eine Klasse lohnt es sich außerdem, sich über die verschiedenen Rabatt-Tarife der Deutschen Bahn zu informieren. So wird die Klassenfahrt zu einer sehr günstigen Städtereise.
Für Unterkunft ist in Wien ebenfalls gesorgt: Gleich 12 Jugendherbergen in Wien und Umgebung, sowie 3 Campingplätze laden zum kostengünstigen Verweilen ein. Im Nightlife präsentiert sich Wien als Stadt der Gegensätze: Hier können die einen in die Oper, die anderen in den Elektronikclub gehen. Für eine Klassenfahrt hat dieses gegensätzliche Image den Vorteil, dass sich eigentlich jede Art von Ausflug organisieren lässt. Von Oper und Kultur abgeschreckte Schüler lassen sich vielleicht mit Fotos locken, die mal nicht aus einem Reiseführer für Wien stammen.
Man sollte Wien auf jeden Fall eine Chance geben – diese Stadt, die außerhalb Österreichs nur zu gerne mit nichts anderem außer Schnitzel und Würstchen in Verbindung gebracht wird, hat 2008 einiges mehr zu bieten!
Die Diskussionen um Schönheitsoperationen bei Jugendlichen laufen auf Hochtouren. Immer wieder hört man aber, dass auch Tätowierungen und Piercings per Gesetz verboten werden sollen.
Die Piercings und Tattoos werden immer gewagter, die Eltern dagegen toleranter. Wohin geht denn eigentlich der Trend und was ist IN?
Ich befragte dazu Bianca, die Inhaberin eines Tattoo- und Piercingsstudios.
Demnach werden die Jugendlichen schon ab ca. 14 Jahren gepierct, wobei nicht nur eine Einverständniserklärung, sondern auch ein persönliches Okay der Eltern vorliegen muss. Denn um sich den Traum des trendigen Körperschmucks erfüllen zu können, greift so mancher Teenie schon mal auch gerne zum Stift, um selbst zu unterschreiben. Deswegen wird hier genauestens geprüft.
Die meist gepiercten Körperteile sind momentan laut Biancas Aussage der Nabel (wieder), die Ohren, aber ganz angesagt sind vor allem auch die Lippen und das sogenannte “Madonna-Piercing” (der Name deswegen, weil die Sängerin Madonna an dieser Stelle einen Leberfleck hat).
Intimpiercings werden grundsätzlich erst ab Volljährigkeit mit 18 Jahren vorgenommen.
Tattoos dagegen bekommt man ausschließlich erst ab 16 Jahren gestochen und während der nicht ganz schmerzfreien Prozedur muss übrigens ein Elternteil dabei sein. Farbige Tätowierungen sind wieder in – Schmetterlinge, Blumen und derzeit auch Sterne in allen Farben, Größen und an jeder sich vorstellbaren Körperstelle.
Und wie verläuft der Heilungsprozess?
Grundsätzlich wird VOR der Unterschrift immer auch ein Info-Zettel ausgehändigt, auf dem die Risiken genauestens aufgeführt und beschrieben werden. Ebenso wird erklärt, wie man zuhause am besten verfährt, um die Wundheilung zu beschleunigen, welche Cremes und Spülungen am wirksamsten sind. Wenn man sich daran hält, kann in den allermeisten Fällen von einer problemlosen Heilung ausgegangen werden.
Empfehlenswert ist aber immer, sich ein Piercingstudio seines Vertrauens zu suchen. Wie sind die hygienischen Zustände? Wie ist die Ausbildung des Personals? Hat man auch zukünftig und bei Problemen einen Ansprechpartner? Wie ist die Nachsorge? Die Beachtung dieser Kriterien können sicherlich hilfreich bei der Entscheidung sein. Und selbstverständlich ist auch der Preis wichtig: die gängigsten Piercings und kleinere Tattoos kosten ca. 60 – 70 Euro.
Mobbing an Schulen ist immer wieder in die Medien geschwappt, zu einem ernsthaften Problem hochstilisiert und in anderen Jahren von Experten wieder zu alltäglichem Nebeneffekt großer Gruppen heruntergespielt worden. Verschwunden ist es nicht, das ist auch nicht möglich. Die Frage ist bloß: Was tun, wenn das eigene Kind gemobbt wird?
Man merkt es meistens nicht. Das ist ein Fakt. Wenn das eigene Kind gemobbt wird, wird es alles dazu tun, dass Sie das nicht mitbekommen. Denn Kinder sind oft zu stolz, um wirkliche Probleme, die sie wie beim Mobbing vielleicht selbst nicht verstehen, ihren Eltern mitzuteilen. Sowas äußert sich meistens erstmal indirekt in Konzentrations- oder Lernschwierigkeiten. Wenn ein Kind gemobbt wird, hat es vielleicht außerdem Angst, die Eltern als Ansprechpartner zu verlieren, wenn die mitbekommen, dass ihr Sprössling keine Freunde hat.
Oft, und hier wird es etwas ungemütlich, liegt die Verantwortung bei den Eltern. Wenn Sie erst nach Jahren mitbekommen, dass ihr Sohn in der Schule gemobbt wird, dann sollten Sie am Verhältnis zum Kind arbeiten. Vor allem das Kind von der Schule nehmen. Meiner Meinung nach kann man am Mobbing nämlich nach einem bestimmten Zeitraum nichts mehr ändern. Man sollte jedoch, wenn noch Änderungsmöglichkeiten bestehen, das Kind ermutigen, aktiv die Situation zu ändern.
Nur wie? Darauf gibt es keine pauschale Antwort. Ermutigen. Stark machen. Es bringt nichts, sich bei den Eltern der Mobber zu beschweren. Oder zum Schulrat zu laufen. Wenn man Glück hat, ist der Lehrer gut, mit dem kann man das besprechen. Es sollte jedoch niemals ein rein autoritärer Zugang zum Problem gewählt werden, sobald die Lehrer wegsehen, werden die mobbenden Kinder noch fester zuschlagen/lästern. Das gemobbte Kind muss im Endeffekt das Gefühl haben, die Lösung käme aus ihm selbst.
Ich weiß nicht genau, wie das zu bewerkstelligen ist, aber es ist wichtig, dass Sie sich damit beschäftigen. Ein Großteil des Problems ist, dass der Gemobbte nicht mit jemandem reden kann obwohl er das will, weil er sich das selbst verbietet. Reden Sie mit dem Kind darüber. Der Fehler liegt nun mal nicht bei ihm, sondern bei den anderen Kindern. Leider ist es sehr schwierig, das den Kindern richtig beizubringen, weil viele Eltern es als abstraktes Problem sehen und ihren Nachwuchs mit Gegenstrategien zuballern. Wenn die nichts bringen, wird ihr Kind die Schuld zuerst bei sich suchen und das Mobbing wird doppelt effektiv sein. Das muss auf jeden Fall vermieden werden!
Die Ferienzeit rückt näher – und so mancher Teenie quält wohl schon länger seine Eltern mit der Bitte, alleine verreisen zu dürfen.
Natürlich sind die Sorgen um die eigenen Kinder begründet, auch wenn der Wunsch nach Eigenständigkeit und Freiheit verständlich ist. Was kann nicht alles passieren? In den Köpfen so mancher Eltern entsteht wahrscheinlich sofort ein regelrechtes Horrorszenario beim Gedanken, den Sprössling alleine im Urlaub, wenn nicht gar im Ausland, zu wähnen.
Doch was tun, um einerseits den Wunsch der Jugendlichen erfüllen zu können, auf der anderen Seite aber keine schlaflosen Nächte verbringen zu müssen? Eine ausgezeichnete Möglichkeit sind zum Beispiel die sogenannten “Jugendreisen”, die jedes Reisebüro anbietet.
Hilfreiche Kriterien bei der Auswahl der Jugendreisen
Selbstverständlich sollte das eigene Gefühl letzendlich entscheidend für die Auswahl des Anbieters sein. So könnte der Urlaub des eigenen Kindes vielleicht auch ein Urlaub für die Eltern werden…
Bei der 5. Mottoshow von „Deutschland sucht den Superstar“ fiel der 16jährige Benni Herd bei den Zuschauern durch und musste nach Hause fahren. Den Gesichtern der Eltern konnte man nicht entnehmen, ob sie erleichtert oder enttäuscht waren. Fakt ist, dass der Junge wochenlang eine Menge Kritik einzustecken hatte – in einem Alter, in dem hauptsächlich Motivation wichtig ist.
Auch bei der derzeitigen Staffel von „Germany’s next Top Model“ ist bei den letzten 10 Teilnehmerinnen die ebenfalls 16jährige Jenny mit von der Partie. Aus der ehemaligen brünetten und sehr schüchternen Schülerin wurde in wenigen Wochen eine blonde selbstbewusste Schönheit, die auf Kommando einen sexy-lasziven Blick zeigt. Und das, obwohl sie laut eigenen Angaben in dieser Hinsicht keinerlei Erfahrungen hat.
Es stellt sich die Frage, ob diese jungen Menschen tatsächlich neue Chancen und Möglichkeiten für ihr Leben bekommen, wenn auch fern der Heimat. Denn Besuche der Familie oder gar elterliche Zärtlichkeiten sind nicht möglich.
Oder nehmen sie vielleicht nicht doch unter dem immensen Druck Schaden? Wer die Laufbahn von Britney Spears kennt und anderer Kinderstars, weiß wie schnell die Achterbahn von oben nach ganz unten fahren kann. Benni Herd aber scheint nicht wirklich betrübt.
“Jeder hat eine Entscheidung im Leben zu treffen. Und meine Entscheidung ist, dass ich hier nicht glücklich werde”, lautet sein Fazit. Und damit ist er wohl klüger als mancher Erwachsene.
Viele Aspekte des Lebens in der Großstadt sind mehr oder weniger geprägt von Angst. Hier nicht hingehen, dort nicht einkaufen, seine Kinder nicht in die und die Gegend schicken, nachts aufpassen… Dabei ist gerade Deutschland trotz vieler Problemzonen im internationalen Vergleich sehr harmlos, was das Großstadtleben angeht.
Trotzdem: Als Eltern eines Großstadtjugendlichen hat man es nicht gerade leicht. Noch viel mehr als auf dem Dorf oder einer Kleinstadt ist der Pubertätszögling Einflüssen ausgesetzt, die vielem widersprechen, was zu Hause vermittelt wurde. Viele Eltern schwanken zwischen zwei Extremen: Die einen ziehen beim ersten Anzeichen sofort die Notbremse, die anderen setzen auf antiautoritäre Erziehung und mischen sich überhaupt nicht ein.
Meistens weiß man selbst nicht genau, welchen Einflüssen das eigene Kind so ausgesetzt ist. Meistens denkt man gar nicht mehr in “Einflüssen”, sondern nur noch in potentiellen “Gefahren”, eben weil man überhaupt keine Ahnung hat, was die Jugendlichen abends vorhaben. Die Parties und Clubs, die favorisiert werden, sind nicht die eigenen und sowieso sind Eltern meistens berufstätig und kennen sich in welcher “Szene” auch immer nicht mehr wirklich aus.
Wie soll man also reagieren, wenn die 13jährige Tochter mit einem Minirock im Stil von Paris Hilton angetan Richtung Disco abzischen will, oder der 14jährige Sohn jeden Tag völlig bekifft von der Schule nach Hause kommt? Hausarrest? Das hält nicht lange vor. Mal laufen lassen? Das wäre unverantwortlich und dumm.
Man muss sich zuerst mal mit dem Thema auseinandersetzen. Die meisten Kinder reagieren auf autoritäres Nachfragen nicht sonderlich ehrlich: “Wo gehst du hin?” “Nur zu Sandra, wir schauen Videos”, kommt Ihnen bekannt vor? Was nicht hilft: Bei Sandra anrufen, sobald zwei Stunden vergangen sind, und kontrollieren, ob die Story stimmt. Das zeigt dem Kind nur, dass Sie ihm keinen Schritt trauen. Beim nächsten Mal wird sich Sandras Schwester melden und die Geschichte bestätigen – gleichzeitig haben Sie als Eltern Vertrauen verloren. Auch wenn Sie dem Kind nicht trauen können – wenn das Kind das Gefühl hat, dass Sie es für einen guten Menschen halten, ist schon viel gewonnen.
Sie müssen sich außerdem damit abfinden, dass Sie nicht mehr wie früher alles bestimmen können. Lassen Sie in bestimmten Bereichen die Zügel locker, in Sachen Kleidung, Nahrung und Schlafgewohnheiten beispielsweise. Dafür verbitten Sie sich andere Dinge. Das funktioniert aber meistens nur noch zu Hause, außerhalb des Heims ist der Jugendliche außerhalb ihres Kontrollraumes. Wichtig: Wenn Sie etwas verbieten, informieren Sie sich vorher, wie realistisch es ist, dass das Verbot durchgehalten wird. “Du gehst nie mehr mit deinen Freunden weg” ist Schwachsinn, auch wenn man es nur im Affekt sagt. “Ich verbiete dir, so rumzulaufen” bringt auch wenig bis nichts. Schaffen Sie Zusagen, die Sie mit Restriktionen koppeln. “Wenn du um drei zurück bist, kannst du gehen.” beispielsweise. Und ganz wichtig: Vergessen Sie nie, dem Kind viel Spaß zu wünschen und nach der Verhandlung über die Möglichkeiten zu signalisieren, dass alles klar ist.
Überhaupt kann man durch ein gesundes Miteinander zu Hause vieles ausgleichen, was den Jugendlichen in der Großstadt irritiert. Glauben Sie an sich, glauben Sie vor allem an Ihr Kind und bleiben Sie im Ernstfall hartnäckig.
Dass Kinder in der heutigen Zeit an Gewichtsproblemen, vor allem Übergewicht, leiden, ist zum Teil auf die Freizeitgestaltung zurückzuführen. Anstatt sich im Freien aufzuhalten und sich mit Fahrradfahren oder Fußball zu beschäftigen, ziehen es viele Kinder vor, ihre volle Aufmerksamkeit dem Fernseher, dem Computer oder Playstation und Co zu widmen. Neben diesen Faktoren spielt aber auch die Ernährung eine wichtige Rolle. Anstatt von Fastfood
sollte darauf geachtet werden, dass Kinder schon frühzeitig an eine gesunde Ernährung herangeführt werden. D.h. sie sollten mehr frisches Obst und Gemüse verzehren. Selbst ein Schokoriegelkonzern verzichtet deshalb schon auf Werbung. Dabei tragen natürlich die Eltern eine große Verantwortung. Sollte dies jedoch nicht in frühester Kindheit geschehen sein, so ist es wesentlich schwieriger das Verhalten der Kinder in Bezug auf Sport und Ernährung zu ändern. Wichtig ist hierbei auch, dass die Eltern das Problem bei ihren Kindern erkennen. Einer Studie der Universitätsklinik von Plymouth zufolge waren sich lediglich ein Viertel der Befragten Eltern über das Übergewicht ihrer Kinder bewusst. Dabei ist es oft der Fall, dass die Eltern ebenfalls ein Problem mit ihrem Gewicht haben. Daher ist es ratsam, das bei einer Ernährungsumstellung die komplette Familie miteinbezogen wird, anstatt dass lediglich eine Person auf Diät gesetzt wird. Auch kann die Gestaltung einer aktiven Freizeit mit der ganzen Familie vorgenommen werden. Daneben sind Sportkurse eine gute Möglichkeit, da diese eine Kontinuität vermitteln und die Hilfe eines professionellen Trainers in Anspruch nehmen kann. Die Zeit vor dem Computer, Fernseher o.ä. sollte dabei nicht komplett verboten werden, jedoch ist ein zeitliches Limit angebracht.